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Iron Kobra im Interview (März 2012)

Rumpeln sich die Gelsenkirchener Metalpunx zum Erfolg?

Sir Serpent

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Wie ist das eigentlich mit der heimischen Szene – gibt es da genügend Nachwuchs, der es wert ist, darüber zu berichten? Hier gibt es ein ganz klares Ja, vor allem im Schmelztiegel Ruhrpott, wo auch Iron Kobra herkommen. Da man sich schon des Öfteren über den Weg lief, war die Terminabsprache schnell geritzt, die Einladung in den Proberaum konnte man doch nicht ausschlagen, zumal noch vor dem Interview erst einmal alle neuen Songs live gespielt wurden – da fühlte man sich doch gleich wohl. Und wer sind nun die eisernen Schlangen aus Gelsenkirchen und wie ticken die Jungs so? Die nächsten Seite bringen etwas Aufhellung ins Bandleben.

The-Pit.de: Auch wenn ihr schon des Öfteren bei The-Pit.de auftaucht, lasst uns doch zuerst einmal kurz die Anfänge beleuchten. Wie hat es bei euch angefangen?

Sir Serpent: Iron Kobra gibt es seit Ende 2008. Die Idee für die Band an sich gibt es allerdings schon ein bisschen länger. Lightning Lord Python und ich haben früher in einer anderen Band zusammen gespielt, die aber auseinander gebrochen ist, da hat sich dann auch keiner mehr drum gekümmert, und so hatten wir zwischendurch die Idee, weil der Thrash Metal wieder ganz groß raus kam, dass wir auch einfach etwas stumpfen Thrash spielen. Aber mit der Zeit ist dann eine ganz andere Idee daraus geworden. Wir wollten einfach Heavy Metal spielen. Als dann die andere Band so langsam aufgelöst wurde, haben wir uns während einer Autofahrt dazu entschieden, dass wir einfach eine richtige Band in Angriff nehmen. Zufällig war auch Don Viper mit im Auto, wir fragten ihn, ob er Bass spielen möchte, er bejahte das, und so hat sich die Band eigentlich gegründet. In den ersten Wochen haben dann Lightning Lord Python und Don Viper die ersten Songs geschrieben und auch direkt aufgenommen, dann schnell bei Myspace hochgeladen und plötzlich bekamen wir von den Leuten viel positives Feedback. Da haben wir entschieden, als Band auch mal zu proben, zufällig kam auch noch Commander Conda dazu, der auch gleich festes Mitglied geworden ist, obwohl wir eigentlich jemand anderes haben wollten, der allerdings vorher abgesprungen ist. 2010 ist aber auch Commander Conda auch gegangen, da es musikalisch und persönlich einfach nicht funktionierte. Es passte halt einfach nicht mehr zusammen. Ringo Snake kannten wir schon, da er hin und wieder bei zwei oder drei Konzerten an den Drums ausgeholfen hatte, wir haben ihn einfach gefragt und schon war er Ende 2010 eingestiegen.

The-Pit.de: Ihr seid teilweise noch in anderen Bands aktiv. Don Viper spielt noch bei Attic, Lightning Lord Python spielt bei Warhammer – gibt es da noch mehr Baustellen?

Ringo Snake: Ich spiele noch bei Nuclear Magick.

Sir Serpent: Das ist doch gut für die Reputation, er hat ja auch mal bei Assassin gespielt, auch wenn es nur zwei Wochen waren. Und nicht zu vergessen: Bei Erazor war er ja auch mal.

The-Pit.de: Haben die anderen Bands Auswirkungen auf das Bandgefüge bei Iron Kobra?

Don Viper: Lightning Lord Python hat ja schon vorher bei Warhammer gespielt und Attic läuft ja auch erst noch nebenbei.

Lightning Lord Python: Man arrangiert sich da auch eigentlich. Bei den Gigs gab es super selten eine Überschneidung. Normalerweise sagt man, wer als Erstes den Gig bestätigt hat, da wird auch gespielt, es sei denn, die andere Band kann in Tokyo oder so spielen. Und wenn es mal wirklich nicht anders geht, dann wurde auch immer eine Aushilfsmöglichkeit gefunden.

Don Viper: Das ist aber auch gut so, dann kann man auch mal Konzerte gemeinsam machen. Wenn der Veranstalter fragt, ob man noch eine Band kennt, dann kann man gleich bei Warhammer oder Attic nachhaken.

Ringo Snake: In Notfall spielen wir halt zu dritt, das hatten wir schon zweimal.

Sir Serpent: Genau, zwei oder drei Mal, da habe ich dann auch Bass gespielt, wenn Don Viper mit Attic unterwegs war oder wenn Lightning Lord Python ausgefallen ist, haben wir uns entschieden, einen anderen Ersatzgitarristen zu nehmen, den Katte von Attic bzw. von Erazor.

 

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“