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Infernäl Mäjesty im Interview (Mai 2017)

Gottloser Karfreitag

Das Cover zum neuen Infernäl Mäjesty-Album.

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The-Pit.de: Stimmt es, dass am Anfang der Neunziger der Gitarrist George Killan (Undertaking aus Ungarn) bei euch vorgespielt hat? Wenn ja, bestand eine Beziehung zwischen Rick Nemes (ebenfalls ungarischer Abstammung) und ihm?

Chris: Ich habe keine Erinnerung daran, dass das jemals geschehen sei, aber es ist wahr, dass Rick Nemes von ungarischer Abstammung ist.

The-Pit.de: Warum hast du die Band damals verlassen? Persönliche und/oder musikalische Unzufriedenheit?

Chris: Beides. Manchmal hast du alles, was du benötigst und es ist einfach nicht die richtige Zeit dafür. Du brauchst wirklich alle auf der gleichen Seite engagiert und mit einem Ziel. Ich habe immer gesagt, Bands sind so zerbrechlich wie eine Eierschale, drückst du sie falsch, zerbrechen sie. Wir waren wie ein Geisterschiff, ein Schiffbrüchiger auf der See mit keinem Ziel. Der Versuch, ein Dach über dem Kopf zu halten und andere Probleme führten zu Stagnation und man konnte die Niederlage förmlich riechen. Die Trommler zu verlieren und die unglaubliche Schwierigkeit, die wir in der Vergangenheit gehabt haben, sie zu ersetzen, verstärkte damals nur die Entscheidung. Im Nachhinein war es richtig, das zu tun. Eine gewisse Zeit war nötig, um zu unseren Wurzeln zurückzukehren und zu reflektieren. Um die Situation zu analysieren und einen neuen Plan zu erarbeiten.

The-Pit.de: Wie verlief die Produktion zum neuen Album „No God“? Wer sind deine Mitmusiker? Wie sind die Songs entstanden?

Chris: Steve, Kenny und ich haben „No God“ geschrieben, aufgenommen und in unserem Studio in Vancouver produziert. Wir haben versucht, es zu mischen, aber es tauchten Fragen auf, mit denen wir einfach nicht klar kamen. Als wir es neu machen wollten, holten wir den talentierten Chris „Hollywood“ Holmes und sein Team an der Stelle, wo wir aufhörten und sie brachten das Album auf das Niveau, nach dem wir gesucht hatten. Er hat unsere Erwartungen übertroffen. Es hätte uns fast ein Jahr zurückgesetzt, wenn wir das Album selbst gemischt hätten, aber das Wissen, das wir gewannen, war unbezahlbar.

The-Pit.de: Hat sich die Herangehensweise über die Jahre geändert oder habt ihr eine eingespielte bandinterne Vorgehensweise?

Chris: Ich hatte in der Vergangenheit gesagt, dass es sich nicht verändert hat, aber mit mehr Zeit beim Nachdenken in mancher Hinsicht hat es sich bei jedem Album etwas verändert. Wie wir uns näherten, bekam „No God“ mehr Hervorhebung von Atmosphäre und Groove. Wir wollten auch Elemente aus unseren Wurzeln zurückbringen, die in den letzten beiden Alben nicht so offensichtlich waren. Das Ineinandergreifen war wichtig und die Song-Schreibphase sogar sehr kritisch. Wir waren auch von äußeren Einflüssen nicht verschont.

The-Pit.de: Steht ihr mit eurer Persönlichkeit hinter euren Texten? Oder ist das ein Image, dem man treu bleiben sollte?

Chris: Ich würde es nicht anders haben wollen. Integrität ist wichtig und vor allem das eigene Wort. Lyrics sind uns so wichtig wie die Musik, die mit ihnen einhergeht. Wir sind die letzten, die jemandem predigen, aber wir haben Meinungen wie die meisten Menschen und sie spiegeln sich im neuen Album wider. Über unser Image hinaus sind wir das Spiegelbild dessen, wer wir sind auf und abseits der Bühne.

The-Pit.de: Ist der Veröffentlichungstermin bewusst auf Karfreitag gelegt worden? Was wollt ihr damit aussagen?

Chris: Das Datum der Veröffentlichung wurde von High Roller Records entschieden. Dies ist ein Grund, warum wir dankbar sind, mit ihnen zu arbeiten. Sie denken wie wir und wir waren begeistert, als die Nachricht kam, dass Karfreitag das Release-Datum sein würde. Bis zur Ewigkeit wird „No God“ jeden Karfreitag gefeiert.

The-Pit.de: Sind denn in naher Zukunft Deutschlandkonzerte geplant?

Chris: Noch nicht, aber es ist eine unserer höchsten Prioritäten. Wir lieben Deutschland und sind gespannt zurückzukommen. Wir haben noch viel Boden zu entdecken und jeden Tag bekommen wir Anfragen, um in Städten auf der ganzen Welt zu spielen. Wir schauen uns unsere Möglichkeiten an und versuchen, die Punkte zu verbinden. Ich sage im Voraus, dass ich einige wichtige Neuigkeiten auf dieser Front mitzuteilen habe. Bald könnt ihr gespannt sein.

The-Pit.de: Vielen Dank für das Interview!

Chris: Danke dir! Beste Wünsche mein Freund und passt alle auf! Seid gegrüßt!

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