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In Arkadia im Interview (Dezember 2010)

„Mit Dimebag Darrel ein Bier trinken und der Sängerin von The Agonist beibringen, mit Zunge zu küssen“: Diese Band kennt ihre Ziele anscheinend genau

In Arkadia

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The-Pit.de: Wie würdest du euer Album mit eigenen Worten beschreiben?

Flo: Es ist mehr als ein „Genau-In-Die-Fresse“-Thrash-Metal-Album. Auf diesem Album kannst du viele verschiedene Einflüsse hören: Vom klassischen Thrash Metal zum modernen Melodic Death Metal oder sogar Black Metal. Zwei Gitarristen waren in den Prozess des Schreibens involviert; drei, wenn du Paul mitzählst, der ein paar Soli geschrieben und aufgenommen hat. Jeder von ihnen brachte Persönliches mit in die Musik ein. Wir haben kein Interesse daran, auf ein bestimmtes Metal-Genre abgestempelt zu werden. Wir schreiben Songs und wenn sie gut sind, machen wir sie besser und wenn sie scheiße sind, verwerfen wir sie. „Wasteland Chronicles“ ist 100% In Arkadia.

The-Pit.de: Seid ihr mit dem Resultat zufrieden oder gibt es da Dinge, die ihr im Nachhinein doch lieber noch ändern würdet? Wenn ja, was wäre das?

Flo: Wir würden gerne hundert Sachen ändern, aber das ist für eine Band ein ganz normaler Zustand. Leider können wir nicht so viel Zeit im Studio verbringen, wie wir gerne möchten. Studio-Sessions sind sehr teuer. Je schneller deine Aufnahme produziert wird, desto weniger musst du zahlen! Eike Freese von den Hammerstudios und Olman Viper von den Hertzwerk Studios haben eine fantastische Arbeit geleistet. Aber wir denken, dass das Album mit mehr Zeit definitiv besser geworden wäre! Hinsichtlich der Musik ist das so: Du schreibst einen Song, lernst ihn zu spielen, dann nimmst du ihn auf und schließlich spielst du ihn während der Proben Millionen von Mal. Als Schlagzeuger entwickeln sich meine Parts oft erst ein paar Monate nach der Aufnahme. („Warum zur Hölle spiel ich die China genau da! Es ist große Scheiße!!” )

The-Pit.de: Was gefällt dir am Album persönlich am besten?

Flo: Es ist eindeutig der Sound vom Double-Bass und der Sound der Snare Drum. Ja, ich weiß, Schlagzeuger sind einfach zu selbstsüchtig! (lacht) Ohne über die Musik selbst zu sprechen - da du dir vorstellen kannst, dass wir mehr oder weniger alles davon toll finden - würde ich sagen: Die gesamte Produktion.Von einer CD zur nächsten werden Bands hinsichtlich der Produktion für gewöhnlich immer besser. Wenn du unsere zwei vorherigen Alben hörst, wirst du feststellen, dass „Wasteland Chronicles“ das erste mit einem wuchtigen, professionellen Sound ist. Das ist für mich einer der größten Erfolge.

The-Pit.de: Gibt es einen Song, den du live am liebsten spielst?

Flo: Ich persönlich mag “Shock Doctrine” und “Quasar IV”; “Shock Doctrine” besonders wegen der Doublebass und den Blast-Parts. Das ist immer sehr effektiv bei einem blutdurstigen Metal-Publikum und “Quasar IV” wegen der hämmernden Thrash-Riffs. Für gewöhnlich laden wir die Leute ein, während dieser beiden Songs auf die Bühne zu kommen - und glaub mir, es ist die Hölle auf der Bühne.

The-Pit.de: Ich war verblüfft, als ich “The Agonist Pledge” hörte und feststellte, dass die Stimme von GammaRay-Sänger Kai Hansen zu hören ist, der euch neben Dirk Schlächter bei diesem Song unterstützt hat. Wie habt ihr die beiden kennengelernt und wie kam es dazu, dass ihr zusammen gearbeitet habt?

Flo: Wir haben drei Wochen in Hamburg verbracht, um das Album in den Hammerstudios aufzunehmen. GammaRay waren zu der Zeit auch da und arbeiten an ihrem neusten Album. Unser Erholungsraum war gleich neben ihrem Studio. Wir haben ein paar lustige Nachmittage miteinander verbracht. Während Theo „The Agonist Pledge“ aufnahm, kam Kai headbangend in unser Studio! Wir fragten ihn daraufhin, ob er Lust hätte, den Chorus für uns zu singen und er war einverstanden.

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