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In Arkadia im Interview (Dezember 2010)

„Mit Dimebag Darrel ein Bier trinken und der Sängerin von The Agonist beibringen, mit Zunge zu küssen“: Diese Band kennt ihre Ziele anscheinend genau

In Arkadia

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The-Pit.de: Auch euer Bandlogo finde ich sehr interessant. Wie seid ihr oder wie ist euer Bandname mit dem abgebildeten Vogel mit seinen ausladenden Schwingen verbunden?

Flo: Wir könnten dir jetzt erzählen, dass es eine sehr wichtige Bedeutung für uns hat, aber um ehrlich zu sein, ist Theo gut, wenn es ums Designen geht und er kam mit diesem total geilen Logo an. Also haben wir uns entschieden, damit weiterzuarbeiten. Natürlich gibt es eine klare Verknüpfung zwischen dem Phoenix als eine mythologische Figur und unserem Namen. Darum haben wir seine Idee auch nicht verworfen.

The-Pit.de: Ihr besteht nun schon seit über fünf Jahren und habt sicher einiges erlebt. Gibt es vielleicht eine Anekdote, die ihr zum Besten geben könnt?

Flo: Wir haben natürlich hunderte von Anekdoten! Die meisten enden, damit, dass Mädchen ihre Titten zeigen oder zerstörte Bandmitglieder damit beschäftigt sind, Hotelräume wieder herzustellen, die durch leere Bierdosen und Essen nach einem Gig zum Schlachtfeld geworden sind. Das ist mir aber jetzt viel zu klassisch.Hier ist eine nette Anekdote für euch: Wir haben auf dem Neuborn Open Air Festival 2008 gespielt (Übrigens: deutsche Metalheads sind total krank!). Am nächsten Tag hatten wir einen weiteren Auftritt über 1000km von Deutschland entfernt. Daher verließen wir Neuborn gleich nach der Show. Wir sind die Nacht über gefahren und hielten um ca. 4 Uhr morgens an irgendeinem Autobahparkplatz. Ich war verdammt müde. Ich ging nach draußen, um mir einen Kaffee zu schnappen und eine Zigarette zu rauchen. Ein paar Minuten später verließen wir den Parkplatz wieder und hörten gleichzeitig einen gewaltigen Lärm. 20 Minuten später fragte ich, ob jemand zufällig meine Snare Drum auf seinem Schoß hatte. Alle verneinten. „Oh Scheiße, Jungs! Jetzt weiß ich, was das für ein Geräusch war! Ich hab die Snare Drum und ein paar Drumsticks auf dem Autodach liegen gelassen!” Neben der Tatsache, dass ich 500€ verloren habe auch noch den Autolack beschädigt hatte, war das ziemlich cool. Ich hoffe nur, dass irgendein Glückspilz die Sachen gefunden hat. Noch eine kurze Anekdote für euch Deutschen: Nach einem harten Tag im Studio sind wir einmal mit den Jungs von „Dark Age“ in Hamburg rausgegangen. Wir haben viel Bier getrunken. Als wir erst einmal betrunken waren, hatten wir die Idee, einmal eure berühmte Currywurst zu probieren. Also sind wir zum schärfsten Currywurst-Platz in Hamburg gelaufen und haben eine Currywurst Schärfestufe 10 von 12 bestellt. Ich weiß nicht, ob du es schon einmal probiert hast, aber glaub mir, das ruinierte mir die ganze Woche. Das war für uns das extremste Erlebnis, was Essen angeht, das uns jemals passiert ist. Es gibt keine Currywurst mehr für uns, schätze ich.

The-Pit.de: Lass uns nun einmal über „Wasteland Chronicles“ reden. Wie man in dem Review auf The-Pit.de lesen kann, hat mir die CD sehr gefallen. Aber das ist auch nur eine Meinung unter vielen. Wie ist das Feedback zu eurer CD sonst ausgefallen?

Flo: Wir haben gute und schlechte Kritik bekommen. Manche sagen, dass das Album von Song zu Song zu stark variiert und dass wir Stile mixen, die generell im Metal nicht vermischt werden sollten. Andere wiederum ernennen „Shock Doctrine“ zum besten Song aller Zeiten, weil jedes Metal-Genre darin vorkommt. Ich denke, dass es definitv genauso viele Meinungen gibt, wie Leute, die sich die CD anhören.

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