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I Spit Ashes im Interview (August 2012)

"Grenzen sind für andere!"

"Inhaling Blackness - Reflecting Light" steht nun in den Läden

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The-Pit.de: Berichte doch mal vom Entstehungs- und Aufnahmeprozess der Scheibe. Wie sehr bist du als Bassist darin involviert? Hat sich vor allem euer Sänger um die Texte gekümmert oder schreibt ihr die gemeinsam? Wo habt ihr die Scheibe aufgenommen, wie sahen eure Zeitpläne aus?

Ben: Der Entstehungsprozess hat zwei Jahre gedauert, was das Songwriting betraf. Die Songs wurden von Emanuel verfasst und dann von jedem einzelnen "veredelt"... Benedikt schreibt sämtliche Lyrics. Aufgenommen wurde "IBRL" in den Kohlekeller Studios letztes Jahr im Juni. Das Studio wurde aber nicht aus Modegründen gewählt, sondern weil wir seit Beginn an auf den sterilen Sound, den Kristian zaubern kann, für unsere Songs abgefahren sind. Und es hat geklappt. Das bedeutet aber nicht, dass wir zwangsläufig wieder dort aufnehmen. Mal sehen, was wir für das nächste Album wollen...

The-Pit.de: Einige Songs erinnern mich zwischendurch mal an Bands wie In Flames und generell an schwedischen Melo Death. Welche Bands haben auch denn tatsächlich beeinflusst?

Ben: Ich denke, den Stempel hat jeder drauf, der melodischen Metal macht und wir alle finden In Flames cool... auch wegen ihrer unkonventionellen Art. Dennoch haben In Flames nicht die Kombination Melodie und Metal gepachtet, weil sie ein paar Jahre früher auf die Welt kamen. Doch der Metaller braucht Schubladen, und das ist ok. Für mich war immer klar, dass Musik melodisch sein sollte... das ist es doch, was einen berührt, und deshalb scheren wir uns nicht um den Begriff Melodic Death. Es ist Metal und er ist modern aufgeführt. Tatsächlich beeinflusst haben uns viele Bands, denn wir hören natürlich auch gerne Musik. Von den Scorpions über Carcass... von Djent bis Dimmu Borgir. Es gibt viel gutes Zeug. Unser ruhiger Track "My Ulysses" zum Beispiel ist eine Hommage an die Powerballade im Allgemeinen.

The-Pit.de: Gibt es auf der neuen Scheibe einen Song, der dir persönlich sehr wichtig ist?

Ben: Alle sind geil, aber der Opener "Missper" hat es schon in sich! Und weil das festlegen so schwierig ist, sag ich auch noch "Towards The Sun“... sehr modern und gut gelungen.

The-Pit.de: Soweit ich das sehen konnte, habt ihr verhältnismäßig gute Kritiken zum Album gekriegt. Gab es denn auch die ein oder andere negative, die euch aufgeregt hat, weil sie einfach vielleicht auch gezeigt hat, dass der Schreiber sich so gar nicht mit dem Album auseinandergesetzt hat?

Ben: Die Kritiken waren entweder sehr lobend oder doch sehr "vernichtend". Aber auch das ist genau das was wir wollen. Auf der Welle der Belanglosigkeit mitschwimmen ist nie Ziel gewesen. Hauptaugenmerk liegt aber oft auch an dem ganzen Drumherum. Wie unserem Artwork für "IBRL" und dem Begriff Metal 2.0. Über Reviews regen wir uns nicht auf, weil ich nie weiß, unter welchen Umständen das geschrieben wurde. Ich kann es nicht aufhalten, wenn jemand unsere Kunst nicht versteht oder verstehen möchte und freu mich über jeden, dem es gefällt. Ob gutes oder schlechtes Review - wir sind da!

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