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I Spit Ashes im Interview (August 2012)

"Grenzen sind für andere!"

Bassist Ben stand uns Rede und Antwort

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Die Franken-Truppe I Spit Ashes ist zwar noch verhältnismäßig jung, weiß aber schon so ziemlich genau, was sie will - "Metal 2.0" lautet die Devise und damit fahren sie auf ihrem via Massacre Records erschienenen Debütalbum "Inhaling Blackness - Reflecting Light" nicht mal schlecht. Bassist Ben erklärt im Interview unter anderen, was es mit dem 2.0er-Begriff auf sich hat und warum Grenzen für die Band unwichtig sind.

The-Pit.de: Hey Ben! Danke, dass du dir die Zeit für unsere Fragen nimmst! Ihr seid die nächsten Wochen und Monate immer mal wieder auf ein paar Festivals live zu sehen, unter anderem im Dezember beim Metal For Mercy Benefizfestival. Gibt es einen anstehenden Gig, auf den du dich schon besonders freust?

Ben: Besonders freuen wir uns natürlich auf unsere Releaseparty auf dem Rumpsteak Festival mit Suidakra, Orden Ogan und haufenweise guten lokalen Bands. Das Ganze steigt am 25.08.; also einen Tag nach dem offiziellen Release, und wird wahrscheinlich schon in der Vergangenheit liegen, wenn dieses Interview rauskommt, aber wir freuen uns natürlich überhaupt rumzukommen... Es steht einiges an und auch das Stormcrusher Festival in Waldsassen mit Dark Funeral wird sicher geil!

The-Pit.de: Euer Debütalbum „Inhaling Blackness – Reflecting Light“ hat euch direkt mal einen Deal bei Massacre Records eingebracht. Es standen aber doch sicher noch mehr Labelanfragen im Raum – was hat euch bewogen, euch für Massacre zu entscheiden, abgesehen von dem super Namen?

Ben: Wir haben uns für Massacre Records entschieden, weil es ein absolut top-etabliertes Label ist, wir aber in unserem Schaffen so ungebunden wie irgendwie möglich sind. Wir haben die Scheibe wie sie ist dort abgegeben und alles hat gepasst. Hier und da ein bisschen Verhandeln und gesignt. Also nochmal für alle Hater: Wir haben ganz alleine Titten aufs Cover gepackt, ohne werbestrategische Maßnahme des "geldgeilen" Labels (grinst).

The-Pit.de: Im Internet geistert überall der Begriff „Metal 2.0“ herum, wenn euer Name fällt. Ich hatte da ja schon Horrorvision von getriggerten Drums und massig Keyboards, was zum Glück nicht der Fall ist. Kannst du erklären, wie es zu dieser Bezeichnung kam?

Ben: Na gut, so ganz falsch ist ja deine "Horrorvision" nicht. Wir haben für dieses Album einen sehr krassen und sterilen Sound angestrebt und auch Sampling ist vorhanden. Es ist aber eine Sache des Verbindens und Mischens dieser Komponenten. Es muss eben in den Gesamtsound so eingebunden werden, dass es gewollt und rund klingt. Und anscheinend gefällt dir ja deine Vision. Bis jetzt wurde das Metal 2.0 auch ein bisschen falsch interpretiert... Wir sehen uns als neue Generation etwas Bestehendem, und daten zwangsläufig up, weil wir andere Einflüsse und auch noch Entwicklungsspielraum haben. Es ist unsere Art, Metal zeitgemäß zu interpretieren. Immerhin reden wir hier von dem Debut. Eins kann ich jetzt aber schon versprechen: Wir sind keine Band, die "alten" oder "veralteten" Werten hinterher hängt. Unsere Musik ist ernst und total gewollt... also wenn wir futuristisch klingen wollen, ist das genauso möglich wie retro. Kommt drauf an... Grenzen sind für andere da!

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