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Helstar im Interview (November 2010)

„Ich denke, dass alle wirklichen Metal-Fans diese Scheibe lieben werden.“

James live in der Bochumer Matrix, Dezember 2009

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James Rivera, Frontmann von Helstar, ließ sich im Oktober 2010 in Deutschland mit seiner Spielwiese Sabbath Judas Sabbath blicken und beim Metal City Festival XI in Lünen konnte man auch schon in das neue Helstar-Werk hereinhören. Da sich die US-Combo im Dezember auf Deutschlandtour befindet und Helstar auch beim Metal City Festival XII Halt machen, wurde flugs vereinbart, doch gleich vor Ort ein Interview zu machen. Doch was für eine Überraschung: Montagabends geht das Telefon und James meinte nur kurz: „Hi Jorg, how are you? My name is James Rivera!“ Flugs wurden die schon auf einen Zettel gepinnten erste Notizen herausgekramt. Unter widrigen technischen Telefonverbindungsproblemen kam dann Folgendes zustande:

 

 

The-Pit.de: Hallo James, schön, dass du anrufst. Wie geht es dir denn?

James: Ich sitze hier zuhause und schaue nebenbei die Nachrichten. Außerdem habe ich wegen unserer neuen Scheibe „Glory Of Chaos“ gerade viel zu tun. Man muss das aber einfach hinnehmen. Ich fühle mich richtig klasse.

 

The-Pit.de: Letzten Monat hatten wir uns noch beim Metal City Festival getroffen, als du mit Sabbath Judas Sabbath unterwegs warst. Nächsten Monat wirst du dort mit Helstar auftreten. Was hältst du von solchen Festivals von Fans für Fans?

James: Oh yeah, ich kann mich erinnern. Ich liebe diese Art von Festivals, sie sind richtig cool. Sie sind viel intimer als große Festivals. Ich mag diese kleinen Festivals lieber als die großen.

 

The-Pit.de: In 28 Jahren Helstar hat sich die Metalszene ständig gewandelt, und auch Helstar sind nicht vor Line-Up Wechseln verschont geblieben. Was denkst du? Was sind die größten Änderungen, wenn man damals mit heute vergleicht?

James: Ich denke, dass es in den Achtzigern für Metal-Bands alles ein wenig leichter war, wenn man z.B. den Support durch Radios usw. nimmt. Mittlerweile ist es so, dass die meisten Bands auf das Internet setzen, um zu überleben. Heutzutage geht es gar nicht mehr ohne Internet. Damals hattest du darauf gewartet, dir die Platte oder CD zu kaufen, weißt du, und nun hat sich das gewaltig verändert. Wenn eine Band auf Tour ging, hat man auf die neue Scheibe und die Magazine vertraut, dass die Leute kommen. Nun musst du dich auf das Internet verlassen, damit die Leute sagen: Wow, die Band kommt auf Tour. Manches läuft also besser und manches halt nicht.

 

The-Pit.de: 2007 habt ihr im klassischen „Remnants Of War“ Line-Up eure Reunion gefeiert. Ein Jahr später kam dann schon die „The King Of Hell“ heraus und nun steht ihr mit „Glory Of Chaos“ in den Startlöchern. Denkt ihr, dass euch das aktuelle Album einen Schritt weiter nach vorn bringt?

James: Definitiv ja. Wir haben auch hart daran gearbeitet.

 

The-Pit.de: Der Promozettel protzte mit Begriffen wie „schnellstes und bestes Album“ und ich dachte mir: Das müssen die schreiben. Doch die Scheibe hält eindeutig, was die Promofirma verspricht. Wie sehen so die ersten Reaktionen aus?

James: Bisher ist alles absolut fantastisch. Die ersten Rückmeldungen sehen sehr sehr positiv aus. Zu unseren Anfangszeiten wurden wir über viele Jahre hinweg immer wieder an der ersten Scheibe „Burning Star“ gemessen, doch wir können nicht immer wieder ein „Burning Star“ nach dem anderen herausbringen. (für kurze Zeit ist die Verbindung abgebrochen und man konnte nur noch Bruchstücke verstehen. Es dauerte ein wenig, bis James das realisierte) Bisher meinte nur einer, dass die neue Scheibe zu modern sei, doch die meisten denken auch, dass „Glory Of Chaos“ das heftigste und thrashigste Album von Helstar ist, welches wir jemals geschrieben haben. Das hatte vorher keiner geglaubt und jetzt, wo die ersten Leute das Album hören konnten, denken sie anders. Heute bekam ich eine Mail aus Österreich und der Typ meinte: „Das Album hat mich völlig umgehauen, denn ich habe keineswegs solch ein heftiges Album erwartet. Nun kann ich nicht mehr aufhören, mir das Album anzuhören.“ In Österreich wird es als „Album des Jahres“ in Betracht gezogen. Es sieht also so aus, dass alle mitbekommen, dass wir wohl das beste Helstar-Album aller Zeiten geschrieben haben und sie wünschen uns alles Gute. Auch als Musiker fühlen wir uns richtig klasse und jeder, der sich eine eigene Meinung bilden kann, wird feststellen, dass Helstar das beste Album bisher gemacht haben. Helstar haben sich über die ganzen Jahre hinweg weiterentwickelt und wir werden die Fans nicht enttäuschen.

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