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Gun Barrel im Interview (Mai 2014)

„…wir haben uns irgendwie Respekt verschafft…“

The-Pit.de: Ihr seid jetzt weiterhin bei Massacre Records, was sich mittlerweile nach einer längeren Zusammenarbeit anhört. Kannst du das bestätigen?

Rolf: Wir sind sehr zufrieden, das muss ich ganz ehrlich sagen. Die können uns anscheinend sehr gut leiden, haben uns auch schon ein paar Mal gelobt, dass wir wohl ziemlich flink und sehr bei der Sache seien. Das sind sympathische Leute. Wir haben ein paar auch persönlich kennengelernt, die waren mal bei uns auf einem Konzert.

The-Pit.de: Ich habe ja immer geschrieben, dass ihr für mich die Arschtritt-Lizenz habt. Inwieweit passt das zum Titel „Damage Dancer“? So gefährlich seid ihr doch nicht…

Rolf: Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. „Damage Dancer“ war für uns einfach jemand, der kommt und alles platt macht. So sehen wir uns auch live. Deswegen hatten wir gedacht, dass der Titel gut zur Band passt. Der Toni sagt immer: Verbrannte Erde hinterlassen. Das war eigentlich der „Damage Dancer“, deswegen auch das bisschen Feuer beim Artwork.

The-Pit.de: Jetzt könnte man das Artwork aber auch so interpretieren, dass man als Musiker auch gleichzeitig eine Marionette des Musikbusiness ist…

Toni: …nein, nein. Da muss ich dir im Namen der Band sagen, dass wir bisher noch nie von oben gesagt bekommen haben, dass wir mehr in die Richtung tendieren sollten, solche Songs zu schreiben oder irgendetwas anderes. Trendsetter sind wir nicht, wir machen das, worauf wir Lust haben, was beim Songwriting so zusammen kommt. Jeder hat einen ganz anderen Zugang zur Musik, und genau das ist das Interessante für uns. Erstens, was dabei zusammen kommt, und zweitens, wie man durch die Zahlen der Verkäufe gelobt wird. Lob kommt dann auch durch die Besucher, die uns auf unseren Konzerten immer treu verfolgen. Es ist Balsam für die Seele, dass wir welche gefunden haben, die genauso denken wie wir. Wir machen uns keinen Kopf, ob wir vielleicht für die anderen da oder hier noch etwas einbauen. Da hat uns auch noch nie einer reingeredet. Am Anfang bei unserem ersten Plattenvertrag habe ich von vornherein gesagt, dass ich mich nicht von irgendeiner Musikindustrie verbiegen lasse. Ich möchte das machen, worauf ich Lust habe, denn es ist meine Freizeit, die ich dafür opfere, mein Hobby. Käuflich zu sein, da hätte ich keinen Spaß dran.

The-Pit.de: Könnt ihr euch auf dem neuen Album eigentlich alle auf einen Favoriten einigen oder liegen die Prioritäten bei allen anders?

Toni: Ich habe einen Favoriten, der es leider nicht geschafft hat, für die Zuhörerschaft live präsentiert zu werden. Das wäre für mich „Whiteout“, der ist für mich ganz rockig, was neues, mal etwas ganz anderes. Ich finde diese doomige Art klasse, das ist eine Art Ausritt in eine andere Gegend, als was wir sonst immer haben. Die anderen sagen vielleicht: Nee, die hat nicht so…nee. „Vultures Are Waiting“ ist für mich ebenfalls ganz großes Kino.

Rolf: Einigen konnten wir uns alle auf „Bashing Thru“, da hatten wir alle Riesenspaß dran, vom ersten Akkord schon. Da sagen wir alle vier: Boah, geil. Der Song funktioniert auch live bestimmt ganz gut. „Passion Rules“ ist auch so ein Dingen, was sehr ruhig anfängt. Wir haben ja kaum ruhige Sachen. Jetzt haben wir etwas, wo wir ganz stolz sagen: Mensch, das muss live irgendwie verbaut werden, damit du so einen Spannungsbogen hast. Die Nummer steigert sich am Ende. Mein persönlicher Favorit ist „Building A Monster“, beim Toni aber bestimmt nicht.

Toni: Ich weiß auch noch nicht, wie ich da durchkommen soll.

Rolf: (lachend) Erzähl mal…

Toni: (auch lachend)…ich habe da so einen Drumcomputer…

Rolf: …du gehst dann einen trinken…

Toni: …ja super.

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