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Gun Barrel im Interview (Februar 2017)

„Wir kommen doch noch aus einer Zeit, wo Bands Bands waren“

The-Pit.de: Rolf, jetzt bist du in einem neuen Metal-Jahreskalender vertreten. Ist das eine Gelegenheit, sich als Rock'n'Roller auch mal anders darzustellen oder eher, um das eigene Ego ein bisschen aufzupolieren?

Rolf: Ich kenne den Stephan König sehr gut und ich war sein erstes „Model“. Dann haben wir einen ganzen Samstag nur herumgeknipst, ganz viele verschiedene Motive. Das hat uns Spaß gemacht, er hat dann gesagt, dass er weitermachen wolle, ob ich noch andere kenne. Dann wurde das immer mehr. Es war eigentlich erst eine Schnapsidee, aus der nachher etwas draus geworden ist. Es hat einfach nur Spaß gemacht.

The-Pit.de: Rolf, du selbst kommst aus Gelsenkirchen, sprichst aber den Kölner Dialekt in Reinkultur. Ist dir ein Pils oder ein Kölsch lieber?

Rolf: Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage. Ich trinke Mineralwasser, früher habe ich gerne Alt getrunken. Da war mir egal, ob ich im Pott oder in Kalk (Stadtteil von Köln; Anm. d, Verf.) war. Ich bin ja nur in Gelsenkirchen geboren, bin mit einem Jahr nach Köln gekommen. Deswegen habe ich den Slang auch so drauf. Vom Pott kenne ich nicht viel, Köln ist einfach nur schön. Ich war dann nur noch einmal in Gelsenkirchen, da haben wir einen Nymphensittich abgeholt.

The-Pit.de: 2018 werden Gun Barrel dann ihr 20jähriges Jubiläum feiern können...

Rolf: ...wir haben aber erst ab 2000 gezählt. In diesem Jahr ist unser Drummer Toni eingestiegen und das ist dann auch so konstant geblieben...

Toni: ...eigentlich November 1999, wir haben aber gesagt, dass wir einen Cut bei 2000 machen.

The-Pit.de: Okay, dann dauert das ja noch ein bisschen, solch ein Jubiläum ist ja keine Selbstverständlichkeit...

Toni: ...die Anfragen laufen schon. Wir wollen eigentlich unterhalb von „The Eye“ in London spielen, da eine schöne Bühne aufbauen, aber im Moment hapert es am Geld... dort am Riesenrad wäre es natürlich fett, das Gun Barrel-Logo, dazu ein geiles Feuerwerk...

The-Pit.de: ...dann noch alles mitfilmen...

Heiwi: ...dann will ich aber ein paar Liliputaner, die auf dem Motorrad fahren...

Toni: ...aber dann in einer Glastonne...

Nun denn, am Ende verlieren sich alle in einer Jubiläums-Traumwelt, dabei waren sie doch vorher so realistisch. Spaß beiseite, Gun Barrel zeigen, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist, dass das Bandfeeling stimmt, dass man sich leiden kann und dass man mit festem Blick das Kommende angeht - „Battle-Tested“ auch in Zukunft.

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