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Grave Digger im Interview (März 2011)

"Ich lausche in erster Linie auf das, was die Fans mir auf den Konzerten entgegen bringen…"

Gitarrist Axel Ritt

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The-Pit.de: Mit den anderen Jungs arbeitest du ja jetzt auch schon seit Ende der Neunziger zusammen. Spürst du auch immer mehr beim Songwriting, dass ihr schon so eingespielt seid?

Chris: Auf jeden Fall. Wir wissen genau, was wir zu tun haben, und die Leute in der Band steuern ihren Teil dazu bei, und auch Axel hat sich da super eingefügt. Ich denke, dass „The Clans Will Rise Again“ ein urtypisches Grave-Digger-Album ist, wie „Excalibur“ oder „Knights Of The Cross“, und daher stellt sich für mich auch gar nicht mehr die Frage nach Manni oder Uwe. Ich möchte jetzt auch mal ganz klar sagen: Es war Mannis eigene Entscheidung, die Band zu verlassen. Manni ist ein super talentierter Gitarrist, ich finde aber, dass er viel zu wenig daraus macht. Wir haben mit Manni eine super Zeit gehabt. Es ist ja nicht so, dass Manni gegangen ist und alle supermies gelaunt waren. Das letzte halbe Jahr ist vielleicht nicht so toll gelaufen, was dann im Endeffekt zu seinem Ausstieg geführt hat, aber davor die Jahre hatten wir eine klasse Zeit, und da gibt es auch einfach nichts daran zu rütteln. Auch die Erinnerung ist in der Band verankert, und die ist auch positiv besetzt, nicht negativ.

The-Pit.de: Das wird ja auch immer Teil der Bandgeschichte sein.

Chris: Sonst würden wir ja auch keine Songs aus seiner Ära spielen.

The-Pit.de: Du hast ja in der Band die Hosen an. Inwieweit können die anderen ihre Ideen einfließen lassen, wenn es daran geht, neue Lieder zu schreiben?

Chris: Wollen wir mal so sagen: Ich steuere die Geschicke der Band. Ich denke, am besten zu wissen, was die Band braucht oder was nicht, und wenn die Bandmitglieder geile Ideen haben, dann immer her damit. Ich lasse alles einfließen, was Grave Digger-typisch ist, und wenn es dann in eine andere Richtung geht, dann sage ich „passt nicht“, und gut ist. Es geht ja auch um das Gesamtwerk, nicht von mir geschrieben, sondern von der Band.

The-Pit.de: Mit eurem aktuellen Werk seid ihr bei der Presse häufig im oberen Mittelfeld gelandet. Inwieweit interessieren dich nach dreißig Jahren Bandgeschichte noch solche Reviews, oder lauschst du mehr auf das, was die Fans sagen?

Chris: Ich lausche in erster Linie auf das, was die Fans mir auf den Konzerten entgegen bringen, was die Fans mir dazu sagen. Die Presse ist mit Sicherheit schon ein wichtiger Teil, aber auch das, was die Presse berichtet, ist rein subjektiv und nicht objektiv. Das ist immer eine Frage des Geschmacks, und wenn einer mit unserer Scheibe oder mit Grave Digger nichts anfangen kann, dann schreibt er auch nicht gut darüber. Auf der anderen Seite gibt es auch bei den Medien unheimlich viele Leute, die Grave Digger geil finden, und die schreiben ein geiles Review. Das ist halt subjektiv.

The-Pit.de: Das kommt aber schon bei dir an. Liest du dir das alles auch durch?

Chris: Ja, in der Regel immer.

The-Pit.de: Mit „When Rain Turns To Blood“ habt ihr schon einen ungewöhnlich schwermütigen Rausschmeißer. Das ist doch für eine Partyband wie Grave Digger etwas ungewöhnlich, oder würdest du das anderes interpretieren?

Chris: Das ist so die Quotenballade, die wir ja immer so auf dem Album haben, und die passte zu dem Thema ganz gut, und schwermütig passt doch eigentlich auch gut zum Metal. Es ist ein trauriger Song, aber nicht schwermütig.

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