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Godslave im Interview (Dezember 2015)

Alles im grünen Bereich?

Das Leben führt oft nicht geradlinig zum Ziel. Eigentlich wollten die Thrasher Godslave nämlich bereits 2015 das nächste Album auf den Markt bringen. Das Songwriting verzögerte sich jedoch. Dennoch wollte man die Fans nicht ohne einen Release in diesem Jahr stehen lassen. Deshalb entschloss sich die Band mit der Affinität zur grünen Farbe, eine Status Quo-Coverplatte aufzunehmen. Diese Tatsache alleine würde schon einen Anruf bei Gitarrero Bernie rechtfertigen. Zur Sprache kommt jedoch noch vieles mehr. Aber lest selbst.

The-Pit.de: Hallo Bernie! Schön mal wieder von dir zu hören. Lass uns doch die brennendste Frage gleich zum Anfang besprechen. Und zwar, wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, ein Status Quo-Coveralbum aufzunehmen? Das ist ja nun wirklich keine typische Verbindung für eine Thrashband wie ihr es seid.

Bernie: Ja gut, die Antwort ist naheliegend. Ich bin ein riesiger Status Quo-Fan. Thommy zwar auch, aber ich bin so ein richtiger Freak. Wenn ich nur eine Platte mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, dann wäre das mit Sicherheit eine Status Quo-Platte. Ich wurde von meinem Vater infiziert, bin damit aufgewachsen und habe mir die Liebe zur Band bis heute bewahrt. Status Quo waren auch mein Einstieg in die harte Musik. Schon vor längerem kam ich dann auf die Idee, dass man doch ein paar Songs der Formation ziemlich gut auf Metal spielen könnte. Gerade die Lieder aus den Siebzigern haben einen sehr straighten und harten Rhythmus und lassen sich somit recht gut ummünzen. Damit war es das aber bisher auch mit dem Gedanken, denn Godslave spielen aus Prinzip keine Covers und somit wurde diese Idee auch nicht weiterverfolgt. Allerdings ergab es sich dann so, dass das Songwriting für das neue Album furchtbar schleppend lief und wir uns irgendwann eingestehen mussten, dass es mit einem Release 2015 nichts mehr wird. Jetzt standen wir vor einem Problem, da wir schon immer die Strategie von einem Release pro Jahr verfolgt und auch durchgezogen haben. 2015 wollten wir auch nicht mit diesem Grundsatz brechen. So kam dann die Idee der Coverplatte zum ersten Mal ins Gespräch. Also habe ich mir ein paar Songs zurechtgelegt, die in Frage kamen und die auch spielbar waren und habe diese der Band vorgestellt. Das waren dann auch genau die sechs Stücke, die dann auch auf der CD gelandet sind.

The-Pit.de: Das Ergebnis kann sich ja ganz gut sehen bzw. hören lassen.

Bernie: Wir sind extrem zufrieden und stolz drauf, dass es so gut geworden ist. Vor allem, wenn man sich Thommys Gesang mal ansieht. Diese Leistung hätten wir vorab so nicht erwartet. Für einen Thrash-Metal-Sänger ist es nicht einfach, mal so auf melodiösen Gesang umzusteigen. Da hat er uns ganz schön gezeigt, was er eigentlich so alles drauf hat.

The-Pit.de: Es lässt sich schon eine deutliche Veränderung am Gesang feststellen, wenn man mal so eure Diskografie durchgeht.

Bernie: Auf dem kommenden Album hat sich sein Gesangsstil noch einmal weiterentwickelt. Wir sind da alle schon ziemlich beeindruckt. Ich konnte mir diese Veränderung immer nur sehr schwer vorstellen. Daher bin ich jetzt auch wirklich begeistert vom Resultat. Thommy nimmt, seit er diese schweren Stimmbandprobleme hatte, Gesangsunterricht und dieser zeigt Wirkung.

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