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Gloryful im Interview (November 2012)

„Im Herzen kannst du mehr Metal sein als manch andere, die dies optisch jedem aufs Auge drücken müssen.“

Gitarrist Vito Papotto

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The-Pit.de: Stimmt es eigentlich, dass ihr auf dem Evil Horde Metalfest 2011, wo ihr lediglich drei Songs vorgestellt habt, euren ersten Auftritt überhaupt hattet?

Johnny la Bomba: Ja, das war die erste Gelegenheit, ein Lebenszeichen zu setzen, zumal das Evil Horde Metalfest ja Jens´ selbstgemachtes Festival ist. Da muss man nicht lange fragen, da spielt man einfach.

The-Pit.de: Mit Karl Gurke habt ihr sogar einen ersten Die-Hard-Fan, der bisher alle eure Shows gesehen hat. Wie nehmt ihr solche Fantreue als Band wahr?

Johnny la Bomba: Wir gleichen mittlerweile unsere Auftrittsangebote mit Karls Schichtplan ab (lacht). Im Ernst - der Support von den Leuten ist schon genial und wir fühlen uns mehr als geehrt, dass es Leute gibt, die sich in die erste Reihe stellen und einfach abgehen. Ich sehe das nicht als selbstverständlich an und versuche auch, direkt nach dem Konzert mit den Leuten noch zu reden, sich auszutauschen und natürlich Kritik mitzunehmen. Eben diese Reaktionen motivieren uns, weiterzumachen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die uns unterstützen, ihre Hilfe anbieten und mit uns feiern.

The-Pit.de: Immer wieder kommt bei euren Shows die unsinnige Diskussion auf, dass du mit Mütze doch kein Metal bist. Wie entgegnest du so viel Engstirnigkeit?

Johnny la Bomba: Es ist schon traurig, dass manche sich wirklich an so etwas stören können. Ich sehe allerdings keinen Grund, dies zu ändern, nur weil mal wieder irgendein Idiot der Meinung ist, zu wissen, was Metal sein darf und was nicht. Ich lasse mich ja gerne überzeugen, aber ist das nicht krank, wie spießig die Gedankengänge mancher Szeneleute sind, um bloß nicht zum Spießbürgertum zu gehören? Wenn man manche so reden hört, ist die Satzung eines Schrebergartenvereins fast schon wieder Rock n`Roll.

The-Pit.de: Im Vorprogramm von Powerwolf hattet ihr noch einen Gary Moore-Song gecovert („Out In The Fields“). Landet auf dem Debüt ebenfalls eine Coverversion?

Johnny la Bomba: Nein, auf dem Debütalbum nicht. Vielleicht werden wir aber noch mal Cover-Versionen einspielen, falls wir Bonusmaterial (z.B. für einen Japan-Release o.ä.) benötigen sollten. Ideen gibt es. Dummerweise haben Primal Fear „Out In The Fields“ erst kürzlich mit auf deren Album gepackt. Das müssen wir also nicht auch noch machen.

The-Pit.de: Arbeitet ihr eventuell für Liveshows an solchen musikalischen Überraschungen oder wollt ihr lieber bei eigenem Material bleiben?

Johnny la Bomba: Das blöde an Coversongs ist ja, das man so etwas meistens demokratisch in der Band beschließen will, zumindest ist das bei uns so. Zugegeben, bei „Out In The Fields“ habe ich das diktatorisch durchgeboxt und gesagt „Das finden wir jetzt gut“. Damit habe ich allerdings meinen Cover-Joker verspielt. Es wird sicherlich nochmal Coversongs hier und da geben, da aber die Spielzeiten aktuell bei ca. 30 min. stehen und einige Songs von uns über 6-7 min. gehen, ist es uns wichtiger, eigenes Material zu spielen.

The-Pit.de: Gibt es eine Art Masterplan für die nächsten Entwicklungsschritte bei Gloryful?

Johnny la Bomba: Wir wollen definitiv mehr live spielen und grasen gerade alles ab, wo eine Steckdose ist, und sind auch parallel auf der Suche nach einer Bookingagentur. Wir haben bereits vor ein paar Monaten angefangen, neues Material für das Folgealbum zu schreiben. Wir kommen damit derzeit schon gut voran und werden vielleicht schon Anfang des Jahres die Vorproduktion starten können.

The-Pit.de: Was möchtet ihr den The-Pit.de-LeserInnen vielleicht noch mit auf den Weg geben?

Johnny la Bomba: Ich möchte mich neben dir, Jörg, ebenfalls bei allen bedanken, die uns bis hier supportet haben, und hoffe, auch in Zukunft auf Shows mit euch allen die Clubs zerlegen zu dürfen. Wer uns buchen will: Nur zu, jede Steckdose ist uns willkommen. Wir haben auch noch einen Haufen geile Shirts und gestickte Aufnäher für Euch hier liegen, also wer etwas braucht, kann einfach eine Mail an uns auf Facebook senden.

Wer die sympathische Truppe aus Gelsenkirchen noch nicht wirklich kennt oder gar live mitbekommen hat, sollte dieses in den nächsten Wochen unbedingt ändern, soll nachher keiner kommen mit einem „Hätt ich mal“, wenn die Clubs dann doch größer und die Shows noch fetter werden.

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