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Gloryful im Interview (November 2012)

„Im Herzen kannst du mehr Metal sein als manch andere, die dies optisch jedem aufs Auge drücken müssen.“

Interviewpartner Johnny la Bomba

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Sind sie nun Metal oder nicht? Ein ganz klares ja, denn wer anderes behauptet, der hat einfach keine Ahnung. Fest steht zumindest auch, dass mit Gloryful eine sehr hoffnungsvolle Metalband aus dem Pott aus den Proberäumen drängt. Erste Liveshows stimmen da ebenfalls drauf ein, dass hier die Grundlage für größeren Erfolg gelegt wurde. Nach einer kleinen Listening-Session zum Debüt drängen sich dann ein paar Fragen auf, die von Frontmann Johnny la Bomba beantwortet werden.

The-Pit.de: Zum Einstand wäre es vielleicht ganz günstig, wenn du die Band einmal vorstellst und dabei aufzählst, welche musikalischen Vorerfahrungen ihr in die Wagschale werfen könnt.

Johnny la Bomba: Ja dann: Gloryful wurden in 2010 von Jens Basten aka Shredmaster JB gegründet, welchen viele von Night In Gales oder Deadsoil kennen dürften, und mir. Dazu kommen Oliver Karasch am Bass (ex-Enemy Within), mit dem ich so ziemlich die längste musikalische Beziehung unterhalte, und Vito Papotto an der Gitarre. Hartmut Stoof (Drums) kam im Sommer dazu und ist einigen bestimmt auch bekannt durch seine Zeit bei Deadsoil, Absence oder Symbiontic. Meine gesanglichen Aktivitäten, und ich meine an dieser Stelle wirklich Singen, haben hier mit Gloryful gerade erst begonnen.

The-Pit.de: Euch gibt es nun seit zwei Jahren. Hattet ihr schnell ein komplettes Line-Up zusammen oder gestaltete sich die Suche nach Mitstreitern eher schwierig, zumal es schon an den Drums zu einem Wechsel kam?

Johnny la Bomba: Das ging eigentlich schnell. Jens und ich hatten vorerst versucht, über Inserate passende Musiker zu finden, allerdings war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Fündig wurden wir dann doch in unserem Bekanntenkreis, durch Empfehlungen von Freunden usw. Wir haben uns bewusst mit Leuten zusammengetan, welche auch ihr Instrument beherrschen und noch in erster Linie, wie wir selbst, auf Heavy Metal einfach abgehen. Pünktlich zu den Albumaufnahmen hatten wir schließlich die finale Besetzung gefunden.

The-Pit.de: Mit „Sedna’s Revenge“ hattet ihr 2010 ein erstes Lebenszeichen in Form einer EP veröffentlicht. Sind die drei Tracks auch auf dem Debüt zu finden und wurden sie dafür neu eingespielt?

Johnny la Bomba: Ja, alle drei Songs wurden nochmals in neuen Versionen und vor allem sauber eingespielt und mischen sich sehr gut auf dem Album mit dem neuen Material. Die Kompositionen, allen voran unsere erste richtige Bandhymne „Gloryful´s Tale“, verdienen auch ganz einfach den ultradicken Sound des Debüt-Albums.

The-Pit.de: Die EP habt ihr auf Soundcloud zum Download freigegeben. Gilt die Auflage schon als vergriffen?

Johnny la Bomba: Haha, das dürfte schwer werden bei einer Download-EP. Nein, Quatsch. Ich weiß schon, wie du das meinst. Also wir haben die MCD von „Sedna´s Revenge“ komplett im DIY-Verfahren hergestellt. Jens hat dazu sein „Metal for Metal“-Homerecording Studio quasi über Nacht zur CD-Manufaktur umfunktioniert. Eine begrenzte Auflage gab es somit nicht. Wir haben ganz einfach immer je nach Bedarf für anstehende Gigs oder Metalbörsen vorproduziert. Auf diese Weise konnten wir nun rund 500 CDs unter die Leute bringen. Wer noch eine haben will, kann uns gerne via Facebook eine Nachricht senden, dann schustern wir noch ein paar für euch zusammen.

The-Pit.de: Das Debüt ist mittlerweile eingespielt, das Release verzögert sich aber, weil ihr nun auf Labelsuche seid. Wie ist da der aktuelle Stand?

Johnny la Bomba: Das ist alles noch im vollen Gange, es gibt auch bereits positive Resonanz. Fest steht schon mal, dass das Album kommt. Welches Label es wird und wann genau es dann erhältlich sein wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht sagen, aber wahrscheinlich wird es Frühjahr 2013 werden, aber wie gehabt, noch ist nichts gefixt und wir wollen wirklich alle Angebote und Optionen in Betracht ziehen.

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