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Formosa im Interview (März 2018)

„Ist halt so - Rock'n'Roll und fertig“

Artwork der zweiten Langrille "Sorry For Being Sexy"

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The-Pit.de: Ihr seid ja jetzt schon ein paar Tage in Partylaune: Erst im Dortmunder BlackEnd eure Release-Akustikshow, dann gestern im Südrock in Essen, wo ihr euch sozusagen auch ein bisschen selber gefeiert habt. Was ist euer erstes Resümee dazu?

Nik Beer: Wir wollten halt schon immer mal eine Akustikshow machen und da dachten wir, das wäre doch eine gute Gelegenheit. Es hat auch tatsächlich besser geklappt als gedacht, in der Regel singe ich fast eine Oktave tiefer, es ist halt alles viel entspannter und die Songs kommen tatsächlich auch ganz anders rüber. Wir spielen schon dieselben Songs, aber es ist eben ein bisschen lässiger, einen Ticken langsamer und auch von der Atmosphäre her lockerer. Sonst haben wir halt immer diese Powershow mit Gas geben, was wir richtig geil finden, aber gerade in einem gemütlichen Kneipenambiente war es auch mal ganz nett, die Songs auch mal akustisch zu spielen.

Nik Bird: Ja doch, es hat richtig Spaß gemacht. Richtig umarrangiert sind die Songs jetzt eigentlich nicht. Klar, die abgestoppten Gitarrenriffs klingen auf der Akustikgitarre kacke. Im Endeffekt benutze ich die Akkorde und spiel um sie herum. Man kann die Songs schon erkennen, der Gesang ist ja auch gleich, nur tiefer. Und beim Gitarrensolo mache ich halt einfach irgendwas. Wir haben jetzt bei den beiden Shows auch drei Cover eingebaut, weil wir nicht alle Songs von uns umsetzen konnten. „Bad Boys“ oder „Fuck Up Your Liver“ gehen akustisch wirklich gar nicht. Das sind solche Riffs, die du nicht so umwurschteln kannst, das würde einfach nicht gut klingen. Es war eine ziemlich entspannte und lässige Angelegenheit.

The-Pit.de: Ein Releaseabend wie heute ist im Bandleben ja immer etwas besonderes. Verstärkung habt ihr euch mit Vanbargen und Tyler Leads dazu geholt. Supportet man so locker auch befreundete Bands?

Nik Beer: Uns verbindet ja schon allein die Tatsache, dass es alles regionale Band sind. Vanbargen kommen aus Essen, Tyler Leads aus Recklinghausen. Uns war es eben wichtig, dass die Bands auch aus dem Pott kommen, um letztendlich auch die eigene Szene zu unterstützen. Das sind doch auch zwei hervorragende Bands, da gibt es letztendlich auch eine Basis. Wenn man sich dann für einen Abend zusammentun kann, dann bringt das auch viel für die Szene.

Nik Bird: Man nimmt sich ja auch nichts weg. Das aber denken viele Bands. Ich finde, es ist viel entspannter, wenn man sich gegenseitig unterstützt. Man sollte ja schon die gleichen Fans in der gleichen Szene haben und gerade hier passt es eben auch musikalisch am besten. Die beiden Bands können von der Power her auch gleich schön einheizen, da mache ich mir keine Sorgen. Da haben wir schon zwei ganz gute Truppen erwischt.

The-Pit.de: Wenn ihr noch Grüße an unsere LeserInnen loswerden wollt, dann ist jetzt die Gelegenheit dazu...

Nik Beer: ...geht zu Konzerten, macht die Szene stark. Was wir hier im Pott haben, ist eigentlich schon ganz cool. Ich hoffe, dass es auch weiterhin viel angenommen wird und dass wir noch viele geile Konzerte mit großartigen Bands spielen können.

Auf der anschließenden Release-Show hat das Trio mal locker den Club zum Ausrasten gebracht, das war auch dort dann Partylaune pur. Danke an die beiden, dass sich sich vor der Show Zeit genommen haben, wobei sie sich doch lieber als Band im Bad der Fans suhlen will – nun gut, dazu war anschließend auch noch Zeit und Gelegenheit genug.

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