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Formosa im Interview (März 2018)

„Ist halt so - Rock'n'Roll und fertig“

Drummer Paris Jay

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The-Pit.de: Ihr spielt ja nicht nur über die Landegrenzen, sondern auch über die Bundesgrenzen hinaus, Ende des Jahres steht auch London auf dem Programm. Wird es da vielleicht nicht auch Zeit, bei einer größeren Band auf der Tour mit aufzuspringen?

Nik Beer: Wir sind definitiv dabei zu gucken, aber man braucht halt irgendwie Kontakte. Wir schreiben Leute an, wir fragen, ob da jemand Bock drauf hat und ich hoffe auch, dass es in nächster Zeit mal klappt. Wir haben die letzte Tour gebucht, und gemerkt: Krass eigentlich. Wir touren im Herbst schon wieder, dann geht es direkt weiter. In England waren wir halt auch noch nicht, es wäre natürlich cool, dort auch so langsam Fuß zu fassen und ein paar Fans zu gewinnen.

The-Pit.de: Ihr als Do-It-Yourself-Undergroud-Band erinnert mich ein bisschen an die verblichenen Vanderbuyst, die live auch sehr aktiv waren und einmal sogar drei Shows an einem Tag spielten, sich am Ende aber auflösten, weil man davon nicht leben konnte. Was sind denn eure Ziele?

Nik Bird: Jetzt gerade ist es erst einmal viel spielen und so viel zu spielen, dass wir uns national, aber auch international einen Namen machen, dass uns die Leute kennen, also auch wirklich wahrnehmen und nicht so: Wir haben schon mal von euch gehört, wissen aber nicht wirklich, wer ihr seid. Im Optimalfall wäre natürlich schon gut, wenn man davon leben oder zumindest etwas dazuverdienen kann. Man muss aber auch sagen, dass bei so etwas vieles nur um den Spaß und das Erlebnis geht. Wir machen es ja der Überzeugung wegen, und nicht, weil wir Kohle verdienen wollen.

Nik Beer: Dadurch, dass wir noch sehr jung sind, ist die Familienplanung auch noch sehr sehr weit weg. Ich kann mir vorstellen, dass das bei Vanderbuyst bestimmt auch ein Thema war. Wir selbst sind ja unglaubliche Vanderbuyst-Fans und wahnsinnig traurig, dass sie nicht mehr spielen.

Nik Bird: Nämlich jetzt wäre es ein ganz guter Zeitpunkt, wo wir uns vorstellen könnten, mit ihnen zu spielen, weil es musikalisch echt gut gepasst hätte. Vanderbyust sind schon fast 50 Prozent unseres Einflusses, sowohl musikalisch und auch vom Gesang her. Ich war auch beim Abschiedskonzert in Essen, das war richtig gut.

The-Pit.de: Zu den Einflüssen habt ihr ja jetzt schon selbst übergeleitet. Wenn ich mir „Sorry For Being Sexy“ anhöre, dann sind da auch Deep Purple zu nennen, ein paar Kiss-Ideen verbraten, ich versteige mich sogar dazu, dass man ein bisschen Ramones heraushört. Sind das alles uralte Heroen, die ihr auch ins Feld führt oder seht ihr mich auf dem Holzweg?

Nik Bird: Die Ramones hätte ich jetzt spontan nicht ganz so gesagt, weil ich ...

Nik Beer: ...ich kenn da nur einen Song...

Nik Bird: ...Kiss ist aber ganz klar nicht zu leugnen, das ist ganz sicher neben Vanderbuyst und vielleicht auch ein bisschen Bon Jovi einer unserer Haupteinflüsse. Jakob ist großer Deep Purple-Fan, er mag Ian Paice, den Drummer, da ist er ein großer Fan dahingehend.

Nik Beer: Ich denke, da bringt jeder ein bisschen was mit von seinen Lieblingsbands. Für mich ist zum Beispiel auch Aerosmith sehr wichtig, gerade auch vom Gesang ganz großes Kino.

Nik Bird: Es sind schon viele ältere Bands, nach denen wir uns richten, aber wir versuchen eben auch, das ein bisschen modern aufzupimpen, weil wir sie auch nicht komplett nachmachen wollen.

Nik Beer: Das können wir auch gar nicht, das war aber auch letztendlich nicht unser Plan. Wir machen halt nur Mucke und es kommt eben raus, was rauskommt.

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