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Formosa im Interview (März 2018)

„Ist halt so - Rock'n'Roll und fertig“

Frontmann und Bassist Nik Bird

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Mit Formosa aus Essen stellt sich eine Hard-Rock-Formation vor, die zur jungen Generation gehörend in Eigenregie unglaublich viel auf die Beine stellt und augenscheinlich fest an ihren Weg glaubt. Schwitzige Shows, eine wachsende Fanbase und mit „Sorry For Being Sexy“ auch dann das zweite Album am Start, da muss man quasi die Gelegenheit nutzen und die Jungs zum Interview bitten. Nik Bird, Sänger und Bassist, sowie Nik Beer, Gitarrist, waren vor der Show bereit, sich den Fragen zu stellen...

The-Pit.de: Live finde ich euch deutlich praller als auf CD, ihr kommt auf der Bühne viel natürlicher, authentischer, sleaziger und auch punkiger rüber, auf euren Veröffentlichungen habt ihr meiner Meinung nach Schwierigkeiten, das Ganze zu transportieren. Ist das eher mein Generationenkonflikt oder was haltet ihr mir dagegen?

Nik Beer: Das ist natürlich schwierig zu sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir live eben nicht hundert Prozent auf Click spielen und dadurch einfach deutlich dreckiger herüberkommen. Wir haben jetzt im Studio nicht den gleichen Sound wie live und vielleicht röhrt der Bass auch live viel mehr. Ich glaube, live ist einfach ein bisschen mehr Power dahinter, da hat man vielleicht auch noch ein bisschen getrunken und ist eh ein bisschen mehr auf Fahrt. Ich kann das schon ein bisschen nachvollziehen, ich kann es zwar nicht hören, weil ich selber mich nie aus Sicht des Publikums sehe, aber ich denke, da ist schon was dran. Wir sind ja eine Live-Band.

Nik Bird: Ich denke auch, dass gerade die Sache mit dem Click wirklich solch ein Ding sein könnte, weil wir auch im Nachhinein gemerkt haben, dass manche Songs live ein bisschen dynamischer sind, wo wir live hin und wieder fast schon automatisch schneller werden, was wir im Gegensatz zu den meisten anderen Bands gut finden würden. Ich finde aber auch, dass wir vom Sound her im Vergleich zum letzten Album meiner Meinung nach gute Sprünge nach vorn gemacht haben. Das sind unsere ersten beiden Platten und wir wollen schon noch mal gucken, dass vom Sound noch ein bisschen was zugelegt wird, aber das hängt auch ein bisschen damit zusammen, mit wem man arbeitet und wie man noch immer besser werden kann. Daran arbeiten wir ja auch immer. Mit dem Ergebnis von „Sorry For Being Sexy“ sind wir eigentlich schon ganz gut zufrieden.

The-Pit.de: Am Ende dürfte sich ja auch die Frage stellen, was denn in Eigenregie überhaupt bezahlbar ist...

Nik Bird: ...ja klar, das auf jeden Fall, den Faktor darf man eben auch nicht ausblenden.

The-Pit.de: Wenn ich bei euch auf die Facebook-Seite schaue, dann wird man ja fast schon blind von euren Tourdaten, ihr seid da ungemein aktiv. Ihr seid ja auch jedes Wochenende unterwegs, wie bekommt ihr das eigentlich gebacken?

Nik Beer: Wir buchen halt alles selber und bei uns ist ganz klar, dass die Band an erster Stelle steht. Da müssen halt auch mal Studium oder die Arbeit, soweit wie es irgendwie geht, auch mal zurückstecken.

Nik Bird: Ich studiere halt nicht, ich geh ganz normal arbeiten, da geht halt schon sehr viel Urlaub für die Band flöten. Klar ist das mal anstrengend. Du arbeitest 40 Stunden und zack bumm ist Wochenende. Oder gerade unter der Woche, dann muss ich direkt nach der Show abdüsen. Ich sag aber mal so: Ist halt so. Rock'n'Roll und fertig.

Nik Beer: Wir wollen halt spielen und das können wir mittlerweile. Da sind wir super glücklich drüber. Deswegen machen wir aber auch alles, was geht.

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