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First Lane im Interview (August 2008)

"Aus Freunden wurde eine Band"
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Nach der gelungenen ersten Demo wollten wir von Wolle wissen wie es jetzt weitergeht. Und er stand uns Rede und Antwort.

 

The-Pit.de: Hallo Wolle, wie geht`s Dir?

 

Wolle: Mir geht es gut, danke der Nachfrage!

 

The-Pit.de: Im Dezember 2007 habt ihr ja endlich Eure erste Demo herausgebracht, hat das nicht ziemlich lang gedauert? Euch gibt es doch eigentlich schon seit 2004, wenn ich richtig informiert bin. Wie hat es denn bei Euch angefangen?

 

Wolle: Also eigentlich gibt es uns seit Mitte 2005. Das Problem war eigentlich der häufige Line-Up-Wechsel, den wir hatten, vor allem der Wechsel der Instrumentierung von Keyboard auf zweite Gitarre. So war es uns nicht möglich, die Songs so auszuarbeiten, dass man sie auf ein Demo hätte verewigen können.

 

The-Pit.de: Warum habt Ihr Euch von Chemical Wedding in First Lane umbenannt?

 

Wolle: Man sagt ja auch schon mal, man solle einer alten Beziehung nicht nachtrauern und einen Neuanfang machen. So ist das auch mit dem Bandnamen. Eigentlich war es auch ein kompletter Umbruch oder viel mehr ein Neuanfang.

 

The-Pit.de: Seit wann schreibt Ihr denn eigene Songs?

 

 

Wolle: Eigentlich schon immer. Ich finde, so lange man kreativ ist und einem etwas einfällt, sollte man seine Energie nicht im Nachspielen von Songs vergeuden. Aber auch wir hatten schon zwei Durststrecken und covern „High Hopes“ (Pink Floyd) und „Scarborough Far“

 

The-Pit.de: Wer ist denn da hauptverantwortlich? Ich frag unter anderem deshalb, weil Du ja doch gerne sehr viel härtere Musik hörst, als das, was Ihr bei First Lane zum Besten gebt.

 

Wolle: Das ist richtig. Ich bin das “schwarze“ Schaaf der Familie. Nein, genau das ist unser Rezept. Wir kommen alle aus verschiedenen musikalischen Geschmacksrichtungen. Deshalb ist es auch schwer, uns in eine Schublade zu bekommen und diese dann auch noch schließen zu können.

 

The-Pit.de: Wie habt Ihr denn so die einzelnen Mitglieder gefunden?

 

Wolle: Wir haben es mal anders herum probiert. Aus Freunden wurde eine Band. Bis auf Micha (Bass). Bei Ihm wurde aus der Band auch Freundschaft.

 

The-Pit.de: Als klares Markenzeichen hat sich Katja`s Stimme herauskristallisiert. Hat Katja nicht mal bei einem Superstar-Wettbewerb mitgemacht?

 

Wolle: Ja. Sie hat 2005 den zweiten Platz bei „Bonn sucht den Superstar“ gemacht. Ich finde, dass Ihre Stimme sich in den letzten 2 Jahren enorm gesteigert hat .Gesangsunterricht zahlt sich eben aus, aber man muss auch die Grundvorrausetzungen mitbringen!

 

The-Pit.de: Wie war das, wieviel Konkurrenten hat Sie ausgestochen und welche Musik musste sie performen?

 

Wolle: Es gab keine Konkurrenten, nur Opfer. Nein Spaß bei Seite. Es waren schon einige. In der Schlussrunde waren es dann noch so 10. Die Musik konnten die Teilnehmer bis auf einen Song selbst aussuchen und Katja hat u.a. „Don´t Speak“ (No Doubt) zum Besten gegeben.

 

The-Pit.de: Würde sie bei sowas nochmal mitmachen?

 

Wolle: Ich glaube schon.

 

The-Pit.de: Wie passt denn das Gefüge in der Band, bei euch sind ja doch ein paar Monate Altersunterschied vertreten, wenn ich da an Micha denke?

 

Wolle: Es passt einfach. Wir haben Spaß an dem, was wir machen. Natürlich gibt es auch Reibereien, Meinungsverschiedenheiten oder auch mal Streit, wie in einer guten Beziehung halt. Aber bis jetzt haben wir bis das immer in den Griff bekommen.

 

The-Pit.de: Wen würdet Ihr denn innerhalb der Band als Pusher und wen mehr als ruhenden Pol bezeichnen? (In Bezug auf das Weiterbringen der Band)

 

Wolle: Ich glaube, dass ich der „Pusher“ bin. Manchmal erschrecke ich mich selbst über meinen Ehrgeiz. Man muss ein gesundes Mittelmaß finden, damit der Spaß nicht verloren geht. Aber ich denke, dass bei uns jeder weiß, worum es geht. In unserem Alter ist der Rockstartraum ausgeträumt und an erster Stelle steht der Spaß!

 

The-Pit.de: Ihr habt ja sicherlich inzwischen weitere Stücke parat, wann wollt Ihr denn Eure zweite Demo in Angriff nehmen?

 

Wolle: Wir fangen gerade mit unserem Long-Player an. Wir haben das große Glück, ein kleines Tonstudio unser Eigen nenne zu dürfen (Dank an Markus) und sind so flexibel. Die Sache kommt halt immer ins Stocken, weil wir live auch viel unterwegs sind.

 

The-Pit.de: Wird das dann eher wieder ein Shortplayer oder vielleicht ein Longplayer?

 

Wolle: Es wird ein Long-Player!

 

The-Pit.de: Gibt es denn schon geplante Liveaktivitäten für die nächste Zeit?

 

Wolle: Wir spielen am 30.08.08 auf dem „Cat-Rock-Festival“, wie Du ja weißt. Im September nehmen wir an einen Bandcontest / Benefizkonzert (zu Gunsten von „Wünsch Dir was!“) teil.

Nächstes Jahr nehmen wir wieder „Emergenza“ (Bandcontest) Angriff. Ansonsten können natürlich die Veranstalter auch gerne zu uns kommen und uns buchen!

 

 

The-Pit.de: Stimmt, das Cat Rock Festival Aachen, … da wird The-Pit.de natürlich auch anwesend sein. Wie findet Ihr das Biling und wie seid Ihr zu dem Gig gekommen, abgesehen von Eurer überzeugenden Musik natürlich!

 

Wolle: Vielen Dank für die Blumen! Wir sind direkt über Malte Höltken (Organisator des „Cat-Rock-Festival“) an diesen Gig gekommen. Wir haben Halloween letzten Jahres mit ihm und seiner Band „Tiscatut“ im „BeBop“ in Aachen gespielt. Danach haben wir dann den Zuschlag bekommen.

 

The-Pit.de: Die erste Veranstaltung muss wohl richtig gut gewesen sein. Man kann nur hoffen, dass der Barkeeper genug Getränke geordert hat, denn beim letzten Mal gab es wohl einen Engpass.

 

Wolle: Das wäre schlecht!

 

The-Pit.de: Nun gut, ich freu mich schon, Euch dort rocken zu sehen. Mit welchen Bands würdest Du dir gerne mal die Bühne teilen, wenn es keinerlei finanziellen Aspekte bei der Auswahl gäbe?

 

Wolle: Es muss musikalisch zusammen passen, sonst macht es keinen Sinn. Nun gut, man würde ja schon gerne mal die eine oder andere große Band der Branche supporten, aber es ist wahnsinnig schwer, von Agenturen oder Booking-Firmen genommen zu werden, vor allem, wenn man aus dem Altersraster herausfällt.

 

The-Pit.de: Wie sähe denn da Eure Bühnenshow aus, wenn es keinerlei finanzielle Bgerenzungen gäbe? Eine riesige Lightshow oder eher ein solide einfache Rockshow ohne viel Brimbamborium?

 

Wolle: Ich denke, dass in erster Linie die Performance einer Band Ausschlag für ein gutes Konzert gibt. Was nutzt dem Zuschauer die geilste Lightshow, wenn die Band einem das Gefühl vermittelt, nicht anwesend zu sein. Aber man kann natürlich mit einer netten Lightshow auch die Performance der Band richtig in Szene setzen. Aber solide, würde da erst einmal ausreichen.

 

The-Pit.de: Hast Du Lust, noch ein paar Worte direkt an unsere Leser zu richten? Sozusagen Deine letzten Worte…

 

…. natürlich nur für dieses Interview!

 

 

Wolle: Meine letzten Worte. Ja, es war schön mit Euch. Nein, ich hoffe Euch ALLE auf dem Cat-Rock-Festival zu sehen und wem es gefallen hat und uns eine Chance als Support geben möchte der melde sich unter www.first-lane.de.

 

The-Pit.de: Danke, dass Du dir die Zeit genommen hast, bis zum 30. dann!

 

Wolle: Auch Dir und deinen Kollegen nochmals vielen Dank und bis zum 30.!

 

Wir bedanken uns bei Wolle für das interessante Interview!

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