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Firewind im Interview (Mai 2020)

Wie mit einer Ex-Freundin

Bei Firewind hat sich seit dem vor drei Jahren erschienenen Album „Immortals“ einiges geändert: Frontmann Henning Basse ist, nachdem er lediglich diese eine Platte einsang, schon wieder Geschichte und auch Keyboarder und Rhythmusgitarrist Bob Katsionis hat nach 16 Jahren Mitgliedschaft seinen Abschied von der Formation erklärt. Bandchef Konstantinos Karamitroudis alias Gus G. hat sich dennoch nicht unterkriegen lassen und allen Widrigkeiten zum Trotz mit dem selbstbetitelten „Firewind“ ein neues Album der Power Metaller auf die Beine gestellt, das Ex-Sinbreed-Vokalakrobat Herbie Langhans gesanglich veredelte. Es gab demnach einiges zu besprechen. Der erste Versuch scheiterte wegen einer kleinen Komplikation, doch zwei Tage später hatten wir den Saitenhexer dann endlich an der Strippe.

The-Pit.de: Hallo Gus, schön, dass es diesmal geklappt hat.

Gus: Ja klar doch. Sorry, dass wir das verschieben mussten.

The-Pit.de: Nicht so schlimm, wegen der Corona-Krise hat man derzeit ja eh abends fast nie etwas vor, von daher war das problemlos auch heute möglich.

Gus: Okay. In welcher Stadt wohnst du?

The-Pit.de: In Hamburg. Ich hab euch hier vor acht Jahren mal gesehen, als ihr mit Leaves’ Eyes unterwegs wart.

Gus: Ja, das war im… Knust, glaube ich, hieß der Laden. Das war eine coole Show!

The-Pit.de: Stark, dass du dich daran noch erinnerst! Damals habt ihr eine Gitarre verlost.

Gus: Stimmt, das haben wir damals auf der Tour gemacht.

The-Pit.de: Inzwischen seid ihr bei eurem neunten Studioalbum angekommen, das morgen herauskommt (das Interview fand am 14. Mai statt; Anm.d.Verf.). Ich hab es mir mittlerweile einige Male angehört und finde es ziemlich gut. Warum aber habt ihr es nach der Band benannt? Die meisten Bands machen so etwas ja wenn dann eher bei ihrem Debüt.

Gus: Freut mich, dass es dir gefällt. Und um die Frage zu beantworten: Zunächst einmal gab es ja gleich mehrere Wechsel im Line-Up. Die Band hatte zwar schon mehrere Wiedergeburten, wenn man so will, aber diese war besonders wichtig, denke ich. Ich war an dem Punkt angelangt, an dem ich mir nicht mehr sicher war, ob es weitergeht; mit zwei Mitgliedern, die gingen, fand ich es war an der Zeit, die Band neu zu strukturieren, ich fühlte, dass ich einen neuen Ansatz finden musste, um weiterzumachen. Es fühlte sich an wie eine Art zweite Chance – das war quasi meine Philosophie, ich wollte im Prinzip ganz von vorne anfangen. Ich wollte allerdings nicht unter einem neuen Bandnamen starten – das Business ist eh schon so hart, da würde es nur weitere zehn Jahre dauern, um irgendwas zu erreichen. Firewind ist bereits eine existierende Marke und etwas, das mich begleitet, seit ich ganz jung war. Deswegen empfand ich es als perfekten Zeitpunkt, um ein selbstbetiteltes Album herauszubringen.

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