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Final Depravity im Interview (Mai 2014)

"Viele Labels haben uns über Monate hingehalten"

The-Pit.de: Ihr habt zum Titeltrack einen waschechten Videoclip gedreht. Was kannst du uns dazu berichten? Ist ja nicht ganz problemlos abgelaufen.

Dennis: Genau. Fünf Blutverletzte waren es insgesamt, was natürlich in der Hinsicht scheiße ist, aber aus einer anderen Sicht auch ein bisschen lustig. Zuerst hatte es lange gedauert, bis wir Strom bekommen haben, weil unser Generator irgendwie den Geist aufgegeben hat. Wir mussten dann erst einen neuen organisieren. Trotzdem sind wir von dem Tag sehr positiv angetan, nicht nur, weil die Polizei noch da war, sondern weil wir drum herum alles aufgenommen haben, was wir wollten. Da war auch ein Blinder dabei, der ist mitgerannt, die vor ihm haben nicht aufgepasst und er ist gegen die Wand gelaufen. Was soll man dazu sagen? Ganz zum Schluss hat sich noch Ricardo verletzt (jetzt Frontmann bei Wortmord). Da haben wir ein paar Szenen im Haus gedreht, wo einfach etwas kaputt zu machen war. Er hat mit dem Vorschlaghammer eine Tür eingewemst, hat mit dem Fuß schön in die Tür getreten und ist stecken geblieben. Mies gelaufen für ihn, aber fürs Videomaterial war das perfekt. Das war unser erster Videodreh, der nächste wird anders geplant. Trotzdem sind wir gut zufrieden.

The-Pit.de: Live habt ihr euch zwischendurch mehr als rar gemacht, nun kommen wieder einige Gigs dazu. Müsst ihr da wieder bei null anfangen?

Dennis: In der heutigen Szene muss man hinnehmen, dass man wohl wieder bei Null anfangen muss. Es war strategisch halt so gedacht, da uns einige Gigs nicht so viel gebracht haben. In der ganzen Studiophase hatten wir mit Onslaught einen Gig in Essen. Nach dem Studio hatten wir ein paar Gigs angenommen. Wenn gute Angebote kamen, haben wir sie uns auch nicht entgehen lassen. Ohne Platte brauchten wir halt irgendwie auch nichts machen, dafür muss einfach ein neues Werk am Start sein. Das Problem war einfach, dass wir richtig gut live gespielt haben, die Fans dann aber von der gekauften „Nightmare 13“-CD vielleicht ein bisschen enttäuscht waren. Ist eine coole Platte, live präsentieren wir aber ein ganz anderes Brett. Deswegen wollten wir auch live erst wieder ankommen, wenn die neue CD fertig ist.

The-Pit.de: Bassist Alex hilft ja regelmäßig bei Gloryful aus, auch du bist immer wieder wie letztens bei The Very End aktiv. Meinst du, dass ihr in naher Zukunft überhaupt für solche Freundschaftsdienste Zeit habt?

Dennis: Von der Zeit her ist das natürlich schon sehr eng. Ich hatte ja auch mit Harasai noch einige Gigs, da musste ich ja auch die Sets wieder lernen. Momentan mögen die Termine noch passen, aber wenn wir vermehrt Gigs mit Final Depravity haben, dann kann man das natürlich nicht mehr machen. Final Depravity ist ganz klar immer im Vordergrund, egal was ist, weil ich dort ja auch Sänger bin.

The-Pit.de: Ich bin mit meinen Fragen durch. Willst du noch grüßen oder etwas mitteilen, was du schon immer sagen wolltest?

Dennis: Traut euch einfach, unser neues Album „Thrash Is Just The Beginning“ anzuhören. Es wird sich auf jeden Fall lohnen für alle, die auf Thrash Metal stehen.

Genug geplaudert, jetzt lieber schnell noch die neue Scheibe bestellen oder sich fürs nächste Konzert rüsten. Thrash pur gibt es jedenfalls von Final Depravity, da hat Dennis „Blaze“ nicht zu viel versprochen.

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