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Final Depravity im Interview (März 2010)

"2010 wird das Jahr von Final Depravity mit einem der härtesten und schnellsten Alben auf der Welt."
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The-Pit.de: Ich will mir aber nicht gleich vor lauter Depressionen die Pulsadern aufschneiden…

Dennis: Nein, nein, nein, das nicht. So krass ist der Text nun auch nicht. Auf jeden Fall ein super Song. Wenn die Leute den hören, dann haben sie gleich alle Trademarks, die Final Depravity ausmachen. Lied acht, „In Disgrace (Never Regret)“, ist ein nicht so ganz schneller Song, fängt langsam an, wird aber nachher schneller. Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir auch langsam spielen können, ein klasse Song zum Bangen, ein bisschen Old School im Refrain. Der neunte Song „Veil Of Secrecy“ ist ein ganz besonderer Track, denn da singt der Tom Angelripper mit, eine super Thrash-Hymne, Old School mit Neo-Thrash gemischt – da zeigen wir, was Sache ist. Tom brauchte erst ein wenig, bis er das richtige Feeling hatte, denn er singt ja hier bei Final Depravity und nicht bei Sodom. Den Text hatte er erst einen Tag vorher bekommen, und dann musste er ihn schon einsingen. An dieser Stelle ein super Dankeschön, dass es sich so viel Mühe gemacht hat. Mal singt Schumi allein, oder Tom, und manchmal singen sie auch zusammen.

Zum zehnten Song – das ist unser längstes Lied, siebeneinhalb Minuten, und hier passiert richtig viel. Er beginnt langsam und wird dann immer thrashiger, aber auch andere Stile haben wir hier verarbeitet. Er heißt „The Monument“, und hier konnten wir uns mit vielen Soli austoben. Dann kommen wir schon zum elften Song – „Relief of Beliefs“, unser schnellster Song auf dem Album, da können sich Slayer warm anziehen, einfach nur der pure Thrash, der geht volle Pulle ab, schnelle Vocals, harte Gitarren, sehr hartes Schlagzeug. Hier nehmen wir am Ende ein bisschen das Tempo heraus, wir haben das so eingespielt, dass die Leute dann richtig herumspringen können. Der nächste Song heißt „Fearing The Flood“. Auf diesen Titel sind wir gekommen, weil während der Aufnahmen unser Studio überflutet wurde. Wir beschreiben einfach, wie wir so dastanden, das Wasser schwappte einfach über den Toilettenrand, die ganze Angst, Panik, die Angst, das alles umsonst war. Der Track hat eine der besten Melodien vom ganzen Album. Das letzte Stück gehört auch zu den längeren auf der CD. „We Will Rot“ ist aber nicht unser letzter Song, da kommen in Zukunft gewaltig viele mehr. Dieser Track spiegelt noch mal alle Emotionen, ein Song, der zeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Das Ende kommt richtig majestätisch rüber.

 

The-Pit.de: Wird es dann ähnlich wie bei Overkill auch Fortsetzungen geben?

Dennis: Mal schauen, richtig geplant haben wir noch nichts. Da wird noch in den nächsten Jahren richtig viel von uns kommen, deswegen haben wir auch auf unseren Shirts „Thrash is just the beginning“ stehen.

 

The-Pit.de: Ich denke, dass der zweite Auftritt auch euer bisheriges Highlight war.

Dennis: Auf jeden Fall unser Highlight vom Ganzen, es war auch total super, vor ausverkaufter Matrix vor solchen Bands zu spielen. Das war hammergeil. Danach haben wir auch im Maxus in Gladbeck, dem Helvete in Oberhausen oder im „Lokal ohne Namen“ in Gelsenkirchen gespielt. Am 30. Januar 2010 spielen wir in Berlin mit Deus Inversus und BerMiudah, den beiden anderen Bands von mir, sowie Eat My Body, Exposed Guts und eine weitere.

 

The-Pit.de: Und was sind eure weiteren Ziele?

Dennis: Erst einmal den Deal unter Dach und Fach bringen, und aller spätestens März soll das Album dann auch erscheinen.

 

The-Pit.de: Wo seht ihr euch in einem Jahr?

Dennis: Gute Frage. Wenn alles gut klappt, würden wir schon gern von der Musik leben können, Shows spielen, die CD ist dann ja raus, im Sommer wollen wir auf vielen Festivals spielen, und vielleicht auch eine Tour mit einer großen Band, aber da müssen wir abwarten, wie das Album ankommt. Wir wollen immer auf dem Teppich bleiben und die Musik machen, die wir lieben. Das zweite Album wollen wir auch in Angriff nehmen, wir haben schon ein paar Songs geschrieben, so zwei, drei Stück.

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