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Final Depravity im Interview (März 2010)

"2010 wird das Jahr von Final Depravity mit einem der härtesten und schnellsten Alben auf der Welt."

Final Depravity haben hochgesteckte Ziele

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The-Pit.de: Man kann also auch sagen, dass ihr vier Freunde seit, die nicht nur im Studio oder im Proberaum zusammenhängen, sondern auch in der sonstigen Freizeit viel zusammen unternehmen….

Dennis: Ja, genau. Ich finde es für eine Band auch besser, wenn die Leute auch Freunde sind, und nicht nur eine Band darstellen und sonst nichts miteinander zu tun haben. Wir treffen uns als Band und als Freunde. Im Mai 2008 haben wir uns beim Corny, der aktuelle Schlagzeuger bei Onkel Tom, im Klangwelt-Studio in Essen verschanzt. Drei Tage waren wir im Studio und haben eine Demo-CD aufgenommen. Ein Monat später war alles gemixt und gemastert, und so kam dann im Juni / Juli 2008 die Demo mit selbst gestalteten Booklets raus. Und weil im Booklet alle möglichen Angaben stehen sollten, wurde gleich die Booking Agentur Deathsquad Promotion gegründet.

Tom Angelripper, der für Musik und Labels zuständig war, hat sich Martin Sosna als zweiten Manager für das Geschäftliche mit ins Boot geholt hat. Wir schrieben fleißig weiterhin neue Songs, und im Sommer 2008 stand fest, dass wir am 19. Dezember 2008 in der Matrix spielen sollten. Unseren ersten Gig spielten wir am 29. November beim Ragers Elite Festival in Hamm, dort hatten wir ein 30 Minuten Programm. Der Techniker von Sodom hatte uns alles super eingestellt – wir hatten Engl-Verstärker und wussten gar nicht, wie wir die richtig nutzen sollen. Mark kennt sich da ja prima aus. Nachher haben wir Leute getroffen, wie gar nicht glauben konnten, dass wir in Hamm unseren ersten Gig spielten.

 

The-Pit.de: Und dann habt ihr ja gleich beim zweiten Gig am 19. Dezember in der Matrix im Vorprogramm von Sodom und Legion Of The Damned gespielt...

Dennis: Direkt vor ausverkauftem Haus, 1000 Leute waren da, wir waren tierisch aufgeregt, wir haben uns dann gesagt, wir ziehen das durch, das wird schon super laufen, die Vorbereitung war ja auch klasse.

 

The-Pit.de: Die Discographie ist ja noch übersichtlich.

Dennis: Genau. Wir haben unsere Demo-CD raus, und ein komplettes Album haben wir jetzt eingespielt, welches 2010 erscheinen soll. Der Titel wird „Nightmare 13“ heißen, hat genau 13 Tracks, ein 14. Track wird vielleicht als Single, als Bonus oder für Japan herauskommen. Wir wissen noch nicht genau, wie wir ihn verwenden werden.

 

The-Pit.de: Und bei welchem Label erscheint die CD?

Dennis: Wir haben da schon ein paar Optionen (Dennis legt eine Denkpause ein), aber ich will da noch nicht zu viel verraten. Wird auf jeden Fall etwas Größeres sein, zumindest soll die CD europa-, wenn nicht sogar weltweit erscheinen.

 

The-Pit.de: Ich hatte ja auch schon im Studio die Gelegenheit, in die Rohfassung reinzuhören. Und wenn das Grundgerüst schon so stimmig ist, dann steht da ja eine richtige Perle ins Haus! 13 Tracks stehen drauf – willst du schon etwas zu den Titeln verraten?

Dennis: Ja. Für den Anfang haben wir uns ein super Intro überlegt, da will ich jetzt nicht ganz so viel verraten, aber es wird mal etwas ganz anderes sein, was keine Band so gemacht hat. Passt super zum Titel „Nightmare 13“, es dreht sich um Albträume.

Das ganze Album dreht sich aber nicht nur um Albträume – wir wollten zwar erst ein Konzeptalbum aufnehmen, haben uns aber auch für andere Themen entschieden. Für die Texte auf der CD war Schumi verantwortlich, ich habe da nur ein paar Ideen beigesteuert. Der erste Song ist ein richtiger Knüppel-Song, heißt „As The Crow Flies“ und handelt von mysteriösen Krähen, ein Song so richtig volle Pulle auf die Fresse. Damit wollen wir zeigen: Hier sind wir – Final Depravity!

Der zweite Song „Turn This Life“ ist melodischer und unser kürzester, hier wollen wir uns auch bewusst von der melodischeren Seite zeigen. Hier haben wir darüber geschrieben, wie sich das Leben so ändern kann. „Persecution“, der dritte Song, ist nicht nur auf Thrash angelegt, sondern ist auch in einem anderen Style, nicht Neo-Thrash, wie wir ihn spielen, sondern auch mit etwas Hardcore und Death, aber ohne die klassischen Breakdowns. Den Song kann man auch bei Youtube hören, eine Live-Aufnahme aus der Matrix. Der vierte Song ist dann eine echte Thrashhymne, „Vortex“ heißt der, ein echt schneller Song, so richtig fürs Headbangen und für Circlepits geeignet. Dieser Track hat auch das längste Solo, einfach ein super Song. Der wird auch bei den Old School Thrash Fans gut ankommen.

Der fünfte Song heißt „The Larcenist“, ein Track von der Demo CD. Er beginnt akustisch, ist abwechslungsreich und hat richtig viel zu bieten. Der Song wurde aber gegenüber der Demo-Version überarbeitet und geändert, das ganze Ende ist komplett anders. Als nächste kommt „This Relieving End“, der war auch schon auf unserer Demo-CD. Hier haben wir nur wenig geändert, er ist fast so geblieben, wie man ihn schon von der Demo her kennt. Ein super Song, wo man die ganze Zeit nur Springen kann, mit langsamen und schnellen Passagen. Der siebte Track ist auch gleichzeitig das Titelstück, „Nightmare 13“, und auch hier haben wir nur ein paar Sachen gegenüber der Demo-Version geändert, ein bisschen die Texte verfeinert und die Soli überarbeitet. „Nightmare 13“ war auch der erste Track, den ich geschrieben hab.

 

The-Pit.de: Wäre das Titelstück auch gleich dein Anspieltipp?

Dennis: Eigentlich sollen die Leute das ganze Album hören, aber „Nightmare 13“ muss man einfach gehört haben. Er ist thrashig, tanzbar, da ist einfach alles drin – und er handelt von Illusionen, Depressionen, Verwirrungen. Wir haben einfach alle Albträume von Final Depravity in diesen Song gepackt.

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