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Final Depravity im Interview (März 2010)

"2010 wird das Jahr von Final Depravity mit einem der härtesten und schnellsten Alben auf der Welt."

Schumi: Zu den Vocals kam dann doch die Gitarre dazu

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Final Depravity sind ein Newcomer aus Gelsenkirchen, der bei dieser rasanten Entwicklung mit Sicherheit in den nächsten Jahren noch richtig Furore machen wird. Nachdem ein erstes Interview während der Aufnahmen in einem kleinen Studio in Dortmund in einem hoffnungslosen Bandsalat endete, war Gitarrist Dennis spontan für ein weiteres Treffen bereit. Ein nettes Plätzchen in Gelsenkirchen-Buer wurde dann Zeuge für ein konspiratives Gespräch, denn wenn Dennis einmal in einen Redeschwall verfällt, ist er kaum noch zu bremsen. Intensiv wie sein Gitarrenspiel.

 

The-Pit.de: Hallo Dennis! Schön, dass wir einen neuen Anlauf starten. Stell doch einfach mal die komplette Final Depravity-Truppe vor!

Dennis: Ich heiße Dennis „Blaze“ Baron, bin der Gitarrist bei Final Depravity, dann ist da noch der Tobias, unser Bassist, Schumi an den Vocals und der zweiten Gitarre, und unserer 16 Jahre junger Schlagzeuger, Luc, der gerade für fünf Monate in den USA war. In dieser Zeit spielten wir dann auch keine Konzerte und konzentrierten uns aufs Mixen und Mastern des Debut-Albums.

 

The-Pit.de: Seit wann seid ihr aktiv und was war der Grund, als junger Metalhead eine Band zu gründen?

Dennis: Die Idee kam eigentlich vom Tom Angelripper. Ich war mit meinem Vater in Slowenien beim Metalcamp, dort haben Sodom 2007 gespielt. Wir waren erst im Backstage-Bereich, danach im Hotel, wir redeten über meine damalige Ex-Band Dead Eternity, die sich mittlerweile seit meinem Ausstieg aufgelöst haben. Wir waren nicht immer derselben Meinung, die anderen folgten eher dem Black Metal Pfad, ich war eher auf der Thrash-Schiene. Nach dem Gespräch mit Tom gründeten wir eine richtige Thrash-Band. Mein Vater kennt ihn schon seit 20 Jahren, er war ja damals für die ganze Pyro-Technik bei Sodom verantwortlich, und vorher haben sie auch auf der Zeche zusammen gearbeitet.

Tom war immer nur Musiker und wollte sich auch mal als Manager versuchen. So haben wir dann auf die jüngste und härteste Thrash-Band angestoßen. Dabei war das erst nur eine Idee, die Band bestand ja noch gar nicht. Im Urlaub mit meinen Eltern im September/ August 2007 habe ich dann das ganze Album geschrieben, sieben Songs werden es auf die aktuelle CD schaffen. Die anderen Tracks sind vom Schumi. Jetzt mussten erst einmal Leute gefunden werden. Durch Zufall habe ich dann einen Schlagzeuger im Chat kennen gelernt. Nachdem ich meine Vorstellungen erklärte, meinte der Typ, dass er einen super Schlagzeuger kenne, gab mir die ICQ-Nummer, und so habe ich dann den Luc kennen gelernt. Gute Sache war, dass Luc gleich mit Schumi befreundet war, sie spielten schon zusammen in einer Band. Wir haben uns dann im 21. Dezember getroffen, ich habe den beiden meine Ideen vorgestellt, sie waren sehr angetan, und da haben wir die Band richtig gegründet.

Schnell haben wir uns angefreundet, und schon im Januar ging es richtig los. Wir probten zuerst ohne Bassist. Schumi war erst auch nur für die Vocals verantwortlich, wir wollten nur mit einer Gitarre zocken, oder noch jemanden dazu holen. Schumi sollte sich lediglich auf den Gesang konzentrieren. Wir hatten auch zwei Kandidaten aus Duisburg, ein Gitarrist und ein Bassist, allerdings funktionierte das nicht so, wie wir das haben wollten. Noch im Januar haben wir beim Tobias nachgefragt, den ich auch schon lange kannte und einer meiner besten Freunde war. Er hat dann gleich den vakanten Posten des Bassisten übernommen, und Final Depravity war komplett. Direkt im Februar mussten auch die ersten drei Songs sitzen, Tom war sehr angetan und erklärte sich als Manager von Final Depravity.

 

The-Pit.de: Das war ja ein Start von Null auf Hundert!

Dennis: Richtig. Den Bandnamen hab ich erfunden. Ich hab lange nach einem passenden Namen gesucht, und eines Tages habe ich geträumt, dann wurde ich wach, und dann hatte ich den Namen im Kopf. Final Depravity passt perfekt zur Musik, die anderen waren auch begeistert. Tom besuchte uns im Februar, wir probten viel, unternahmen auch viel zusammen…

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann