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Fates Warning im Interview (Juni 2011)

„Wir arbeiten an einer neuen Scheibe, die 2012 erscheinen soll“

Frontmann Ray Alder

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The-Pit.de: Du hast gesagt, dass ihr nächstes Jahr eine neue Platte veröffentlicht. Nun scheint ihr nicht gerade die schnellsten Schreiberlinge zu sein. Wie entsteht bei euch denn ein neuer Song?

Jim: Das ist sehr unterschiedlich. Normalerweise nehme ich meine Ideen auf einem Demo auf, dann gebe ich das Ganze an die Jungs weiter und sie können dann ihre Ideen beisteuern. Es ist ein sehr langer Weg und nicht wie bei anderen Bands, die in den Proberaum gehen und in einer Woche oder einem Monat ein Album schreiben. Das ist ein weitschweifender Prozess und es kann Monate dauern, bis ein Song fertig ist. Ich nehme die Songs auch in meinem Studio auf, was die Sache deutlich erleichtert.

The-Pit.de: Kannst du einen Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Fans ausmachen?

Jim: (zuerst zögerlich) Ahh, ich denke, dass die europäischen Fans einfach mit mehr Passion bei der Sache sind und die Musik lieben. Die amerikanischen Zuschauer sind etwas wankelmütiger und folgen etwas mehr den Trends. Es ist ganz einfach: Solange die Leute uns sehen wollen, spielen wir auch dort. Sie wissen die Musik und die Band zu würdigen und das finden wir richtig klasse.

The-Pit.de: Und in Griechenland und Spanien wissen sie es noch ein bisschen mehr zu würdigen, oder?

Jim: Für uns sind dort die enthusiastischsten Fans und ich liebe Griechenland.

The-Pit.de: Wie würdest du den Unterschied zwischen den Achtzigern und heute beschreiben, da das Business sich ja gewaltig verändert hat?

Jim: Es hat sich richtig viel geändert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwierig es für Bands in diesem Geschäft sein muss, die heute erst anfangen. Es wird doch immer unmöglicher, davon zu leben. Wir konnten damals als Underground-Band wesentlich erfolgreicher arbeiten, weil die Leute unsere Platten kauften und zu unserer Tour kamen. Doch heute kauft doch keiner mehr die Platten. Ich finde es richtig gut, wie viele aufstrebende Bands gesignt werden, aber sie werden in der Regel davon nicht leben können. Sie werden nach einiger Zeit müde werden und nur noch zum Spaß auftreten.

The-Pit.de: Viele junge Bands spielen auch wieder Old-School-Metal. Bekommst du dann auch diese Entwicklung mit?

Jim: Ich bekomme das schon mit, aber eigentlich höre ich überhaupt keinen Metal.

The-Pit.de: Nach der Show wollen die Fans immer mit ihren Heroen ein paar Worte wechseln. Suchst du den Kontakt zu den Fans oder bleibst du lieber im Backstage-Bereich?

Jim: Ich bin da eher ein kleines bisschen der „bad guy“. Ich bin dann wahrscheinlich eher der letzte von uns, der zu den Fans herauskommt, aber trotzdem gehe ich auch gerne raus, um Hallo zu sagen. Eigentlich bin ich aber eher der stillere Typ.

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