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Fairytale im Interview (Februar 2012)

„Ich höre mir auch lieber Musik an, wo ich mir lieber ein Bier trinken kann“

 

The-Pit.de: Jetzt ist die Scheibe schon seit ein paar Wochen veröffentlicht. Habt ihr Kontakt zu Labels aufgenommen, seit ihr angesprochen worden oder wollt ihr lieber alles in eigener Hand behalten?

Colin: Ein paar Labels haben wir angeschrieben, das hat aber aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert. Wir verschicken auch weiter CDs, entweder springt dabei etwas raus oder nicht. Wir haben die Platte jetzt auch so gestemmt und auch das nächste Projekt werden wir allein stemmen können. Sinnvoll wäre natürlich ein Vertriebsdeal, da kümmern wir uns schon eher drum. Ein richtiger Plattenvertrag… entweder kommt er oder auch nicht. Aber teilweise gibt es da auch Knebelverträge, wo du deine T-Shirts für horrende Preise vom Label zurückkaufen musst, die du dann auf einem Konzert für 30 Euro anbieten musst, was dann keine Sau kauft. Da können wir das besser alleine machen. So gehst du mit 300 Euro in Vorkasse, aber in einem halben Jahr haben wir das wieder drin und machen dann etwas Gewinn dabei. Ein Vertriebsdeal wäre natürlich geil, damit unsere CD auch überall zu bekommen ist. Deswegen schauen wir uns auch verstärkt nach einem Manager um.

The-Pit.de: Und was ist mit einer Booking-Agentur?

Colin: Sind wir dabei, aber weil wir ja relativ lange gehandycapt waren, wollten sie auch erst einmal neues Material hören. Das haben wir ja jetzt erfüllt, die CD kommt da auch gut an, aber da werden wir uns die Tage mal zusammensetzen und besprechen, was da so geht. Die ersten Gigs für 2012 stehen ja auch schon, zumindest Städte, wo wir mit befreundeten Bands spielen, ansonsten müssen wir in den nächsten paar Wochen mal schauen. Ein gewisse Planungssicherheit ist da natürlich von Vorteil.

The-Pit.de: Größere Festivals haben ja einen Vorlauf von einem Jahr und mehr.

Colin: Es ist ja für uns ein Hobby. Je mehr du Konzerte im Vorfeld planen kannst, umso weniger Stress hast du hinten raus mit deinem Privatleben oder mit der Arbeit. Komischerweise spielen wir in der zweiten Jahreshälfte deutlich mehr.

The-Pit.de: Ich fand ganz lustig, dass ihr wie bei „großen“ Bands eine Listening-Session für einige Freunde und Pressevertreter veranstaltet habt. Wir seid ihr auf die Idee gekommen und wie seid ihr im Nachhinein damit zufrieden?

Sascha: Ich fand das super, aber Colin, das war deine Idee.

Colin: Du hast es ja schon gesagt, das kennt man im Prinzip nur von größeren Bands. Das hat aber auch mit der super Atmosphäre im Studio zu tun und ich habe Hardy einfach mal gefragt, was er von einer Listening-Session hält. Er war begeistert, der Termin passte auch. Dann stand noch die Frage im Raum, ob wir auch spielen wollen, das hat dann leider nicht funktioniert, dabei hätten wir über das Equipment von The Claymore spielen können, aber wir haben halt die Leute eingeladen, die wir mögen, die uns auch mögen und wollten einfach einen schönen Nachmittag haben. Und das hat ja auch funktioniert.

The-Pit.de: Wobei ich den Eindruck hatte, dass ihr eigentlich ein wenig mehr Feedback vor Ort haben wolltet. Liege ich da falsch?

Colin: Im Prinzip habe aber ich es eigentlich versaut, weil ich einfach das Zepter nicht in die Hand genommen habe. Ich hätte ja auch zu jedem Song etwas sagen können, den Hardy fragen, wie das mit der technischen Seite aussieht, das habe ich dann selber ein bisschen verbamselt.

Sascha: Wir haben das ein bisschen auf uns zukommen lassen. Ich fand das aber trotzdem total geil, aber dass ein General meint: Jetzt hört mal hin, das ist hier metaphorisch gemeint…(der Rest geht im Lachen unter)

The-Pit.de: Eure musikalischen Einflüsse sind ja mehr als deutlich, ein bisschen Maiden, Running Wild, Helloween sind auch dabei. Was gehört sonst noch zu euren Einflüssen?

Colin: Wir mögen die Achtziger-Bay-Area-Thrash-Sachen, die groovigen Riffs, wovon wir auch in unseren Songs immer welche haben, ansonsten der traditionelle Metal, was er so hergibt, wobei ich da sagen würde, dass man sich nicht unbedingt darauf beschränken muss. Ich muss ja jetzt nicht immer Running Wild hören.

Sascha: Bei mir kommen da noch ein paar Death-Metal-Sachen mit rein, auch wenn das bei unserer Musik nur, wenn überhaupt, limitiert möglich ist. Ich fand das aber trotzdem ganz interessant, einfach mal ein Growl einzubauen, wenn es vom Text her an der Stelle passte. Fand ich auch mal geil, zumal ich ja auch auf einige Death- und Black-Metal-Sachen stehe. Cool, dass es bei einigen Songs einfach möglich war. Wir sind ja alle nicht nur auf Achtziger fixiert, wir sind eher Allrounder, was den Geschmack angeht.

Colin: Du kannst ja höchstens mit der Brechstange deine Einflüsse verleugnen. Wenn du schon so lange Musik machst und auch Musik hörst, dann hast du das drin. Wenn ich 20 Jahre Techno-Geballer höre, dann finde ich das vielleicht auch irgendwann geil. Es kommt halt wie es kommt.

 

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