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Evergrey im Interview (Juni 2011)

Mögt diese Band, damit sie von der Musik leben kann!

Rikard und Johan im Gespräch mit dem zuständigen The-Pit.de-Schreiberling David Nagel

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Als Evergrey-Fan musste man schon ein wenig Angst haben, dass sich die Göteburger Band auflösen würde, nachdem im letzten Jahr mit Gitarrist Henrik Danhage, Bassist Jari Kainulainen und Drummer Jonas Ekdahl gleich drei Mitglieder auf einmal das Weite gesucht hatten. Einzig Keyboarder Rikard Zander hielt Bandleader Tom Englund die Treue, so dass es zunächst einmal gar nicht gut aussah. Zum Glück jedoch konnten die beiden alsbald drei neue Leute in die Combo holen, die mit neuem Enthusiasmus an die Sache herangingen und bereits wenige Wochen nach ihrem Einstieg erste Gigs spielten, die wegen der völlig neuen Konstellation teilweise noch etwas holprig im Zusammenspiel waren. Mittlerweile, ein Jahr später und mit dem neuen, sehr guten Album „Glorious Collision“ im Gepäck, hat sich die neue Formation aufeinander abgestimmt und bewies dies auf der aktuellen Tour als Support von Kamelot unter anderem auch in Hamburg, wo uns nach dem Gig Bassist Johan Niemann und Keyboarder Rikard Zander für ein Interview zur Verfügung standen.

The-Pit.de: Hi Rikard, hi Johan, willkommen zum Interview. Zunächst mal: Ihr hattet eine Menge Line-Up-Wechsel, gleich drei Mann wurden ausgetauscht. Außerdem habt ihr mit „Glorious Collision“ ein neues Album herausgebracht, auf dem Titel wie „Leave It Behind Us“ und „Restoring The Loss“ zu finden sind. Besteht da eine Verbindung zum Abgang von Henrik, Jari und Jonas?

Rikard: Ich denke, diese Verbindung besteht tatsächlich, wenn auch nicht beabsichtigterweise. Also, ich schreibe zwar nicht die Texte, aber ich habe das Gefühl, dass da diese Bedeutung dahinter steckt.

Johan: Auf jeden Fall sind das sehr persönliche Themen; Verlust und derartige Erfahrungen.

The-Pit.de: Und steckt hinter dem Titel „Glorious Collision“ etwas Spezielles?

Rikard: Ja, ich denke, er bedeutet, dass... nun ja, manchmal treffen in deinem Leben mehrere Dinge, die schwer zu verarbeiten sind, auf einmal aufeinander. Kollisionen, die aber letztlich auch zu etwas Gutem führen können, und daher eben „glorreiche Kollision“; eine „gute Kollision“ sozusagen (lacht).

Johan: Am Ende wandelt sich alles zum Besten.

The-Pit.de: Das ist mal etwas Positives.

Rikard: Ja, das dürfte wohl das erste Mal bei uns sein, dass wir einen positiven Titel haben.

The-Pit.de: Haha, das stimmt wohl, da war bei euch nie wirklich so viel zu finden; schon alleine der Bandname „Evergrey“ spricht ja für sich. Ich hab den Namen immer als eine Art Gegenstück zu dem Wort „Evergreen“ gesehen.

Rikard: Ja, ganz genau, das kann man so sehen.

The-Pit.de: Was könnt ihr zum Artwork der neuen Scheibe sagen?

Rikard: Dafür war ein Typ aus Göteburg verantwortlich. Wir hatten die Idee für dieses Design mit den Zeichnungen schon seit mehreren Alben, hatten aber nie jemanden gefunden, den wir als gut genug ansahen. Doch nun haben wir diesen Typen gefunden, Michael Gullbrandson, und uns entschieden, diese Idee nun endlich auf diesem Album zu verwirklichen. Aber wir haben wie gesagt schon seit mehreren Alben über Zeichnungen im Booklet nachgedacht.

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann