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Erik Cohen im Interview (Januar 2018)

„Ich habe mich bemüht, dass das Album als solches der eigentliche "Star" ist“

Artwork von "III"

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Am 26. Januar kommt mit „III“ der neue Output von Erik Cohen in die CD-Regale, welcher zugleich das dritte Album des Kielers darstellt. Freunden des Hardcore dürfte der Norddeutsche auch als Frontmann von Smoke Blow bekannt sein, allerdings haben die Soloscheiben relativ wenig mit der Band zu tun und stehen für sich selbst. Mit „III“ ist Erik Cohen ein ungemein erdiges, vielseitiges und einnehmendes Album gelungen, zu dem er einige Frage beantwortete.

The-Pit.de: Im Januar erscheint dein drittes Album „III“, wie würdest du es selber beschreiben und wo liegen die größten Unterschiede zu den Vorgängeralben?

Erik Cohen: Die Dritte ist wohl die homogenste und musikalisch härteste Erik Cohen-Platte. Man kann sagen, dass ich mich auf wesentliche Aspekte konzentriert habe, die ein – für mich – rundes Rockalbum ausmachen. Eine treibende, möglichst rohe, eingängige Geradlinigkeit gepaart mit einer sprachlichen Direktheit, die aber nicht plump oder abgenutzt wirken soll und klassisch Laune macht zum Beispiel. Im Gegensatz zu den Vorgängern halten offensichtliche Punk-, Hardcore- und Metal-Elemente Einzug und auf atmosphärische Geschmacksverstärker wie Key-Flächen wurde gänzlich und bewusst verzichtet. Die durchaus poppige, gut geerdete Griffigkeit, die meine Songs seit jeher mit kennzeichnen soll, kommt aber auch so zum Tragen.

The-Pit.de: Mit „Mexikanische Lieder“, „Fehmarn“ und „Fährwolf“ stehen schon die ersten Auskopplungen bereit, wie sind die bisherigen Reaktionen?

Erik Cohen: Soweit ich das sagen kann, gefällt es einigen ziemlich gut, andere wiederum finden es scheiße, haha. Aber ganz generell habe ich schon das Gefühl, dass die Songs positiv aufgenommen werden. Allerdings verhält es sich mit diesem Album so, dass es nicht die glasklaren "Singles" gibt. Man muss die Platte mehr denn je als Ganzes begreifen und einfach ein paar Mal durchlaufen lassen. Ich glaube, man findet hierüber schnell seinen persönlichen Zugang, wenn man Rockfan ist. Ich habe mich bemüht, dass das Album als solches der eigentliche "Star" ist. Es soll auf einem hohen Niveau durchziehen und trotz seiner rockigen Klarheit anspruchsvoll unterhalten. Ich hoffe, dass es mir einigermaßen geglückt ist.

The-Pit.de: Du verwendest auf „III“ eine sehr bildliche Sprache. Macht es für dich Unterschiede in der Herangehensweise beim Texten, ob du in Deutsch oder Englisch schreibst?

Erik Cohen: Klar macht es das, denn gerade bei der Verwendung unserer Muttersprache wird doch beim Hören quasi jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und es ist (zumindest für mich) noch immer nicht ganz einfach, sie durchgehend klingen zu lassen. Aber ich hänge mich immerhin jedes Mal rein, dass es funktioniert und versuche, dabei textlich möglichst individuell zu bleiben. Mit Bildern arbeite ich seit dem ersten Album, es ist sowas wie ein lyrisches Markenzeichen und über diese Herangehensweise möchte ich es auch einfacher machen, beim Lauschen eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen und als Hörerin oder Hörer selbst Bestandteil des kreativen Prozesses zu werden. Allerdings ist das neue Album auch auf textlicher Ebene wieder etwas direkter als der Wave-lastigere Vorgänger.

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