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Elmsfire im Interview (Mai 2012)

„….vor der eigenen Haustür zu spielen ist nicht das Kunststück…“

Elmsfire wollen sich über Düsseldorf hinaus bekannt machen

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Schon mehr als zehn Jahre sind nun die Düsseldorfer Elmsfire aktiv und ein gutes Beispiel dafür, dass gute Alben heute nicht mehr reichen, um sich über eine gewisse Grenze hinaus einen größeren Bekanntheitsgrad zu erspielen. Hilfreich könnte da der Deal mit Massacre Records sein, zumal das Sextett mit der aktuellen Scheibe „Thieves Of The Sun“ doch ordentlich vorgelegt hat.

The-Pit.de: In den letzten Jahren hattet ihr mit einigen Personalwechseln zu kämpfen. Ist jetzt endlich das Ende des Karussells erreicht?

Doro: Ich denke schon, dass wir jetzt ein stabiles Line-Up haben, da passt alles wunderbar zusammen, worüber ich auch sehr froh bin. Du hast ja selbst festgestellt, dass sich da viel getan hat, aus den unterschiedlichsten Gründen, was auch nicht immer angenehm war und im kreativen Prozess auch unheimlich gebremst hat. Wenn ich jetzt vor allem auf das letzte Jahr blicke, da wurde richtig konzentriert gearbeitet, da denke ich, dass es jetzt passt.

The-Pit.de: Neuester Zugang ist bei euch ja der Frontmann mit dem Namen Erdmann. Wie habt ihr ihn gefunden?

Doro: Eigentlich haben wir den zwangsrekrutiert, sag ich jetzt mal. Das Schönstimmchen haben wir eigentlich eher zufällig über ein Video im Internet gefunden und wir haben uns gedacht, dass wir ihn einfach mal anschreiben, hatten ihm auch einige Komplimente wie „du klingst echt super“ gemacht. Schade war nur, dass er so weit von Düsseldorf weg wohnte, da war er noch in Thüringen unterwegs. Rein zufällig stellte sich aber heraus, dass er ins Ruhrgebiet ziehen wollte, da haben wir dann direkt zugepackt und er hat sich auch nur allzu gern an Bord ziehen lassen.

The-Pit.de: Kannst du mir etwas über seine musikalische Vorgeschichte verraten?

Doro: Er hat ja vorher auch in anderen Bands gesungen, eine davon hieß davon Mortal Illusion (Band aus Marburg mit der Demo „Mind Controlled“ sowie den beiden Longplayern „Voices“ und „Facing The Noumenon“; Split in 2007; Anmerkung der Redaktion), das andere war eine Cover-Band, die vorzugsweise Led Zeppelin-Cover gespielt hat, die sind aber hier nicht großartig in Erscheinung getreten.

The-Pit.de: Euer Album „Thieves Of The Sun“ wurde ja noch vom Ross von Van Canto eingesungen. Wie ist die Zusammenarbeit zustande gekommen?

Doro: Wir hatten zusammen mit Van Canto einen Gig gespielt, das ist aber schon lange her, und wir haben hinterher noch lange mit dem Ross abgehangen, das hat eigentlich persönlich ganz gut gepasst, er ist ja auch ein sehr spaßiger und engagierter Vogel. Als uns dann der Sänger mittendrin zu den Aufnahmen des Albums flöten ging und wir das aber auf einem qualitativ hohem Level zu Ende bringen wollten, weil ja die Studiozeit auch teuer ist, da haben wir uns gedacht, dass wir doch einfach mal den Ross fragen. Der meinte dann, dass er nichts so sehr liebe wie Musik und dass es das dann mache.

The-Pit.de: Könnt ihr daraus auch ein wenig Kapital schlagen? Ich denke da z.B. an den Mai-Gig mit In Legend, wo es dann ja schon eine Querverbindung gibt.

Doro: Wir sind sehr dankbar, dass er das Album eingesungen hat, aber er ist ja nicht geblieben. Wir haben aber bis hierher alles aus eigener Kraft geschafft, zehn Jahre lang und mit allen Line-Up-Wechseln, da wollen wir jetzt also nicht losziehen und uns mit fremden Federn schmücken oder uns darauf ausruhen, dass uns jemand anders die Arbeit abnimmt.

The-Pit.de: Das wollte ich jetzt auch nicht unterstellen. Die Frage zielte eher in die Richtung, ob ihr spürbar davon profitiert, das sich die Leute eher eure CD anhören, weil der Ross dabei war?

Doro: Ich nehme mal an, dass es sicher so ist, aber das kommt jetzt einfach mit dazu, wir haben es nicht darauf angelegt. Das ist mir einfach wichtig, dass hier klar zu sagen.

The-Pit.de: Als ihr bei Massacre Records unterschrieben habt, wie waren da eure ersten Reaktionen, als der Deal dann feststand?

Doro: Yeeeeaaahhh, endlich ein Deal, das kann sich eine kleine Band mit der ganzen Promotion aus der eigenen Tasche gar nicht leisten, das war für uns so das Sahnehäubchen zum Abschluss. Alleine dadurch, dass wir so viele Reviews und Interviews hereinbekommen, erweitert das den Bekanntheitsgrad unwahrscheinlich.

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