Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Eat The Gun im Interview (Februar 2014)

„Wir sehen uns selber als Live- und gar nicht so als Studioband…“

Auch wenn das Fazit für die aktuelle Scheibe mit „Hätte durchaus etwas mehr Biss vertragen können“ vielleicht nicht zu hundert Prozent positiv wegkam, so kann man aber doppelt bei den Münsteranern unterstreichen, dass sie zu den explosiven Livegeschossen der heimischen Szene gehören. Schön, dass sich Gitarrist und Sänger Hendrik Zeit nimmt und schnell mal durchklingelt, um sich den Fragen zu stellen.

The-Pit.de: Hi Hendrik, meine erste Begegnung mit Eat The Gun war damals bei der CD-Release-Show im Dortmunder Happy Happy Ding Dong für „Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion“, soviel mal kurz zur Standortbestimmung…

Hendrik: …ja, das war ein schöner Kneipengig. Wenn ich mich so recht erinnere, haben wir auf dem Podest für die Gäste gespielt, die selbst einfach ein bisschen weiter hinten standen. Das hat Spaß gemacht.

The-Pit.de: Letztes Jahr hat sich dann mit Phil Hüls ein Gründungsmitglied aus euren Reihen verabschiedet. Was ist passiert und wie seid ihr auf den neuen Bassmann Peter gekommen?

Hendrik: Leider ist letztes Jahr Phil ausgestiegen, aber nicht, weil wir uns gestritten haben, sondern weil er das zeitlich nicht mehr so richtig mit der Band hingekriegt hat. Wir standen da, waren mitten in der Produktion für das Album, waren kurz verwirrt und wussten nicht, wie es weitergeht. Dann hatten wir eigentlich totales Glück, indem wir Peter gefunden haben, der auch aus Münster kommt, ein tierischer Musiker ist und total in die Band passt, und der auch nach der ersten Session sofort merkte, dass er auch Bock auf die Band hat. Wir hatten einfach totales Glück, dass er dann so schnell eingestiegen ist.

The-Pit.de: Schade aber ist ja trotzdem, dass nach solch langen gemeinsamen Entbehrungen und zehn Jahre langem Musizieren eine Ära endet.

Hendrik: Ja klar, das ist auf jeden Fall schade, das war auch echt nicht einfach so. Wir kennen uns schon seit 15, 16 Jahren und haben einfach in den ersten Jahren mit der Band super viel erlebt. Natürlich ist das total schade, aber das kam auch nicht so von jetzt auf gleich, das war ein längerer Prozess. Man muss ja irgendwie nach vorne gucken, es muss weitergehen. Für uns stand nie zur Debatte aufzuhören oder eine Pause zu machen, wir wollten einfach weitermachen. Das war für Phil auch total wichtig. Das hat ja auch alles hervorragend geklappt, da bin ich echt stolz drauf, dass es dann auch so weiterging.

The-Pit.de: Eine Tür schließt sich, eine andere dafür geht auf. Neues Album, neues Label mit Steamhammer/ SPV, gleichzeitig die zweite Band neben Mad Max aus Münster, die dort ebenfalls unter Vertrag sind. Seid ihr gut angekommen und kann man mit einer längeren Zusammenarbeit im modernen Musikbiz rechnen?

Hendrik: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich total stolz bin, überhaupt die Chance bekommen zu haben, mit solch einer Plattenfirma zusammenzuarbeiten. Ich habe als kleiner Junge immer die Motörhead-Platten gehört (und die höre ich auch immer noch), die auch über Steamhammer/ SPV erschienen sind. Als ich das neue Album bekommen habe, da habe ich ganz stolz in meinen Plattenschrank geguckt, habe die Motörhead-Platten neben unsere gehalten und gedacht: Wie geil, jetzt sind wir auf demselben Label. Das ist für uns alle eine totale Ehre, mit denen zu arbeiten. Sie haben uns auch von Anfang an total toll betreut, haben auch das Album so verstanden, wie wir es sehen, haben uns total zugearbeitet. Wir möchten natürlich langfristig mit dem Label arbeiten und das wird auch, so denke ich, so sein. Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass es nicht so ein Konzern ist, so ein wasserkopfartiges Gebilde wie andere Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Wir haben da den Olly Hahn, der uns supportet und einen Riesenjob macht; ein total feiner Kerl mit super viel Erfahrung, eine ganz tolle Zusammenarbeit.

Seite
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“