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Dritte Wahl, Cor im Interview (Mai 2015)

Über ihre neuen Alben, Lebensansichten und Kuba

Fragen zu Dritte Wahl beantwortete Gunnar

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Im Januar veröffentlichte Dritte Wahl ihr neues Album „Geblitzdingst“. Auf der anschließenden Tour bekam The-Pit.de die Chance auf ein Interview mit der Band. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mit auf Tour sind Cor, die ebenfalls im ersten Monat des Jahres ihre neue Scheibe „Lieber tot als Sklave“ präsentierten. So wurde aus dem eigentlich geplanten Gespräch kurzerhand ein Doppelinterview, was zugegebenerweise ein ordentliches Chaos im Kopf des Schreiberlings auslöste und damit vielleicht nicht die beste Voraussetzung bot, um sich mit Gunnar von Dritte Wahl und Friedemann von Cor zu unterhalten.

The-Pit.de: Ihr habt beide fast zur gleichen Zeit ein neues Album herausgebracht. Wie glücklich seid ihr damit?

Gunnar: Ja, zuerst die Kollegen von Cor und wir eine Woche später. Wir hatten uns gerade darüber unterhalten und sind beide sehr glücklich damit. Die Platten laufen auch beide sehr gut, besser als wir es erwartet hätten. Und ich kann sie auch immer noch hören, was ebenfalls ein gutes Zeichen ist. Ich bin sehr zufrieden.

Friedemann: Ich schließe mich dem an und kann es auch nicht besser ausdrücken. Alle sind zufrieden, die Platte läuft gut und die Konzerte auch.

The-Pit.de: Ihr habt beide etwas bei der Produktion verändert und seid in andere Studios gegangen.

Friedemann: Wir hatten grundsätzlich immer etwas Probleme mit dem Plattensound und haben uns schon manchmal darüber geärgert, immerhin ist dies schon die zehnte Platte. Dieses Mal hatten wir ein gutes Angebot und haben die neue Scheibe mit Alex Dietz von Heaven Shall Burn in einem Hamburger Studio aufgenommen. Dies hat gut funktioniert und klingt auch so.

Gunnar: Wir waren in den Principal-Studios, wo wir schon beim letzten Mal zum Mischen waren. Diesmal haben wir alles dort gemacht, mit einem Produzenten, der einem auch schon mal die Textzeilen auseinander pflückt. Wenn in einer Band einer alles macht, kommen die anderen ganz schnell in die Position, wo sie schlecht meckern können. Bei Jörg Umbreit ist dies hingegen nicht so, der kann auch mal drauf hauen. Zu Anfang ist dies zwar etwas komisch, wenn dir jemand sagt, der Text ist scheiße. Aber dann fährt man halt wieder nach Hause, zerreißt es und denkt sich was anderes aus. Und im Nachhinein denke ich schon, er hat recht gehabt. Insgesamt war es diesmal also eine ganz andere Herangehensweise, aber es hat richtig Spaß gemacht.

The-Pit.de: Das mit den Texten finde ich interessant, da ich sie diesmal auch noch griffiger oder sagen wir mal lyrischer finde.

Gunnar: Sagen wir mal so, zum Beispiel wie bei „Immer auf der Reise“ war dies bei mir anfangs etwas allgemeiner. Da hatte er die Idee zur Beschreibung, wie du auf dem Dachboden sitzt und die alten Platten herausholst. Und ich bin dann wieder nach Hause gefahren und habe dies mit den Lindenberg-Platten geschrieben, weil es halt mein Ding war. Solche Anregungen kamen halt.

Friedemann: Das mit den Texten habe ich gar nicht so gehört, die fand ich schon immer sehr griffig. Ich fand sie einfach schlüssiger produziert, da sind Dinge dabei, die hört man auch erst beim zweiten oder dritten Mal. Wir hatten das im Endeffekt genauso, bei uns wurde aber mehr auf die Musik eingegangen und da wurden Dinge reingebastelt, die im Endeffekt alles besser erschließen.

Gunnar: Bei „Sirenen“ hatten wir die Musik, erst war ein anderer Text da und Jörg sah Wellen und Meer vor sich. Dann habe ich dies nochmals umgeschrieben und heraus kam, was man jetzt hört.

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