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Distance Call im Interview (Dezember 2013)

Ist denn wirklich alles gesagt und unternommen?

The-Pit.de: Manche Bands sind da schon mit einer EP unterwegs, ihr habt schon zwei volle Alben heraus. Wie steht es dann mal mit einer Tourplanung?

Robert: Das ist eine sehr gute Idee. Eine Tour würden wir sehr gerne machen, das muss sich aber auch für uns rentieren. Klar, wenn wir jetzt auf Tour gehen, dann ist uns auch klar, dass wir keine Millionen damit verdienen, aber es sollte sich für uns aber schon rechnen. So wie es momentan ausschaut, dann läuft es darauf hinaus, dass wir anstatt einer Tour im nächsten Jahr ein paar kleine Wochenendgigs, freitags, samstags, sonntags, irgendwo spielen. Wenn wir in einer Stadt wie Berlin, Hamburg, Stuttgart oder München spielst, dann wirst du nicht an einem Dienstagabend grossartig Leute hinziehen können. Bevor wir uns da in irgendetwas verrennen und eine Woche oder zehn Tage durch die Gegend juckeln und in irgendwelchen Clubs spielen, wo du im Endeffekt nur zehn oder fünfzehn Leute vor der Bühne hast, realistisch gesehen, denn mehr kommen nicht zu einer unbekannten Band, und mehr kommen unter der Woche nicht, da planen wir das doch eher so, dass wir lieber vernünftig organisieren, dass wir eher am Wochenende hier oder dort spielen. Mal kucken, ein paar Wochenenden hintereinander. Aber da sind wir auch gerade dran, die Gigdaten für 2014 reinzubekommen.

The-Pit.de: Ich habe ja im Review zur CD behauptet, das es deutsche Bands einfach immer ein bisschen schwerer haben als Bands aus anderen Ländern. Würdest du das bestätigen oder eher widerlegen?

Robert: Auch wenn ich am Wochenende ziemlich krank war, habe ich mit die Scorpions-Reportage angeschaut. Deswegen würde ich jetzt nicht sagen, dasss eine deutsche Band es im Ausland schwieriger hat. Obwohl klar, die Zeiten haben sich geändert, aber nein, da halte ich gegen und sage, dass wir es nicht schwerer haben als Bands aus dem Ausland.

The-Pit.de: Wenn alles mit „Said And Done“ gesagt ist, wie wollt ihr dann noch eine weitere Platte herausbringen?

Robert: Dieses „All is said and done“ ist eigentlich mehr auf einen internen Bandspruch zu münzen. Bevor wir proben, haben wir immer eine Besprechung, dann setzen wir uns zusammen und bequatschen erst einmal die Sachen, die wichtig sind, egal, ob es nun anstehende Gigs sind oder Sachen, die das Merch angehen. Wenn das fertig ist, dann sagen wir immer: So wurde das besprochen und so wird es gemacht. Somit ist eigentlich der Spruch „Said And Done“ darauf gemünzt. Wir stellen nachher nicht in Frage, was wir besprochen haben. Da reden wir nichts schlecht oder lassen es uns schlecht reden. Wenn du eine Idee hast, dann ist sie immer nur so gut, wie du die umsetzt. Jeder Mensch, der eine Idee hat, da gibt es immer zwei Komponenten. Der eine sagt, die Idee ist gut, der nächste sagt, die Idee ist schlecht. Dann stehen viele da und fragen sich: Was soll ich jetzt machen. Ich kann dann nur sagen: Mach das, was du für richtig hältst. Deswegen sind wir auch so, dass es genauso umgesetzt wird, wie wir es besprochen haben. Da kommt dann auch nichts mehr dazwischen.

The-Pit.de: Was möchtest du unseren LeserInnen zum Schluss dieses Interviews noch mitgeben?

Robert: Kauft unsere Platte, die ist wirklich total geil geworden. Hört weiterhin Heavy Metal und Rockmusik, das ist das geilste, was ihr machen könnt.

Wie schon in der Einleitung beschrieben: Wenn der gute Robert einmal ins Reden kommt, dann ist er kaum noch zu bremsen. Mehrere Minuten geht es dann noch um den damaligen Ausstieg bei Custard, was aber dann nicht hierher gehört. „Said And Done“ – nun, ein bisschen haben sie also doch noch mitzuteilen, mal sehen, wie sie sich nach dem famosen zweiten Album auf dem dritten Werk schlagen werden.

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