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Disbelief im Interview (März 2010)

Wild und hungrig auch nach 20 Jahren

Nehmen gerade eine neue CD auf

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The-Pit.de: Da switcht man dann doch wieder gerne in die früheren Zeiten zurück, bei aller musikalischer Weiterentwicklung. Zeigt sich das bei eurem Musikgeschmack?

Jagger: Ja, natürlich, klar wird sich das beim Musikgeschmack deutlich.

 

The-Pit.de: Die Medien haben seit damals ebenfalls eine gewaltige Veränderung erfahren. Es gab viele Printmagazine oder auch zahllose Fanzines. Habt ihr die Möglichkeiten des Internets schnell genutzt, oder wart ihr eher Spätzünder?

Jagger: Zuerst haben wir das ignoriert. Wir wollten uns erst nicht so anpreisen, andere zu adden und so weiter, aber im Endeffekt sehen wir das als reines Werkzeug, um auf uns aufmerksam zu machen, sei es auf Veröffentlichungen oder beispielsweise diese Tour. Wir wären ja dumm, wenn wir die Möglichkeiten nicht nutzen würden.

Joe: Für mich ist das ein optimaler elektronischer Flyerverteiler. Man soll da auch nicht zu viel hineininterpretieren, man kann auch ganz viel faken. Wir betreiben zum Beispiel Myspace sehr konservativ, geben uns viel Mühe und kommunizieren auch mit den Fans, betreuen die Seite selbst. Dadurch konnten wir die jetzige Tour auch super promoten. Die Leute wussten bescheid, so sind auch gestern über 200 Fans gekommen, mal sehen, wie es heute wird.

 

The-Pit.de: Gerade hier im Pott mit hoher Arbeitslosigkeit jagt eine Show die andere. Allein in näherer Zukunft werden ein paar Hochkaräter ihre Visitenkarte abgeben. Ihr seid also mit eurer Tour zufrieden?

Jagger: Ja, das ist ok, ist gut.

 

The-Pit.de: Auf der Tour seid ihr mit einem Ersatzgitarristen am Start. Salopp gesagt – bleiben die Personalprobleme bestehen, oder zeichnet sich schon eine Dauerlösung ab?

Jagger: Was unsere Historie des Gitarristenpostens anbetrifft, kann man sagen, dass es nicht einfach ist, mit uns über einen längeren Zeitraum zusammen zu bleiben. Ich habe vorhin durch Zufall den Alex so nach drei, vier Tagen gefragt: „Mit uns kann man das doch aushalten, oder?“. Es kam nur ein Nicken. Ich glaube, wir sind ganz normale Leute, mit uns kann man es durchaus aushalten. Wir wollen schon, dass derjenige, der zu uns stößt, den Geist von uns irgendwie aufsaugt, den Geist der Musik und der Band. Man muss auch viel Zeit investieren, um das Ganze vorwärts zu treiben. Da muss das Umfeld passen und auch die Person. Da kommt schon einiges zusammen.Wo kommt er zum Beispiel her?

Bei unserem letzten Gitarristen Alex haben sich die Bedingungen im Laufe der Zeit geändert, was die Reisebedingungen für Portugal, Deutschland und Spanien betrifft. Dann kamen noch persönliche Entscheidungen von ihm dazu, wie es denn mit ihm weitergeht – dadurch ist das Ganze dann beendet worden. So war es eben das Schicksal – es sollte so sein – und ich bin mir sicher, dass wir irgendwann eine Lösung finden (müssen). Wir haben ja auch schon Interessierte nach der Tour, und wir werden zu ihnen Kontakt aufnehmen, sie in den Proberum einladen und durch die Mangel nehmen.

 

The-Pit.de: Mittlerweile habt ihr acht Studioalben veröffentlicht, die letzte CD „Protected Hell“ ist vom April 2009. Übrigens, diese Scheibe hat bei The-Pit.de neun von zehn Punkte ergattern können…

Jagger klopft mehrmals anerkennend auf die Tischplatte

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