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Die So Fluid im Interview (März 2010)

„Ich wisst ja gar nicht, was ihr da verpasst“

Grog

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The-Pit.de: Grog, im Netz findet man einen Riesen Haufen Bilder von dir, und gerade auf den Promobildern kommst du immer sehr sexy rüber. Ist das auch dein privater Stil, oder gehört das in die Kategorie „Sex sells“?

Grog: Nein, eindeutig nein. Das liegt ja an einem selbst, was er oder sie als sexy empfindet und was nicht. Mein Aussehen ist mir sehr wichtig und ein weiterer Weg zu Die So Fluid, doch die Musik ist das Wichtigste, und ich bin eher eine Musikerin denn ein Model. Aber ich liebe es, innerhalb der Bandumfeldes mich so zu kleiden, ganz nach dem Motto: Hier bin ich. Ein Weg, um mich auszudrücken. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man in einer Band verschiedene Charaktere hat, und das ist ja auch nichts Falsches.

The-Pit.de: Eine Frau, zwei Kerle – wie sieht da bei dieser Konstellation das Leben auf Tour aus?

Grog: Da gibt es keine Probleme, denn wir sind eher wie eine Familie, da gibt es keine Probleme.

Al Fletcher: Das kann ich bestätigen – das ist alles sehr einfach, ganz ohne Probleme.

The-Pit.de: Euer Release ist ja jetzt erst wenige Monate her. Könnt ihr schon etwas dazu sagen, wie erfolgreich die Scheibe ist? Erfolgreicher als eure ersten beiden Scheiben?

Al Fletcher: Bisher ja, ganz klar.

Grog: Yeah, ganz eindeutig. Wir haben zwar jetzt keine Zahlen parat, aber bisher deutet alles darauf hin, dass es schon jetzt unsere erfolgreichste Platte ist.

The-Pit.de: Ihr seid mit so unterschiedlichen Bands wie Eisbrecher und Prong unterwegs gewesen. Unterstreicht das die Variabilität eurer Musik?

Al Fletcher: Wir sind schon mit zahlreichen unterschiedlichen Bands getourt, weil wir – wie soll ich es ausdrücken – weil wir es können. Wir können genauso gut mit Metalbands spielen, obwohl wir keine Metalband sind. Dann sehen uns einige Metalheads, die sich dann denken: „Ja o.k., das ist zwar nicht wirklich heavy, aber man kann es sich anhören“. Wir können aber auch mit Bands touren, die mehr Industrial sind, wie zum Beispiel Eisbrecher. Wir haben in Amerika auch mit Mindless Self Indulgence gespielt, und die sind im Gegensatz zu uns komplett anders.

Grog: Ich glaube, dass uns die Leute mögen, die auf Bands mit Visionen stehen, im Gegensatz zu den extremeren Sachen. Ich denke, wir ziehen ein ganz spezielles Publikum.

The-Pit.de: Grog, wann hast du warum mit dem Bass spielen angefangen?

Grog: Für eine meiner alten Bands spielten zahlreiche Leute vor, aber wir fanden einfach niemanden, der zu uns passte. Und da habe ich mir gedacht: Schnapp dir den Bass und mache es selbst. Und dann dauerte es nicht lange bis wir merkten, dass es die richtige Wahl war (und lacht abermals laut auf). Und das ist eigentlich schon das ganze Geheimnis.

The-Pit.de: Lasst doch bitte einmal etwas von euren Zukunftsplänen durchblicken – da steht die Tour in Großbritannien an, im Mai treibt ihr euch in Spanien rum. Wie steht es um einige größere Sommerfestivals?

Al Fletcher: Wir arbeiten daran. Einiges…

Grog: …wir warten da noch auf einige Rückantworten. Wir gehen auch nach Norwegen, und wir werden auf dem Femme Metal Fest 2011 spielen. Und auch der Hard Rock Hell Road Trip wird bestimmt spaßig werden.

The-Pit.de: Ihr müsst ja jetzt zum Soundcheck – ich wünsche euch gleich viel Spaß auf der Bühne.

Grog: Genau, wir müssen uns jetzt vorbereiten. Viel Spaß gleich bei der Show.

Und schwupps, weg waren sie. Irgendwie sind die letzten zwanzig Minuten wie im Fluge vergangen – kein Wunder, wenn man mit Grog Knie an Knie auf der Couch sitzt. Kurze Zeit später wiesen sie auch ihre Live-Tauglichkeit nach – doch das steht hier woanders. Natürlich geht ein Dankeschön nicht nur an Grog und Al, sondern auch an Allen von Go Down Believing, der für diese entspannte Gesprächsrunde sorgte.

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