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Die So Fluid im Interview (März 2010)

„Ich wisst ja gar nicht, was ihr da verpasst“

Schlagzeuger Al

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The-Pit.de: In den Achtzigern hätte man euren Stil noch als Crossover bezeichnet, und heute neigen wir dazu, alles in Sub-Genre und Sub-Sub-Genre zu unterteilen…

Grog: Ja stimmt.

Al Fletcher: Schlimmer geht es ja kaum noch.

Grog: Das ist doch auch verrückt. Wir bezeichnen uns als Alternative Rockband, mehr nicht. Aber in den Plattenläden sortieren sie uns unter der Kategorie Metal ein, und erst vor kurzem packten sie uns dann doch in die Rock-und-Pop-Abteilung. Ich bin mir zwar nicht sicher, was das bedeuten soll, aber vielleicht denken sie ja, dass es anders erfolgreicher ist, im positiven Sinne.

The-Pit.de: Deine Stimme kommt erst sehr zerbrechlich herüber, einen Moment später singst du sehr kraftvoll – gestaltest du deine Gesangsparts intuitiv oder ist das harte Arbeit?

Grog: Ich denke, dass ich eine sehr melodische Stimme habe, und ich möchte mit meiner Stimme immer viele Emotionen ausdrücken. Ich mag es, mein volles Stimmvolumen auszureizen, und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich es auch kann. Deswegen schreie ich gerne, oder singe eher melodisch, und es ist mir sehr wichtig alles mit meiner Stimme auszudrücken zu können, was ich möchte.

The-Pit.de: Wenn ihr einen Song erarbeitet, was steht da als erstes fest? Komponiert ihr zuerst den Song, oder baut sich alles um ein bestimmtes Vokalarrangement herum?

Grog: Das geht alles ineinander über. Eine Sache inspiriert die nächste, und dann kommt halt unsere Musik bei heraus. Häufig kommt Drew mit einem geilen Riff daher, und ich lasse es auf mich wirken und schreibe dann die Melodie dazu, und manchmal habe ich auch genau dann eine tolle Idee für einen Text.

The-Pit.de: Seitens der Presse seid ihr ja mit Lob regelrecht überschüttet worden: Bestes Album des Jahres, hypnotisches Musikabenteuer usw. Bedeuten euch solche Rückmeldungen sehr viel, oder ist es einfach nur Teil des Business?

Grog: Wir wollen mit unserer Musik natürlich alle beeindrucken, und das ist sehr schwierig, weil es da draußen so viele Bands gibt. Solch tolle Reaktionen seitens der Presse sind natürlich fantastisch, aber da gibt es ja noch viel mehr. Unsere Videos im TV zum Beispiel, oder aber auch, dass wir im Radio gespielt werden. Das sind ebenfalls Wege zum Erfolg.

The-Pit.de: Selbst bei bestem Pressefeedback – die Rückmeldung, was eure Fans fühlen, dürfte aber um ein vielfaches wichtiger sein, oder?

Grog: Die Fans kaufen unsere Platten, die Fans kommen zu unseren Shows, unsere Fans sind besonders treu (und lacht laut), und sie gehen mit uns durch dick und dünn.

The-Pit.de: So etwas wollen eure Fans doch hören…

Grog: …(lacht laut auf) Sie wollen ganz sicher nicht gelangweilt werden (und lacht weiter lautstark)… Musik ist doch die perfekte Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren.

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