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Die So Fluid im Interview (März 2010)

„Ich wisst ja gar nicht, was ihr da verpasst“

Bassistin und Sängerin Grog

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Nicht zum ersten Mal ließen sich Die So Fluid in Deutschland blicken, doch als sie jetzt für einige Dates in diesen Breitengraden weilten und dazu mit „The World Is Too Big For One Lifetime“ ein famoses Album ablieferten, war schnell klar, dass doch gerade mit der sexy Frontfrau Grog ein Interview hermusste. Irgendwann saß dann auch Schlagzeuger Al mit am Tisch und beteiligte sich zunehmend rege am Gespräch.

 

The-Pit.de: Hi Grog, schön, dass du dir die Zeit für The-Pit.de nimmst.

Grog: Ich habe zu danken, schön, dass du hier bist.

The-Pit.de: Köln ist ja jetzt erst euer zweiter Stopp auf der Tour. Ist bis jetzt auch alles glatt gelaufen?

Grog: Wir haben ja erst in Hamburg gespielt, hier nach Köln geht es nach Holland, und dann fahren wir in den Norden Deutschlands, nach Nordhorn oder so. Nach einem Gig kann man natürlich noch nicht viel sagen, und wir sind sehr gespannt, was alles noch so passiert.

The-Pit.de: Was erwartet ihr denn von diesem kleinen Abstecher hier nach Deutschland für euer Album?

Grog: Ich denke, wir wollen einfach sehen was passiert, wir wollen mitbekommen, wie unser Album ankommt. Wir hatten jede Menge positive Rückmeldung von der Presse, und wir müssen einfach raus, um unseren Namen da draußen bekannter zu machen. Das ist fast wie eine Forschungstour mit einer Mission, und wir können hoffentlich bald eine deutlich größere Tour fahren.

The-Pit.de: Dann kann man das auch als kleine Promotour ansehen, oder?

Grog: Mmmh, yeah, ein kleines bisschen mehr als das, aber das kann man so stehen lassen.

The-Pit.de: Grog, bitte beschreibe doch bitte einmal, was ihr mit dem Albumtitel ausdrücken wollt.

Grog: Die Platte heißt ja „The World Is Too Big For One Lifetime“. Als wir gründlich darüber nachdachten, kamen wir drauf, dass wir jede Menge Kompromisse im Leben eingegangen sind, dass wir ständig wählen mussten, und so kam dann auch das Grundkonzept zustande. Wir dachten darüber nach, wie es denn so in einer Band ist und wie man zueinander in Verpflichtung steht. Und wenn dir verschiedene Dinge passieren wie schlechte Beziehungen usw. Da haben wir uns zusammengesetzt, um zu überlegen, was die richtigen Dinge für die Band sind und was wir genau wollen, und wir bestätigten quasi unsere Verpflichtung, und wir haben die Chance genutzt, das Ganze neu zu bewerten.

The-Pit.de: Euer Musikstil besteht ja aus zahlreichen verschiedenen Musikrichtungen – ihr verarbeitet Punk, Metal, Grunge, Alternative usw. Würdest du daraus ableiten, dass ihr das Ergebnis einer natürlichen Entwicklung eurer Einflüsse seit?

Grog: Ich denke, da kommen viele verschiedene musikalische Einflüsse zusammen, vieles kann man darin erkennen. Aber wir wollen schon so einzigartig wie nur irgend möglich sein, und wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht, dass der Song jetzt hiernach oder nach einer bestimmten Band klingen soll. Aber wir haben auch bestimmte Kreuzungspunkte: Geschmack. Und ich denke, dass wir genau deswegen solch interessante Musik schreiben können.

The-Pit.de: Was hältst du denn generell davon, eure Musik in eine Schulblade zu stecken?

Grog: Ich meine, dass es für die Leute schwierig sein dürfte, uns in eine bestimmte Schublade zu packen, denn wir verarbeiten ja derbe Metalelemente oder auch energische Punkelemente. Ich glaube, dass wir einfach nur eine Rockband sind. Wenn du sagst, dass eine Band eine Rockband ist, dann kommen vielleicht auch mehr unterschiedliche Leute zu deiner Show.

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