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Devilment im Interview (Januar 2017)

Pornostars, Hitchcock und Stephen King

Im letzten Jahr kam die zweite Platte auf den Markt.

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The-Pit.de: Wo du es erwähntest: Wie steht es um „Hitchcock Blonde“? Mir scheint, auch da ist jede Menge Dani-Filth-Humor vorhanden. Was kannst du über diesen Song sagen?

Lauren: Er ist auf geradezu hypnotische Weise catchy und setzt sich immer wieder in meinem Kopf fest. Ich denke, es ist ein großartiger Songtitel und ich liebe die repetitiven Chants. Der Track fasst Devilment für mich bestens zusammen und daher finde ich, es war der perfekte Song, um ihn als Single zu veröffentlichen. Das Video zu drehen hat ebenfalls unheimlich viel Spaß gemacht.

The-Pit.de: Welcher ist denn dein Lieblings-Hitchcock-Film und wer deine Lieblings-Hitchcock-Darstellerin?

Lauren: Ich hasse es, offensichtlich zu sein, aber ich habe immer Janet Leighs Performance in „Psycho“ geliebt. Die Szene in der Dusche, wo sie schreit, ist einfach ein Klassiker. Sie ist die perfekte Schauspielerin für diese Rolle – sie hat dieses Kühne und Kecke, schafft es aber gleichzeitig, verletzlich und unsicher herüberzukommen, als sie wegrennt.

The-Pit.de: Wie eingangs erwähnt, formierte Daniel Finch die Band. Was waren die Ursachen für seinen Abgang, immerhin war er der Gründer?

Lauren: Ich denke, das war für uns alle verwirrend, denn wir waren gerade von einer großartigen Tour zurückgekehrt und als wir uns danach voneinander verabschiedeten, waren wir sehr ausgelassen, umarmten uns usw. Unglücklicherweise informierte uns Daniel über seinen Abgang via E-Mail, weswegen wir nie wirklich die Chance hatten, mit ihm darüber zu reden, was mit ihm während dieser Zeit los war und warum er die Notwendigkeit sah, uns zu verlassen. Trotz unserer Bemühungen war er nicht daran interessiert, ein klärendes Treffen zu veranstalten.

The-Pit.de: Die Band ist ja ohnehin schon durch einige Line-up-Wechsel gegangen, obwohl sie erst 2011 gegründet wurde – wie kann das sein?

Lauren: Naja, das ist jetzt nicht so dramatisch wie es sich anhört. Ich meine, die tatsächliche Originalbesetzung bestand aus Colin, Aaron Boast (unserem ersten Drummer), Nick (Johnson – Bass; Anm.d.Verf.), Dani und Daniel. Nachdem Daniel uns verließ, holten wir uns einen neuen Gitarristen namens Sam, der uns bei Sommerfestivals unterstützte und mit dem wir an neuem Material arbeiteten. Sam hatte jahrelang als Techniker bei Savage Messiah gearbeitet und war seit langem Riesenfan der Band, weswegen er sofort zusagte, als die Band ihm den Posten als Gitarrist anbot, nachdem der vorige gegangen war. Und Aaron entschied sich, die Band zu verlassen, da es in seinem Privatleben Dinge gab, die für ihn Priorität hatten und er sich nicht in der Lage sah, der Band die Zeit zu widmen, die nötig gewesen wäre.Wir stehen mit Aaron und Sam aber immer noch in gutem Kontakt – Dani spielt mit Aaron jede Woche Fußball, und Sam hat mich im Studio besucht, als ich mit Scott (Atkins – Produzent der zweiten Platte), gerade am Arbeiten war. Ich wiederum habe ihn besucht, als das neue Savage-Messiah-Album aufgenommen wurde, das sich übrigens toll anhört!

The-Pit.de: Wie würdest du den Sound der Band jemandem beschreiben, der vorher noch nie von euch gehört hat?

Lauren: Heavy, Groove-geladener, melodischer, eingängiger Metal.

The-Pit.de: Wie sehen eure nächsten Tourpläne aus?

Lauren: Wir haben im Dezember kurz vor Weihnachten eine UK-Tour beendet. Wir werden aber noch in diesem Jahr neue Termine bekanntgeben, sobald Dani seine Vocals für das nächste Cradle-Album unter Dach und Fach hat.

The-Pit.de: Mit welchen Bands würdest du gerne mal die Bühne teilen?

Lauren: Tom Waits, Jimi Hendrix (auferstanden von den Toten, versteht sich), Submotion Orchestra, Bonobo, Matt Corby, The Cinematic Orchestra, Beyoncé (auch wenn ich da massiv eingeschüchtert wäre). Jeder, der aufregend und anders ist!

The-Pit.de: Was hörst du momentan so für Bands?

Lauren: Alles was ich kann! Zurzeit fahre ich zum Beispiel total auf das aktuelle Blues Pills-Album ab.

Einen derart breitgefächerten Musikgeschmack und so viel Offenheit gegenüber anderen Stilrichtungen würde man sich manchmal auch gerne von der gesamten Metal-Community wünschen...

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