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Devilment im Interview (Januar 2017)

Pornostars, Hitchcock und Stephen King

The-Pit.de: Aus welcher Richtung kommst du denn und hast du schon in anderen Bands vorher gespielt?

Lauren: Ich habe mit vielen verschiedenen Musikern aus allen möglichen Richtungen zusammengespielt und komponiert. Momentan liegt mein Fokus auf Devilment, doch ich singe auch noch in einer Band namens Groovetails, die auf Hochzeiten und Privatveranstaltungen auftritt. Das ist etwas ganz anderes als Devilment, da es sich um eine Akustikband handelt und wir sehr viel Mainstream-Musik spielen. Außerdem arbeite ich an Solomaterial, das mehr in die Ambient- und Electro-Richtung geht, mit eindringlicher Atmosphäre. Ich hoffe, alsbald etwas davon veröffentlichen zu können und ich bin sehr gespannt und nervös zu hören, was die Leute davon halten.

The-Pit.de: Was machst du sonst, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen?

Lauren: Ansonsten bin ich Privatlehrerin – ich unterrichte Mathe und Englisch bis zum GCSE-Level (GCSE = General Certificate of Secondary Education, entspricht ungefähr dem Realschulabschluss in Deutschland; Anm.d.Verf.) sowie Englisch als Fremdsprache für Erwachsene. Ich bin also sehr beschäftigt und treffe viele Menschen, aber ich bin komplett selbständig, was toll ist, da ich so sehr flexibel bin, was den Fokus auf die Musik betrifft. All meine Schüler fragen mich ständig nach meiner Musik und waren sehr interessiert daran, wie die Tour gelaufen ist. Das hat mich natürlich sehr gefreut!

The-Pit.de: Schreibst du für Devilment eigentlich auch Texte oder macht das ausschließlich Dani?

Lauren: Ich schreibe Melodien und Rhythmen für meine eigenen Gesangsparts, aber normalerweise fügt Dani die Lyrics hinzu. Es ist sinnvoll, so vorzugehen, da ich meine Sektionen häufig einem Song hinzufüge, für den er schon Vocals mit einem Thema oder einer Story im Hinterkopf geschrieben hat. So bleibt alles stimmig, wenn er die Texte auch für meine Parts schreibt. Er ist ein großartiger Texter, demnach bin ich sehr glücklich, dass es auf diese Weise wunderbar funktioniert. Die einzige Ausnahme bildet „Full Dark, No Stars“, wo die Lyrics so blieben, wie ich sie ursprünglich geschrieben hatte. Ich hatte den Text nur als Schablone genommen, um die Melodie auszuarbeiten, doch Dani gefiel er so gut, dass er das Thema weiterführte, als er seine Parts hinzufügte.

The-Pit.de: Ich hab gelesen, dass „Full Dark, No Stars“ von Stephen King inspiriert ist. In welcher Weise?

Lauren: Eigentlich nur der Titel selbst. Dani hat dem Song den Titel gegeben – der Arbeitstitel bevor er seine Gesangsmelodien schrieb, lautete wegen des Refrains „Devil’s Trail“. Dani hat den Song nicht wirklich mit der Novellensammlung von Stephen King verbunden, er mochte nur den Titel und dachte, er würde als Songtitel gut funktionieren.

The-Pit.de: Der Titel des ersten Albums „The Great And Secret Show“ ist von einem Buch von Clive Barker, einem anderen großen Autor der Horrorliteratur, übernommen worden, was denke ich beabsichtigt war, da Dani bekanntermaßen ein großer Fan von Barker ist. Hast du von ihm schon was gelesen, vielleicht sogar dieses Buch?

Lauren: Nein, noch nicht. Im Moment bin ich total in Charles Dickens vertieft, aber ich bin mir sicher, dass ich mich mit Barker auch noch beschäftigen werde, besonders, da er so stark empfohlen wird.

The-Pit.de: Das Album war aber kein Konzept, das auf dem Buch basierte, oder?

Lauren: Nein, Dani war damals wohl gerade dabei, an seinen Vocals für den entsprechenden Song zu arbeiten, als ihm das Buch in seinem Regal ins Auge fiel und er dachte, dass das ein großartiger Titel wäre.

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