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Debauchery im Interview (April 2011)

„Entweder es rockt oder es rockt nicht und da ist es egal, ob es Death Metal oder welcher Stil auch immer ist.“

Debauchery live im Oberhausener Helvete, Oktober 2009

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The-Pit.de: Ich vertrete die Meinung, dass es keine größeren Spießer als die Metaller gibt. Was hältst du davon?

Thomas: Das Spießige kann ich verstehen. Manchmal ist es im Metal so, dass es wenige Innovationen gibt und auch wenig gewünscht ist. Das ist auch immer so, dass, wenn jemand aus dem Schema ausbricht, man auch immer gleich gedisst wird. Das siehst du zum Beispiel an Judas Priest. Die haben mal versucht, sich weiterzuentwickeln und wenn man nicht Alben wie die davor herausbringt, dann ist man im Normalfall gleich immer verschrien. Sieh mal, Alben wie „Jugulator“ oder „Demolition“ sind richtig schlecht bei ihnen gelaufen. Oder auch eine Band wie Metallica, die echt innovativ ist, die immer wieder etwas Neues gemacht haben, die dadurch den Mainstream angesprochen haben. Die Metaller sind mit „Load“ und Reload“ nicht zufrieden gewesen und die Band hat dadurch viele Metalfans verloren. Ich denke, wenn man als spießig ansieht, dass man traditionsbewusst ist, dann ja, dann stimmt das.

The-Pit.de: Thomas, wir sind mit meinen Fragen durch. Zum Schluss hätte ich gerne noch deine persönlichen Top 5 an Musikalben fernab von deiner Band selbst gehört.

Thomas: Aktuell höre ich viel das neue Black Label Society-Album, „Order Of The Black“ ist der Hammer. Dann auch Seventy Seven, eine spanische Hard-Rock-Band, es klingt wie die „Powerage“ von AC/DC, wirklich der Hammer, die machen so richtig Old School Rock, mit einem geilen Sänger, der fast wie Bon Scott klingt. Was noch? Die neue Halford „Made In Metal“ finde ich sehr geil, und (überlegt) gute Frage. Auf meinem mp3-Spieler läuft die ganze Zeit „I“ von dem Immortal-Typen, das finde ich geil und viel besser als Immortal selbst und dann noch das letzte Metallica-Album, „Death Magnetic“. Entweder es rockt oder es rockt nicht, und da ist es egal, ob es Death Metal oder welcher Stil auch immer ist.

Und dann waren wir auch schon durch, der Krach um uns herum wurde immer deutlicher, die ersten Fans strömten an uns Richtung Merchstand vorbei und in wenigen Minuten sollte auch schon die erste Band die Kölner Werkstatt erbeben lassen. Danke an Thomas von Debauchery, dass er sich die Zeit nahm und geduldig die Fragen beantwortete, und auch ein Dankeschön geht an Sandra von Underdawq, die so kurzfristig das Interview ermöglichte.

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