Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Debauchery im Interview (April 2011)

„Entweder es rockt oder es rockt nicht und da ist es egal, ob es Death Metal oder welcher Stil auch immer ist.“

Interview Partner Thomas live in der Kölner Werkstatt, April 2011

Zum Thema

Richtig kurzfristig sprangen Debauchery auf die Tour mit Six Feet Under auf und hatten so die Möglichkeit, ihr sehr starkes Album „Germany’s Next Death Metal“ auch live vorzustellen. Der Abstecher in die Kölner Werkstatt wurde gleich dafür genutzt, dass Thomas, seines Zeiches Frontmann des süddeutschen Death Metal-Trios, sich den Fragen der The-Pit.de Redaktion stellte.

 

The-Pit.de: Hi Thomas, vielen Dank für deine Zeit. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum gelungen siebten Studioalbum und zum vierten Male veröffentlicht ihr über AFM Records. Hattest du jemals damit gerechnet, dass du mit dieser Mucke so lange dabei bist oder hattest du damit schon immer geliebäugelt?

Thomas: Weder noch. Ich habe da niemals so weit voraus gedacht. Ich denke immer: einfach machen. Ich habe das nie in Frage gestellt. Mit 15 habe ich schon die Entscheidung getroffen, dass ich Musik machen will. Da habe ich dann angefangen, Gitarre zu spielen, und der Rest kam dann eins nach dem anderen, immer in kleinen Schritten.

The-Pit.de: Spätestens letztes Jahr hatte sich dann das letzte bisschen „Hobby“ aufgelöst.

Thomas: Ja, das stimmt. Ich lebe jetzt auch schon zwei Jahre von der Musik. Ich habe auch nebenher studiert und meinen Abschluss gemacht, trotzdem lebe ich jetzt zwei Jahre schon davon.

The-Pit.de: Eure neue Scheibe „Germany’s Next Death Metal“ groovt einmal mehr wie Sau, ihr habt wieder reichlich Hardrock-Elemente eingebaut.

Thomas: (unterbricht) Ja, das haben wir bisher immer, klar.

The-Pit.de: Und auch bei den schnelleren Stücken merkt man, wie sehr die Songs grooven. Sprichst du hier von einer natürlichen Entwicklung, oder hat dein Nebenprojekt Big Balls Einfluss auf Debauchery?

Thomas: Ja, das spielt natürlich insoweit mit rein, dass es eigentlich den gegenteiligen Effekt hat, dass das Album ein bisschen weniger rockig ist, als sonst vielleicht geworden wäre. Da wir bei Big Balls Hard Rock spielen, ist es bei Debauchery weniger Hard Rock und viel mehr Death Metal. Aber dieses 'Groove-Dingen' hatten wir schon immer, das ist schon unser Markenzeichen.

The-Pit.de: Mir kommt es so vor, dass ihr das ein bisschen weiter ausgebaut habt.

Thomas: (schmunzelnd) Vielleicht sind wir nur besser. Man arbeitet auch ständig daran, man versucht auch immer, neue Sachen zu lernen.

The-Pit.de: Geht ihr dann anders an die Stücke ran? Hat sich der Schreibprozess geändert?

Thomas: Ich denke, dass die Songs ein bisschen runder als zum Beispiel bei der ersten Scheibe sind. Ich finde auch, dass sie außerdem ein bisschen abwechslungsreicher ist. Auf dem letzten Album „Rockers & War“ waren viele verschiedene Stilelemente verarbeitet und da finde ich, dass es schon ein bisschen zu viel war. Es war nicht nur Debauchery, es war alles drin. Da war von Hard Rock über Black Metal bis Keyboards eigentlich alles mit drauf, auch Thrash Metal und was weiß der Teufel, und ich finde richtig cool, dass die neue Platte wieder ein richtiges Debauchery-Album ist.

The-Pit.de: Textlich nimmst du kein Blatt vor den Mund. Bekommen im Titeltrack die Medien ihr Fett weg?

Thomas: Nein, eigentlich gar nicht. Ich habe mal ein Plakat von der Sendung gesehen, und da ist mir das Wortspiel eingefallen. Ich kenne die Sendung gar nicht, ich habe auch gar nichts gegen die Sendung, die ist mir völlig egal. Ich will sie auch nicht kritisieren. Das ist eigentlich sogar eine coole Sache, zumindest was ich davon weiß. Das Model-Casting ist doch super (schmunzelt), da finde ich nichts Schlechtes dran.

The-Pit.de: Der Tussi-Alarm ist nur recht hoch.

Thomas: Oho, das fände ich cool, wahrscheinlich würde ich mir die Sendung anschauen, wenn ich den Sender hätte, aber ich habe auch nicht die Zeit zum Fernsehen.

Seite
comments powered by Disqus

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging