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Cryptic Lane im Interview (Dezember 2014)

„Der Sound soll zukünftig zum Teil schon ein bisschen kantiger und auch härter werden“

Cryptic Lane aus Castrop-Rauxel sind hier auf The-Pit.de schon länger im Fokus, und nachdem sie nun mit „Cryptic Lane“ auch eine neue EP am Start haben und sich in veränderter Mannschaft vorstellen, sollte vielleicht das eine oder andere Geheimnis offenbart werden, denn die melodischen Heavy-Rocker sind es einfach wert. Frontmann und Bandkopf René stellte sich den Fragen.

The-Pit.de: Vielleicht sollten wir am Anfang einfach mal die letzten beiden Jahre beleuchten, denn in 2013 sah es kurz nach dem Release des Debüts „Signpost“ so aus, dass die Band zerbrechen würde. Was war passiert?

René: Nachdem man gerade mit voller Freude und Stolz sein Debütalbum vorgestellt hat, an dem man wirklich hart gearbeitet hat, ist das natürlich erst mal ein fetter Tiefschlag. Es ist halt das Übliche passiert, was vielen Bands passiert: Es gab schwere Interessenskonflikte, die man nur lösen konnte, indem man sich trennte. So etwas ist nicht immer schön, aber manchmal einfach die vernünftigste Lösung für alle. Aber es geht ja weiter und das ist auch gut so.

The-Pit.de: War es schwierig, neue Leute zu rekrutieren, oder zeichnete sich schon schnell ein neues Line-Up ab?

René: Zunächst muss ich einmal sagen, dass unser Gitarrist Georg ja schon dabei war, als wir unsere Release-Show von „Signpost“ gespielt haben. Er ist also zum alten Line-Up schon dazu gestoßen und dann nach der Trennung von den anderen Mitgliedern geblieben. Ich muss sagen, dass wir schließlich relativ schnell neue Leute gefunden haben. Zu unserem neuen zweiten Gitarristen Timo hatte ich schon sehr lange Kontakt und als er hörte, dass Cryptic Lane neue Leute suchen, hat er sich direkt angeboten. Nach den ersten Proben hat sich dann auch schon herausgestellt, dass es zwischen uns funkte. Er holte schließlich Gerrit mit ins Boot, mit dem er früher bei Sanity's Eclipse spielte. Joa, und auch das funzte. Am Bass kam noch Anton hinzu, der aber erst kürzlich auch wegen anderer Interessen die Band wieder verließ.

The-Pit.de: Timo und Gerrit hatten ja zuvor, wie du schon erwähntest, bei Sanity’s Eclipse, einer Death-Metal-Combo, gespielt. Hattest du keine Sorge, dass sich der Sound zu sehr ändern könnte?

René: Nee, da hatte ich gar keine Sorge. Die beiden bringen eine gute Portion Härte mit ins Spiel. Jetzt bekommen wir auch mal Eier und machen nicht nur so Softiemucke (lacht dabei). Ich begrüße es sogar sehr, dass die beiden aus einer solchen Kapelle kommen und entsprechende Einflüsse haben. Ich finde es persönlich super, wenn andere musikalische Einflüsse beigesteuert werden, da wir uns mit Cryptic Lane auch nie steif festfahren wollten und sehr experimentierfreudig sind, solange es in einem gewissen Rahmen natürlich ist. Also, wir bleiben schon eine melodische und rockige Band und wollen uns nicht in Richtung Volksmusik oder Black Metal bewegen. Ich sag in unserem Fall gerne: „Die Mischung macht's“. Unsere Einflüsse in der Band unterscheiden sich wirklich sehr und das sind doch die besten Voraussetzungen, um alles in einem Topf zu werfen und schließlich unseren eigenen Sound zu kredenzen.

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