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Cripper im Interview (Juli 2012)

„Früher war es etwas verkopfter, jetzt ist es mehr bauchlastiger“

Ex-Bassist Bass-T

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The-Pit.de: Das Design zum neuen Album habt ihr komplett in Eigenregie übernommen. Das hat ja schon bei euch Tradition. Ist es schön, alles in eigener Hand zu haben?

Britta: Wir sind einfach konzeptionell und graphisch so begabt. Christian und Jonathan sind beide Diplom-Graphik-Designer und wollen das natürlich überhaupt nicht aus der Hand geben. Das ist ja schon seit unserer Demo so, wir haben alle Cover-Designs, alle T-Shirts und Flyer selber gemacht; das gehört wirklich mit zum Albumkonzept. Das ist nicht einfach ein schönes Bild, sondern man überlegt sich halt den Titel „Antagonist“, wir waren groß Burger essen und haben uns Stunden hingesetzt und haben überlegt, wie man das graphisch darstellen könnte und am Ende sind halt siamesische Zwillinge herausgekommen, die sich das einzige Herz, was sie haben, herausreißen. Das fanden wir ein starkes, kräftiges Bild, was man auf der einen Seite gut als Metal-Cover umsetzen kann, weil es ja doch etwas brutaler ist und auf der anderen Seite hat es ja noch die Komponente, wenn man ein bisschen drüber nachdenkt und sich noch ein bisschen Zeit nehmen möchte, dass man auch noch etwas drin sucht oder das Ganze auch mit den Texten versucht abzugleichen, dass man ein bisschen mehr findet. Wenn beides dann bedient ist, dass lohnt sich das.

The-Pit.de: Jetzt hast du auch schon die Tour ins Spiel gebracht. Ihr seid mit Onslaught und Izegrim unterwegs. Was versprecht ihr euch durch diese zwei Wochen, da die Tour ja ein bisschen kleiner ist als damals mit Overkill?

Britta: Ich hoffe, eine Menge Spaß und schöne Konzerte. Das ist richtig, das ist ein bisschen kleiner, das hat aber auch für uns den Vorteil, dass wir auf der Tour etwas größer sind. Der Abstand zwischen Overkill und uns ist natürlich ein anderer als zwischen Onslaught und uns. Ich will damit überhaupt nicht schmälern, was Onslaught geleistet haben, aber die Fangemeinde ist schon kleiner als bei Overkill. Das heißt dann für uns, dass wir wahrscheinlich nicht soviel geschenkt kriegen wie auf der Overkill-Tour. Es war für uns eine super wichtige Tour, weil wir ja voll die Greenhorns waren und von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten, wir uns erst still verhalten und geguckt hatten, wie denn die Großen das so machen. Jetzt können wir einfach auch ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen. Machen wir uns nichts vor: Natürlich werden wir keine Tausender-Hallen spielen, das ist ganz einfach so, aber man wird einfach sehen, was passiert. Gerade das finden wir aber interessant. Es ist ja auch eine andere Nummer, wirklich mit in der Verantwortung zu sein, auch Leute zu ziehen, zumindest für die deutschen Gigs. Dieser Verantwortung möchten wir uns gerne stellen.

The-Pit.de: Wird es auf der Tour auch wieder solche Spleens geben, dass die Smarties nach Farben sortiert werden müssen?

Britta: Hahaha, weiß du was? Das haben wir bisher dreimal gehabt, drei Veranstalter haben das tatsächlich gemacht und wir müssen uns unbedingt etwas Neues ausdenken. Tipps werden also gerne entgegengenommen. Wir hatten ja gesagt, dass wir die M&Ms bitte sortiert haben wollen, außer die brauen, die bitte durcheinander und ein Veranstalter hatte verschiedene Sorten dieser Erdnuss-Schokoladen-Dinger gekauft und die braunen durcheinander und die anderen farblich sortiert gehabt. Es war ein Riesenlacher, echt geil.

The-Pit.de: Ihr habt von der aktuellen CD eine Special-Auflage gemacht. Alles bei der Release-Show weggegangen?

Britta: Nein, nicht alles, aber es ist erstaunlicherweise die Hälfte weggegangen, das war ein Kracher. Wir haben diese hundert Boxen in mühevoller Handarbeit gemacht und es war auch echt lustig, es hat auch Spaß gemacht bis zu einem gewissen Punkt, dann war es ein bisschen anstrengend und am Freitag haben uns die Leute das aus den Händen gerissen. Wahnsinn. Der Rest geht bei uns regulär über die Website.

Ein bisschen Plauderei noch hinterher, gegenseitig Bedanken für die Zeit, die jeder geopfert hat, dann war aber auch das Interview im Kasten mit einer Cripper-Frontfrau, die wie gewohnt locker-flockig am Telefon aus dem Nähkästchen plauderte.

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