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Cripper im Interview (April 2010)

"Oh Gott, Scheiße, Overkill, oh Gott, Scheiße, Tour, oh Gott, Scheiße, teuer."

Cripper - Dennis

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The-Pit.de: Lust war vorhin ein gutes Stichwort. Britta, wie hältst du dir die ganzen Kerle vom Leib?

Britta: Ich benutze kein Deo mehr. Ich bin einfach Musiker wie jeder andere auch, und bis jetzt kam da auch gar nichts, (und weiter im gespielt weinerlichem Ton) und vielleicht liegt es auch am Alter. Muss ich mir Sorgen machen?

 

The-Pit.de: Ist ja ein krasser Unterschied. Vor wenigen Wochen haben wir uns noch in Moers getroffen, da waren vielleicht so siebzig Leute, heute ist die Zeche ausverkauft…

Britta: Aber… auf den Tickets steht Einlass 19 Uhr, und wir spielen um 18:30 Uhr. Ihr müsst gleich ganz nach vorne kommen.

 

The-Pit.de: Was sagt denn der Adrenalinpegel denn so?

Christian: Das ist wirklich ganz unterschiedlich.

Jonathan: Ob du vor zehn Leuten spielst oder vor 400.

Christian: Es ist die Tagesform und für mich so die Verfassung direkt vor dem Gig. Ob du da jetzt im Jugendzentrum spielst, oder woanders. Das hängt bei mir gar nicht unbedingt zusammen. Wir waren zum Beispiel in Dänemark, da war ich komischerweise vor dem Auftritt ein bisschen aufgeregt, was ich normalerweise nicht so habe, da wusste ich auch nicht, woran das liegt. Es waren auch nicht en masse Leute da – das ist mal so, mal so. Hier in Bochum hab ich in erster Linie total Bock drauf, und wenn man das Ganze mit Respekt angeht, und man hat wirklich Lust, dann ist das eigentlich eine ganz gute Vorraussetzung, um da aufzutreten. Ich hab Overkill hier letztes Jahr gesehen, das war ein schweinegeiles Ding, und wenn ich mir vorstelle, bei einem ähnlichen Programm eröffnen zu dürfen, dann ist das einfach eine Chance, und das ist das nicht mit drei Stunden in die Hose scheißen verbunden – das wäre nur abträglich. Das musst du dann auch einfach nur ausblenden, dann geht es.

Jonathan: Ich glaube, wir müssen uns einfach ein bisschen mehr zusammenreißen, weil man die Supportbands toppen muss, und Overkill auch noch. Hat Bobby selbst gesagt (Gelächter und zustimmendes Gemurmel). Er fordert, dass wir ihn jeden Abend schlagen wollen.

Bass-T: Und das ist halt die Sache – wenn du merkst, dass du Lampenfieber bekommst, was letztendlich bei jeder Show ist, ob es nur eine Minute davor ist oder Stunden davor – jedes Mal, wenn du merkst, es kommt hoch, dann musst du dir sagen: Ich bin nicht hier, um Schiss zu haben, ich will den Leuten in den Arsch treten – deswegen sind wir hier.

Jonathan: Es kann auch sehr förderlich sein – in Uden hatte ich tierische Panik, das hatte ich so noch nie, aber wegen meines Arms, und ich hab glaube ich eines meiner besten Konzerte überhaupt gespielt.

Britta: Da warst du aber auch alleine in Uden.

Jonathan: Das ist eigentlich sehr schade, das lief eigentlich sehr gut für mich – vom Gefühl her auf der Bühne.

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