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Cripper im Interview (April 2010)

"Oh Gott, Scheiße, Overkill, oh Gott, Scheiße, Tour, oh Gott, Scheiße, teuer."

Cripper - Jonathan

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The-Pit.de: Irgendwann war ja klar, dass ihr bei der Tour dabei seid. Wie war die erste Reaktion bei euch?

Britta: Oh Gott Scheiße, ich ziehe im gleichen Moment um.

Jonathan: Oh Gott, Scheiße, Overkill, oh Gott, Scheiße, Tour, oh Gott, Scheiße, teuer.

 

The-Pit.de: Auf eurer Homepage habt ihr noch ganz fett „Aaaaahhhh“ stehen gehabt. Drückt es das aus?

Jonathan: Ungefähr. Symbolisch!

Christian: Symbolisch für den Wahnsinn eigentlich, für den positiven Wahnsinn. Ist halt bekloppt, ist halt die Institution im Thrash, und völlig bekloppt, hier mit den Jungs tagtäglich unterwegs zu sein. Da wird man natürlich auch ordentlich herausgefordert, es ist ja auch nicht irgendwer, sondern die Live-Band eigentlich. Die zeigen jeden Abend, wo der Hammer hängt, und das ist ein super Ansporn.

Jonathan: Das ist schon eine andere Nummer, das merkt man schon. Wir haben super Catering, wir spielen in super Clubs. Das ist alles ein bisschen gehobener. Und selbst diese ganzen Unannehmlichkeiten, die man sich im Vorfeld ausmalt, wie im Tourbus tausend Leute und nicht duschen, dafür läuft das eigentlich ganz gut. Man wacht auf, ist am Venue, geht rein, kann frühstücken, alles ist schon gemacht. Eigentlich find ich das ganz gut.

Christian: Das ist ja auch schnell routiniert. Man klammert sich morgens an seinen Kulturbeutel, wenn man buchstäblich aus dieser Koje fällt, dann latscht man irgendwo rein, wo ist die Tür – Club – Frankreich – Holland – mir egal so nach dem Motto – man bekommt es gar nicht mehr so mit, dass man dermaßen auf Reisen ist, für mich zumindest nicht das Gefühl: Oh Gott, irgendwie wieder 500 km gutgemacht über Nacht. Das verpennt man einfach. Dann kommst du raus, suchst die Toilette, dort kannst du scheißen, duschen, prima. Und dann geht es weiter.

Britta: Es ist halt total geil, dass wir jeden Abend spielen. Wir spielen sowieso viele Gigs im Jahr, und da wird man immer besser und besser, ab einem gewissen Punkt bleibt man da bei der Leistungskurve - ich will nicht sagen – stehen, aber der Schritt, dann auch ab einem gewissen Punkt noch besser zu werden, dauert einfach ziemlich lang. Und wenn man jetzt jeden Abend spielt, dann kann man sofort am nächsten Abend die Fehler vom letzten Abend wettmachen. So hat man einfach jedes Mal mehr die Chance, noch tighter, noch akkurater zu spielen. Noch mehr aufeinander eingespielt zu sein. Das ist eine Riesenchance, die wir hoffentlich nach den 19 Gigs auch genutzt haben werden, und außerdem kann man jeden Abend ja auch noch gucken, wie es richtig geht. Man steht da hinten und guckt, wie macht der Bobby das, wie macht der Derek das – das ist super, total klasse. Die Jungs sind so was von nett und lieb.

Christian: Und mit den anderen Bands ist das ähnlich. Man bekommt immer wieder den Ansporn – man ist einer der drei Supports, deswegen ist das auch irgendwo vergleichbar auf dieser Ebene, und da wird auch nicht in Konkurrenz gegeneinander gespielt, sondern bei uns ist das eher noch eine verrückte Situation, weil wir mit Savage Massiah mit der ersten und zweiten Position rotieren. Heute sind wir die ersten, und man unterstützt sich gegenseitig. Man fragt sich hier: „Kann ich dir helfen“ und „Habt ihr geil gemacht“ oder „Jungs, viel Spaß“. Das erinnert mich so ein bisschen an unsere Triple Thrash Treat Tour, die wir zweimal selbst mit Kumpels von Hatred und Lost World Order veranstaltet haben. Da war das so ähnlich. Man hat sich gegenseitig auf die Schulter geklopft, und wenn es Probleme gab, hat man die halt zusammen ausgestanden. Das ist ähnlich, zumindest was den Support angeht.

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