Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Craving im Interview (Dezember 2012)

"Wer uns als Folk Metal abstempelt, hat anscheinend noch nie Folk Metal gehört"

Gitarrist und Sänger Ivan Chertov steht im Interview Rede und Antwort

Zum Thema

Die Oldenburger Melodic-Death-Metal-Fraktion Craving hat Anfang dieses Jahres ihr vielversprechendes selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht. Dabei treibt die Truppe schon seit einer halben Dekade in den Underground-Gefilden der Szene ihr Unwesen. Wie es dazu kam und warum die Veröffentlichung des Debüts solange gedauert hat, wollte The-Pit.de wissen und hat dafür Bandkopf Ivan Chertov befragt. Der junge Melodeather gibt im kurzen Interview außerdem Auskunft über die Entstehung und Inspiration hinter der neuen Langrille sowie auch die zukünftigen Pläne von Craving.

The-Pit.de: Hallo Ivan! Schön, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast. Wie geht es dir so weit?

Ivan: Hallo Erik, danke es geht mir gut. Die Band hat letzte Woche auf dem Ragnarock Festival gespielt und wir können es kaum erwarten, wieder auf der Bühne zu stehen.

The-Pit.de: Ihr habt vor einem halben Jahr bei Apostasy Records/EDEL unterschrieben und seit Anfang des Jahres ist euer selbstbetiteltes Debütalbum "Craving" draußen. Die Kritiken dazu waren eher zwiegespalten, manche haben eure Musik gelobt, manche weniger. Wie habt ihr selbst die Resonanz zur Platte soweit aufgenommen?

Ivan: Wir haben die Rezensionen allesamt positiv aufgenommen. Bei manchen Rezensionen ist es fragwürdig ob der Rezensent sich tatsächlich mit der Musik beschäftigt hat. Seitens der Fans kommt großartige Resonanz und das ist uns wichtiger als jedes Review der Welt.

The-Pit.de: Mit einer neuen Craving-CD hatten manche schon gar nicht mehr gerechnet. Nach euren beiden Demos in Eigenproduktion war es immerhin drei Jahre lang still um die Band. Warum habt ihr so lange mit dem Debütalbum gewartet?

Ivan: Es war nicht wirklich still um die Band, wir haben fleißig Auftritte gespielt. Allerdings kam es 2008 zu einem Line-Up-Wechsel. Dieser hat uns daran gehindert, schon 2008/2009 ins Studio zu gehen. Nachdem ich endlich Ende 2008 neue Mitglieder gefunden habe, konnte ich mit Seeb von Orden Ogan einen Deal für 2010 aushandeln. Die Platte wurde also 2010 aufgenommen und leider dann ca. ein Jahr lang von Seeb gemixt. Deshalb hat sich alles ein bisschen nach hinten verschoben.

The-Pit.de: Unter den neuen Songs gibt es Lyrics sowohl in Englisch, Deutsch als auch Russisch. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Texte in drei verschiedenen Sprachen zu verfassen?

Ivan: Ich bin in Russland geboren und beherrsche sowohl die russische Sprache als auch Deutsch und Englisch. Wenn ich schon mehr oder weniger über drei Sprachen verfüge, warum nicht mich in drei Sprachen ausdrücken? Die Idee an sich kam spontan, als ich den Text zu "В Лес!" geschrieben habe. Danach kamen die Deutschen Ideen, wie zum Beispiel "Wolfsherz".

The-Pit.de: Auf dem Album hattet ihr außerdem auch zwei Gastauftritte. Wie war es für euch, mit Helge Stang (Ex-Equilibrium, Arafel) zu arbeiten und wie kamt ihr auf die chilenische Solokünstlerin Sole Genua?

Ivan: Sole Genua hat einen deutschen Ehemann und hat fast zwei Jahre in Deutschland gelebt. Als wir auf dem "Buden Open Air" in Hamburg gespielt haben, hat sie uns live gesehen und nach dem Auftritt angesprochen. Als ich sie fragte ob sie nicht Lust hätte, ein oder zwei Soli beizusteuern, sagte sie sofort zu.

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Drei Tage volle metallische Dröhnung

Engagierte Bands treffen auf verhaltenes Publikum

Es gibt die letzten Infos und die finale Running Order

Eine Tüte gemischte Gefühle für den dritten Festivaltag

Metallischer Freitag auf Zeche Consol

„Ich war die Königin der Nacht!“

"'Runes' ist perfekt für uns."