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Confession im Interview (Februar 2012)

"Emocore? Hab ich noch nie gehört." - Australien ist frei von fiesen Trends.

Sänger Michael Crafter (Mitte) sang schon bei Bury Your Dead

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Michael Crafter ist im Metal- und Hardcore inzwischen bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Früher als Sänger bei I Killed The Prom Queen und Bury Your Dead tätig (um nur zwei zu nennen), hat der Australier seit 2008 seinen festen Platz am Mikro bei der Hardcore-Combo Confession. Das mittlerweile dritte Album „The Long Way Home“ gab Anlass zu einem kleinen Mail-Interview, das in Rekordzeit beantwortet wurde – trotz Promostress.

The-Pit.de: Hey Crafter, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Eure neue Platte „The Long Way Home“ ist nun schon eine Weile draußen; ich habe bisher nur positive Kritiken gefunden, gab es denn auch richtig schlechte? Und: Liest du die überhaupt?

Crafter: Nicht mehr wirklich. Ich lese ein paar Interviews, aber das war’s dann auch schon. Die meisten Reviews sind einfach dumm. Die Meinung eines Einzelnen zu einer CD… der wahrscheinlich nie eine Band hatte und auf Tour war, etc. Ich meine, jeder hat ja das Recht, etwas über Musik zu sagen. Aber was macht denjenigen zum Experten? Die Leute können sagen was sie wollen, deshalb nennt man das Meinung und nicht Fakt. Wen interessiert’s, solange die Band damit glücklich ist?

The-Pit.de: Eure Europatour mit Miss May I, The Ghost Inside und Parkway Drive steht im April an. Habt ihr schon mal mit einer von diesen Bands getourt? Wie haben euch die Deutschlandkonzerte in der Vergangenheit gefallen?

Crafter: Die letzten paar Male waren für uns richtig genial. Das ist der nächste Schritt: Große Shows und mit einigen unserer besten Freunde auf Tour sein. Ich kann’s kaum erwarten.

The-Pit.de: Du hast schon einen langen Weg hinter dir – erst als Sänger bei I Killed The Prom Queen, Bury Your Dead und Carpathian und jetzt bei Confession. Würdest du sagen, dass es Unterschiede bei den Bands gab oder ist es mehr oder weniger derselbe „Job“?

Crafter: Ich denke, es ist alles so ziemlich dasselbe. Man singt für Leute und hat Spaß. Natürlich haben die Bands unterschiedliche Stile und so, aber insgesamt ist es alles ähnlich. Du schreist dir den Arsch ab und hast Spaß. Damit hat es sich eigentlich.

The-Pit.de: Gibt es Unterschiede zwischen dem Songwriting- oder Recordingprozess eurer ersten Platte und der mittlerweile dritten Scheibe „The Long Way Home“?

Crafter: Die „Cancer“-CD haben wir echt schnell geschrieben. Dieses Mal haben wir knapp einen Monat in Byron Bay im Parkway House verbracht und dort alles geschrieben. Nur ein anderer Ausblick, denke ich.

The-Pit.de: Ich habe ein Review gelesen, das euch als Emocore einstuft. Kümmert ihr euch überhaupt darum, wenn Leute euch in Schubladen stecken (die noch dazu überhaupt nicht passen) oder schert ihr euch einfach nicht darum?

Crafter: Emocore? Hab ich noch nie gehört (lacht). Wir sind nur eine Metal- und Hardcoreband. Wir sind nicht mal wirklich emotional. Wir schreiben hartes Zeug, zu dem die Leute moshen können. Wir haben auch einige Mitsingparts, weil wir auf Punkrock stehen. Keine Spur emotional (lacht).

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