Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Children Of Bodom im Interview (Februar 2011)

Skaten oder doch lieber Mucke machen, das ist hier die Frage

Children Of Bodom sind ab März wieder auf Tour und kommen dabei natürlich auch nach Deutschland

Zum Thema

The-Pit.de: Was die Tatsache betrifft, dass diesmal andere Leute dabei waren: Ihr habt in erster Linie den Produzenten gewechselt, diesmal war Matt Hyde für diesen Job verantwortlich, zuvor war es dreimal hintereinander Mikko Karmila. Wie kam es zu dem Wechsel und was war dadurch diesmal anders? – Matt Hyde ist ja schon ein großer Name im Musikbusiness.

Henkka: Na ja, Mikko war eigentlich nie so richtig Produzent, sondern einfach der Typ, der halt aufnimmt, also auf den Knopf drückt und dann einspielen lässt. Doch dieses Mal wollten wir jemanden haben, der beim Songwritingprozess dabei ist. Wir bekamen also Matt Hyde, ein wirklich netter Kerl, mit dem man gut arbeiten kann, und er kam vor etwa einem Jahr, im letzten März, nach Finnland. Ich glaube, eigentlich war er nur hier wegen des isländischen Vulkans (lacht), er saß hier zwei Wochen fest und hörte bei der Gelegenheit bei unseren Proben zu. Es ist noch nie zuvor passiert, dass jemand bei unseren Proben zuhörte und dabei seine Meinung über unsere Musik abgab. Und als wir dann ins Studio gingen, kannte er bereits all unsere Songs – das ist wohl der größte Unterschied zu vorher.

The-Pit.de: Zu „Was It Worth It?“ habt ihr außerdem ein Video gedreht, bei dem ihr mit diversen Skatern zusammenarbeitet. Skatest du auch selbst?

Henkka: Nein, ich habe zwar ein Longboard, aber ich kriege die Tricks nicht gebacken (lacht).

The-Pit.de: Alexi ist wohl mehr so der Skater-Typ.

Henkka: Ja, er war ein wirklich richtig guter Skater, aber wenn man dann anfängt, Musik zu machen, ist es natürlich ein bisschen gefährlich.

The-Pit.de: Er hat sich sowieso schon diverse Male etwas gebrochen, wenn er besoffen war.

Henkka: Richtig, das wäre beim Skateboarden dann wohl noch fataler.

The-Pit.de: Es ist bekannt, dass eure Lyrics nichts bedeuten und laut eigener Aussage einfach nur Bullshit sind. Ist das immer noch der Fall? Weil als ich zum Beispiel einen Titel wie „Cry Of The Nihilist“ sah, dachte ich, entweder ist das eine Black-Metal-Referenz oder es bezieht sich auf die Typen aus dem Film „The Big Lebowski“.

Henkka: Das bezieht sich auf „The Big Lebowski“ (lacht).

The-Pit.de: Bei einigen eurer Konzerte ist mir auch aufgefallen, dass ihr als Intro etwas von „The Big Lebowski“ verwendet, zum Beispiel den Bob Dylan-Song „The Man In Me“, der in dem Film auch vorkommt.

Henkka: Stimmt. Ja, das ist schon ein sehr wichtiger Film (lacht).

The-Pit.de: Für mich ist es auch ein großartiger Film, unheimlich cool und witzig. – Ihr habt vor nicht allzu langer Zeit das Coveralbum „Skeletons In The Closet“ aufgenommen – wie sieht es diesmal mit Covern aus?

Henkka: Wir haben diesmal nur ein einziges Cover aufgenommen, aber ich weiß nicht, wann und wo das erscheinen wird.

The-Pit.de: Du kannst also noch nicht sagen, ob das auf irgendeiner Special Edition oder so etwas drauf sein wird?

Henkka: So etwas in der Art wird es wohl sein, aber ich bin mir nicht sicher, was für eine Edition das sein wird.

The-Pit.de: Auf wikipedia steht, dass es sich dabei um einen Song von Eddie Murphy handelt. Ich wusste gar nicht, dass der Typ auch gesungen hat.

Henkka: Ich glaube, er hat (überlegt) - ich weiß nicht, wie viele Alben er aufgenommen hat, vielleicht eins (später nachgeguckt: Es sind sogar fünf! – Anm. d. Verf.).

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna