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Children Of Bodom im Interview (Februar 2011)

Skaten oder doch lieber Mucke machen, das ist hier die Frage

Unser Gesprächspartner Henkka Seppälä beim Rock Hard Festival 2009 in Action

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Die Mischung, die Children Of Bodom spielen, war zu Beginn der Karriere des trinkfreudigen Quintetts in der Metalwelt so im Prinzip noch nicht dagewesen: Thrashiges, pfeilschnelles Riffing trifft auf klassischen, traditionellen Hard Rock beziehungsweise Heavy Metal à la Ozzy Osbourne (eines der größten Vorbilder der Finnen), kombiniert mit spektakulären Soloduellen von Gitarre und Keyboard und dem heiseren Gekrächze des Frontmannes und Alleinkompositeurs Alexi Laiho. Kritiker belächeln gerne den angeblichen cheesigen Sound des Tasteninstruments und Alexis wenig variable Vocals, aber das ist nun einmal ein Markenzeichen der Band, das sie so einzigartig macht – auch wenn es inzwischen einige Acts gibt, die sich eines ähnlichen Klangbildes bedienen, wie beispielsweise Norther.

Der Erfolg jedoch gibt den Bodomkindern recht und auch das nunmehr siebte reguläre Studioalbum „Relentless Reckless Forever“, das am 4. März zu haben sein wird, wird garantiert wieder ordentlich abräumen. Nachdem ein erster Interviewtermin geplatzt war, schafften wir es im zweiten Anlauf, COB-Bassist Henkka „T. Blacksmith“ Seppälä einige Informationen aus dem Kreuz zu leiern – was sich nicht immer als einfaches Unterfangen entpuppte, da der Tieftöner angesichts der für ein Inti eher ungewöhnlichen Zeit um 9:30 Uhr morgens etwas behäbig wirkte und sich die Antworten wie Würmer aus der Nase ziehen ließ.

The-Pit.de: Hi, hier ist David von The-Pit.de. Wie geht es dir so?

Henkka: Mir geht es gut, danke. Es herrscht stenger Winter hier.

The-Pit.de: Deswegen sind wohl die Telefonleitungen zusammengebrochen oder was war beim ersten angesetzten Termin los?

Henkka: Nein, letztes Mal war ich in Kalifornien. Eigentlich hatte ich einen Flug von L.A. aus, war morgens in San Diego und wollte von dort mit dem Zug zu meinem Flug fahren, doch da es eine Woche lang geregnet hatte, fuhren alle Züge verspätet. Deswegen hab ich den ganzen Tag damit zugebracht, es irgendwie zu arrangieren, noch nach L.A. zu kommen.

The-Pit.de: Ach so, okay. Jetzt hat es zum Glück geklappt. – Zunächst einmal: Du bist Children Of Bodom 1995 beigetreten – was hättest du geantwortet, wenn dir damals jemand gesagt hätte, dass die Band so erfolgreich werden würde? Hättest du das geglaubt?

Henkka: Nein, das hätte ich natürlich niemals geglaubt.

The-Pit.de: Ich hab gelesen, dass „Relentless Reckless Forever“ erst Anfang März herauskommt – warum wird die ganze Promotion wie Interviews und so etwas dann schon jetzt gemacht? Immerhin sind es noch gute zwei Monate bis dahin (das Interview fand Anfang Januar statt – Anm. d. Verf.).

Henkka: (lacht): Frag das Label. Wahrscheinlich wollen sie sich mit dem Album Zeit lassen; wir sind nur für die Musik, für die Kunst zuständig, den Rest entscheidet das Label.

The-Pit.de: Na gut. Ich habe das Album bis jetzt ein paar Mal gehört und ich denke, obwohl natürlich die typischen Children Of Bodom-Trademarks vorhanden sind, ist es schon irgendwie anders. Mal denke ich, es ist melodischer, dann denke ich, es ist mehr Midtempo vorhanden, aber ich bin mir nie so ganz sicher. Was sind deiner Meinung nach die Unterschiede zum vorigen Release?

Henkka: Ich denke genau dasselbe (lacht). Exakt dasselbe – ich denke, es ist irgendwie anders, kann aber auch nicht so richtig sagen, was es ist. Natürlich ist der Sound anders, da diesmal andere Leute beim Aufnehmen, Mixen und Mastering involviert waren, aber was das Musikalische angeht, weiß ich auch nicht wirklich, was anders ist.

The-Pit.de: Außerdem habe ich festgestellt, dass es diesmal keinen Titel mit dem Wort „Bodom“ gibt. War das beabsichtigt oder purer Zufall?

Henkka: Das war purer Zufall. Ich hab es auch erst festgestellt, als alle Titel feststanden und meinte: „Oh, da fehlt doch was“, und Alexi sagte: „Ja, das hat sich einfach nicht so ergeben.“

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