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Cephalgy im Interview (April 2009)

"Cephalgy ist erwachsen geworden"

Cover des aktuellen Albums "Herzschlag"

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Von Ende 2006 bis zum Release des neuen Albums Herzschlag im Oktober 2008 hörte man rein gar nichts von der Kapelle Cephalgy – und dann kommt das neue Album mit Bonus-CD, Remixen und jeder Menge astreinen Songs. Viele Fragen haben sich angehäuft, die wir nun zu erklären versucht haben.

 

The-Pit.de: Hey Jörg! Schön, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst! Könntest du zu Beginn dich beziehungsweise dein Projekt Cephalgy kurz vorstellen, damit die Leser wissen, worum es geht?

Jörg: Ja, es ist immer schwer, sich selbst zu beschreiben. Also, wir sind Cephalgy aus Dresden. Ich würde uns als Gothic Elektroband mit hauptsächlich deutschen Texten bezeichnen.

 

The-Pit.de: Dann lass uns doch zunächst ganz am Anfang von Cephalgy beginnen – der Bandname „Cephalgy“ ist ein Neologismus, also eine neu erfundene Wortschöpfung, abgeleitet vom lateinischen Zephalgie (Kopfschmerz). Warum habt ihr euch nicht einfach Zephalgie bzw. Headache genannt? Oder hat „Cephalgy“ eine andere Bedeutung als Kopfschmerz(en)?

Jörg: Der Bandname mit dem Hintergrund Kopfschmerz ist schon so gewollt, ich fand einfach das Wort an sich schon geil, besser als Headache ist es auch. Es ist immer interessant zu sehen und zu hören wie sich die Leute mit der Aussprache und Schreibweise auseinandersetzen, hehe. Die Schreibweise mit „C“ war dann nur die einfache Konsequenz daraus, dass es mit Zephalgie schon Internetseiten gab und im Nachhinein finde ich es auch optisch besser in der jetzigen Schreibweise.

 

The-Pit.de: Wo wir gerade bei den Anfangstagen der Band sind: „Herzschlag“, der Titelsong eures neuen Albums, ist ebenfalls ein sehr alter Song, der bereits auf eurer selbstbetitelten Demo aus dem Jahre 2002 war. Wie kommt es dazu, dass so eine alte Demo erst nach drei normalen CDs zum Titelsong wird?

Jörg: Ja, die Demo ist noch älter als 2002, sie war mein erstes Promo-Album. Dass ich Herzschlag für das neue Album ausgesucht habe, ist kein Zufall, den Gedanken hatte ich schon lange. Das jetzige Album ist natürlich keine Kopie der Promo, von ihr ist nur Herzschlag auf dem neuen Album enthalten. Der Hauptgrund, ältere Songs mit zu verwenden ist der, dass ich persönlich die Promosongs richtig gut finde und denke, man sollte davon den Hörern einige nicht vorenthalten.

 

The-Pit.de: Du überarbeitest anscheinend generell gern alte Cephalgy-Demos, wie beispielsweise den Track „Geburt“ von der „Weisses Fleisch“-Demo, der 2005 unter dem Titel „My Dreams“ veröffentlicht wurde. Aber werden auch Demos aus den Anfangsjahren überarbeitet, als ihr noch Sven West geheißen habt? Unter dieser Flagge sollt ihr ja auch zwei Demos produziert haben?

Jörg: Ja, da hast du recht. Ich finde es echt interessant, wenn man nach geraumer Zeit mal sieht, wie man seinen Style entwickelt hat, wie man früher Songs gemacht und erstellt hat - und dann hörst du dieses und jenes ältere Stück und denkst: „Mensch, das würde heut etwas abgewandelt auch gut passen“. Das ist eine Art „selbstremixen“, weil eben einige der Promosongs durchaus Potential haben, und es - wie gesagt - schade wäre, sie den Leuten vorzuenthalten. Es werden auch beim nächsten Album ein oder zwei Songs von früher dabei sein, ich habe mir da schon ein paar ausgesucht.

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann