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Caliban im Interview (Juni 2009)

Alles über "Say Hello To Tragedy" - ein Best Of, bestehend aus neuen Songs

Cover-Artwork des kommenden Albums

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Anlässlich der in Kürze anstehenden Veröffentlichung des neuen Caliban-Albums „Say Hello To Tragedy“ haben wir uns die Zeit genommen Schlagzeuger Patrick und Gitarrist Marc auszufragen, was es mit dem neuen Album auf sich hat und was die Zukunft noch alles bringen wird.

 

The-Pit.de: Hey, willkommen zum Interview! Ich denke, wir legen direkt mit dem anstehenden Album los - könnt ihr uns schon mehr über die Tracks verraten?

Patrick: Also insgesamt sind es zwölf Titel geworden...Wir haben beim Proben immer erste Test-Bezeichnungen und noch lange keine fertigen Namen, im Moment fallen mir kaum Songtitel ein außer „24 Years“ und „Coma“.

Marc: Ach doch, ein, zwei fallen mir bestimmt noch ein, da wäre ein Mal „Calibans Revenge“…

Patrick: Ey, das war meiner, den wollte ich sagen! Aber „Lovesong“ gibt es noch. Das ist allerdings keineswegs so ein typischer Track, sondern ein „Lovesong“ der etwas anderen Art.

Marc: Genau. Unter anderem gibt es dann noch eine Cover-Version der Band Unbroken, dss ist eine alte Hardcore beziehungsweise New School-Band. Der gecoverte Titel lautet “In The Name Of Progression” und ist soweit ich weiß ursprünglich auf dem Album “Live Love Regret“ erschienen.

Patrick: Außerdem wird es noch eine Fanedition mit einigen Bonus-Songs geben, beispielsweise einige Liveaufnahmen und ähnliches.

 

 

The-Pit.de: Könntet ihr die neuen Songs schon mal etwas näher beschreiben?

Patrick: Also soundmäßig erinnern sie an das letzte Album „The Awakening“, eben da wir bei den Aufnahmen erneut mit Adam von Killswitch Engage zusammengearbeitet haben. Generell ist es etwas brutaler ausgefallen, denke ich.

Marc: Ja, es ist auf jeden Fall ein sehr aggressiver Sound geworden. Ein paar Songs sind auf Drop A runtergestimmt, sodass sich ein sehr tiefer Klang ergibt. Natürlich gibt’s auch wieder brutale Moshparts. Das Album ist dieses mal einfach runder ausgefallen, das ist schwer zu beschreiben.

Patrick: Trotz der hohen Brutalität gibt es aber natürlich noch genug Platz für schöne Spielereien und Effekte. So gibt es auch viele rockige Momente die jedoch trotzdem hart und aggressiv sind und schön nach vorne treiben.

Marc: Wir haben nicht nur mehr wert auf brutale Moshparts gelegt, sondern dieses Mal auch deutlich mehr Songs geschrieben als wir eigentlich brauchten. Insgesamt waren es wohl so an die 20 Nummern, da wir viel mehr Zeit zum Schreiben hatten als noch zuvor. Wir haben dieses mal nur die allerbesten Songs rausgepickt, also kann man bei „Say Hello To Tragedy“ in gewissem Sinne von einer Best Of-Veröffentlichung sprechen. Selbst im Studio haben wir noch einen Song für nicht gut genug befunden und ihn dann doch noch verworfen.

Patrick: Im Jahr 2008 haben wir außer einer Asientour kaum etwas gemacht, sodass wir richtig viel Zeit hatten, schön im Proberaum zu üben und nicht wie zum Beispiel bei „The Awakening“ gezwungen waren, im Tourbus bereits an neuen Songs zu tüfteln.

Marc: Das Album ist auf jeden Fall strukturierter geworden und zeichnet sich durch ein clevereres Songwriting aus, würde ich behaupten. Das heißt, man folgt nicht permanent dem Schema „Geschrei – Gesang - Geschrei – Gesang“ sondern es gibt auch mal „Geschrei - Geschrei - Geschrei - Geschrei - Gesang“. Mal fängt ein Song mit Gesang an und der Refrain wird geschrien, dann gibt es andersherum mal in einer geschrienen Strophe einige wenige Wörter als Hintergrundgesang. Mal gibt es auch mehr klaren Gesang im Song um ihn charakteristischer zu machen, allerdings kommt das altbekannte Schema natürlich stellenweise immer noch mal vor.

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