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But We Try It im Interview (Februar 2011)

Von massakrierten Katzen über ein Mords-Organ bis hin zu einer brillanten Debütscheibe

But We Try It haben sich mit ihrem Sound ein Plätzchen im weiten Core-Feld geschaffen

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The-Pit.de: Wie kam der Deal mit Massacre Records zustande?

Jörn: Wir haben uns ganz "old school" mit einem Demo bei ihnen beworben. Daraufhin kam direkt eine positive Antwort. Nach einigem E-Mail-Kontakt sind wir dann alle runter nach Abstatt gefahren und haben uns mit Thomas, dem A&R, getroffen. Danach war die Sache geritzt.

The-Pit.de: Ihr standet schon mit Bands wie Born From Pain und War From A Harlots Mouth auf der Bühne. Wer wären eure Wunschtourpartner?

Jörn: Ich denke, alle in der Band würden mir beipflichten, wenn ich sage: Lamb Of God und Darkest Hour. Wir verehren diese beiden Bands sehr, und wenn jemand überhaupt Einfluss auf uns hatte, dann diese beiden. Außerdem glaube ich, dass es riesig Spaß machen würde, mit ihnen unterwegs zu sein.

The-Pit.de: Bleiben wir beim Thema Tour: Erzählt doch einmal eure schlimmste bzw. beste Tour-Erfahrung

Jörn: Hm, ich glaub die schlimmste war eine Show in Ulm. Um Spritkohle zu sparen, haben wir uns zu fünft in ein Auto gequetscht und sind dahin gefahren. Die Show an sich war dann auch echt sehr verwirrend, alles hat sich verzögert und schließlich haben wir erst um ein Uhr nachts gespielt und es waren kaum noch Leute dort. Außerdem wollte uns so ein komischer Punk Demos klauen. Die beste gibt es eigentlich nicht so richtig. Die Show mit The Ghost Inside in Kön war sicherlich ein Highlight, aber wir freuen uns immer, wenn wir nette neue Leute kennenlernen und freundlich behandelt werden.

The-Pit.de: Die Songs auf „Dead Lights“ sind alle recht düster, brutal, episch - auch wenn ich den Begriff inzwischen etwas ausgelutscht finde, aber hier passt es einfach. Wer kümmert sich um das Songwriting, wer ist für die Lyrics zuständig und wovon handeln sie?

Jörn: Meistens fängt alles mit Riffs von Tim oder Dom an, die beiden setzen sich zusammen und entwickeln so ein Grundgerüst. Das wird dann mit den anderen beiden Instrumentalisten im Proberaum ausgearbeitet und verfeinert. Ich komme meist erst dazu, wenn der Song mehr oder weniger steht und schaue dann, wo ich welche Vocals einbaue. Die Lyrics schreibe alle ich alleine. Ich befasse mich auf der einen Seite mit persönlichen Erfahrungen und erlebten Dingen. Die fallen dann meist etwas kryptisch aus und bieten Spielraum, sich hineinzuversetzen und eigene Interpretationen zuzulassen. Auf der anderen Seite schreibe ich über Missstände in der Welt, Sachen, die mich halt so ankotzen in der heutigen Gesellschaft.

The-Pit.de: Du klingst auf der gesamten Platte einfach hammermäßig! Ich habe schon länger keinen Core-Sänger mehr gehört, der so abwechslungsreich singen kann – hast du ein spezielles Training dafür oder vorher schon in anderen Bands Erfahrungen damit gesammelt?

Jörn: Erstmal ein riesengroßes Dankeschön für dieses Kompliment! Ich weiß es sehr zu schätzen. Also, ich habe, wie oben schon erwähnt, vorher in einer Band names A Death Through Confession gesungen. Damals war ich ein blutiger Anfänger. Ich erinnere mich, dass meine ersten Shoutversuche sich anhörten, als würde man eine Katze massakrieren. Im Endeffekt ist es viel Übung und regelmäßiges Training - und wahrscheinlich auch etwas Veranlagung. Ich habe als Kind Trompete gespielt, das kommt meiner Atemtechnik zugute und die ist wirklich wichtig.

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