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Bullet For My Valentine im Interview (November 2006)

"ein fantastisches Jahr in Deutschland"
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Bullet For My Valentine gehören zu den absoluten Gewinnern des Jahres 2006. Die Neuauflage ihres Debüts hielt sich enorm lange in den deutschen Albumcharts, ihre erste DVD “The Poison - Live At Brixton”, die vor kurzem erschien, überzeugt auf ganzer Linie und die kürzlich abgeschlossene Deutschlandtour der Jungs aus Wales schien auch ein absoluter Knaller gewesen zu sein. Gründe genug also für ein ausführliches Gespräch mit dem sympathischen und höflichen Frontmann Matt Tuck.

 

The-Pit.de: Hi Matt; na wie geht’s dir? 

 

Matt Tuck: Mir geht’s gut. Danke der Nachfrage.

 

The-Pit.de: Ihr seid ja momentan wieder auf Tour durch Deutschland und diesmal spielt ihr teilweise in noch größeren Hallen (wie zum Beispiel in Köln) als zuvor. Wie waren denn die ersten Dates? 

 

Matt Tuck: Die waren alle einfach klasse. Wir haben zwar etwas unter dem schlechten Wetter gelitten, was uns physisch sehr zu schaffen gemacht hat, aber eigentlich läuft alles ziemlich gut.

 

The-Pit.de: Wie ist das eigentlich bei euch kurz vor einem Auftritt; seid ihr da noch nervös oder ist es für euch mittlerweile zu einer Art Routine geworden? 

 

Matt Tuck: Wir sind schon noch irgendwie nervös. Mal mehr mal weniger, aber besonders dann, wenn wir vor einer Show länger nicht mehr live aufgetreten sind, wie z.B. bei einem Tourauftakt. Da ist dementsprechend Nervosität mit im Spiel.

 

The-Pit.de: Wie würdest du persönlich ein Bullet For My Valentine - Konzert beschreiben? 

 

Matt Tuck: Immer wenn wir können, wie z.B. bei dieser Headliner - Tour in solch großen Hallen, versuchen wir eine echte Rockshow zu bieten. Mit allem drum und dran und der dementsprechenden Lautstärke. Es ist momentan eine wirklich coole Zeit für uns...eine wirklich coole Zeit.

 

The-Pit.de: Mit Bullet For My Valentine habt ihr bereits unglaublich viel erreichen können. Ihr habt Preise gewonnen und wurdet zu einer der erfolgreichsten, modernen Metalbands in Europa. Wie geht ihr denn mit der gewonnenen Popularität um? 

 

Matt Tuck: Wir haben seitdem die erste EP herausgekommen ist so hart und kontinuierlich gearbeitet, dass wir darüber noch nicht richtig nachgedacht haben. Wir hatten zeitlich noch gar nicht die Gelegenheit zu reflektieren, was wir erreicht haben und was wir als Band wurden.

 

The-Pit.de: Wie ist es denn für dich wenn du das Fernsehgerät anschaltest und dort läuft gerade eins eurer Videos? 

 

Matt Tuck: Es ist ziemlich schwer für uns das überhaupt mitzukriegen, denn wir haben kaum Zeit die Glotze überhaupt anzuschalten, vor allem dann nicht, wenn wir auf Tour sind. Aber falls wir doch mal eins unserer Videos zu sehen bekommen, dann ist das immer noch ein unglaublich gutes Gefühl.

 

The-Pit.de: Vor nicht all zu langer Zeit erschien ja eure erste DVD “The Poison - Live At Brixton. Was haben denn die Fans, die die DVD bislang noch nicht besitzen, von dieser zu erwarten? 

 

Matt Tuck: Ich finde die DVD einfach klasse! Die Fans bekommen neben der Show in London auch einen Einblick in das, was wir unterwegs erleben. Ein großer Teil des Bonus - Materials besteht ja auch daraus, wie wir im Bus oder Backstage herumalbern und Spaß haben.

 

The-Pit.de: Wie wichtig ist euch die DVD und war es ein Wunsch speziell die Show in der Londoner Brixton Academy aufzuzeichnen? 

 

Matt Tuck: Es war uns sehr wichtig, dieses Konzert festzuhalten, denn es war ja bis dato unsere größte Show, die wir als Headliner gegeben haben. Wir wollten sie unbedingt als Erinnerung für uns aufzeichnen. Deshalb haben wir uns dafür entschieden und sind mit der Entscheidung mehr als glücklich.

 

The-Pit.de: Wie viel Zeit hat die Entstehung der DVD eigentlich beansprucht? 

 

Matt Tuck: Da steckte schon eine ganze Menge Arbeit hinter und ich denke, es hat bei uns knapp 6 Monate gedauert, bis alles fertig war. Nach der bloßen Aufnahme, standen ja noch Dinge wie die Visualisierungen oder das ganze Backstagematerial an. Sehr zeitintensiv war auch das Mixen der Songs, denn schließlich ist alles live.

 

The-Pit.de: Euer Debütalbum “The Poison” erschien letztes Jahr und langsam werden die Rufe nach neuen Songs immer lauter. Habt ihr denn schon konkrete Pläne bezüglich eines neuen Albums oder gar schon neue Songs? 

 

Matt Tuck: Ja klar. Die Songs sind so gut wie fertig und im Januar geht’s dann ab ins Studio für die Aufnahmen.

 

The-Pit.de: Und wann ist mit der Veröffentlichung zu rechnen? 

 

Matt Tuck: Wenn alles planmäßig abläuft, so denken wir, dass das Album nächsten Juni erscheinen wird.

 

The-Pit.de: Kannst du schon ein paar nähere Details zu den neuen Songs verraten? 

 

Matt Tuck: Im Moment nicht, denn dafür ist es wirklich noch zu früh. Ich kann nur so viel sagen, dass es “The Poison” wegblasen wird. Es wird eine richtige Metalplatte werden und wir sind sehr glücklich mit dem neuen Material.

 

The-Pit.de: Wie geht ihr eigentlich beim Songwriting vor? Wo und vor allem wie entstehen eure Songs? 

 

Matt Tuck: Wir nutzen jede erdenkliche Zeit, um Songs zu schreiben. Auf Tour, im Studio oder zu Hause. Das geht auf Grund unseres vollen Terminkalenders auch gar nicht anders. Normalerweise basiert ein Song immer auf einem Gitarrenriff oder einfach nur ein paar Akkordfolgen, dann komplettieren wir ihn gemeinsam, indem wir jamen und viel ausprobieren, bis der Song dann musikalisch steht. Zum Schluss kommen noch irgendwann die Texte hinzu.

 

The-Pit.de: Mit Apocalyptica habt ihr bereits zusammengearbeitet, könntet ihr euch weitere Zusammenarbeiten mit den Finnen vorstellen, vielleicht auch mit einer anderen Band? 

 

Matt Tuck: Momentan haben wir da noch keine konkreten Pläne. Apocalyptica haben für uns ja das “The Poison” - Intro eingespielt und ich habe auf ihrem Song “Repressed” (zusammen mit Max Cavalera von Soulfly - Anmerkung des Verfassers) gesungen. Vielleicht wird dies noch mal passieren, vielleicht aber auch nicht.

 

The-Pit.de: Welche Musik hörst du eigentlich privat? 

 

Matt Tuck: Mein Musikgeschmack ist sehr metallastig. Bands, die ich höre sind z.B. Killswitch Engage, Machine Head oder Pantera.

 

The-Pit.de: Dein Lieblingsalbum 2006? 

 

Matt Tuck: Momentan ist es “Sacrament” von Lamb Of God.

 

The-Pit.de: Und warum? 

 

Matt Tuck: Es ist einfach ein geiles Metalalbum und kein “Bullshit”! Für mich hören sie sich nach den neuen Pantera an und die Welt braucht die neuen Pantera.

 

The-Pit.de: Die beste Liveband die du bisher gesehen hast? 

 

Matt Tuck: Vielleicht Metallica. Der Grund hierfür ist, dass sie immer eine tolle Show bieten, auch mit den Pyros zum Beispiel.

 

The-Pit.de: Was erträumst du dir für die Zukunft von Bullet For My Valentine? 

 

Matt Tuck: (Unter lautem Lachen) Ein paar Millionen Alben zu verkaufen, reich jenseits jeglicher Vorstellungsmöglichkeit zu werden und bis ans Ende meines Lebens ausverkaufte Shows zu spielen. Nein, ich erträume mir nicht all zu viel.

 

The-Pit.de: Letzte Worte? 

 

Matt Tuck: Ich möchte mich herzlich bei allen Fans für die Unterstützung in den letzten 12 Monaten bedanken. Es war für uns ein fantastisches Jahr in Deutschland und wir werden das nicht vergessen. Solang die Leute uns haben wollen, werden wir wiederkommen. Vielen Dank euch allen!

 

Herzlichste Danksagungen gehen an Matt Tuck, Bullet For My Valentine und erneut an Heike Buschmann (GUN) und Mark Dehler (Netinfect), für das Möglichmachen des Interviews.

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